Harter Winter treibt laut Prognose Heizkosten in die Höhe
09.03.2013 | 19:28 Uhr 2013-03-09T19:28:48+0100
Eschborn. Mit einem deutlichen Anstieg der Heizkosten rechnet der Energiedienstleister Techem. Gründe sind demnach der harte Winter und die steigenden Preise für Heizöl und Gas. Nach der Berechnung ergibt sich im Schnitt ein Kostenanstieg von 13,5 Prozent bei Gasheizungen und von 16,6 Prozent bei Ölheizungen.
Die Heizkosten sind nach einer Prognose des Energiedienstleisters Techem im vergangenen Jahr stark gestiegen. Sowohl das kältere Wetter als auch steigende Preise für Heizöl und Gas hätten die Kosten in die Höhe getrieben, teilte Techem mit. So hätten die Haushalte nach dem sehr milden Jahr 2011 im vergangenen Jahr im bundesweiten Durchschnitt rund 7,5 Prozent mehr Energie für ihre Raumheizung verbraucht. Gleichzeitig sei Heizöl um 8,4 Prozent und Gas um 5,6 Prozent teurer geworden. Damit ergebe sich ein durchschnittlicher Kostenanstieg von 13,5 Prozent bei Gasheizungen und von 16,6 Prozent bei Ölheizungen.
Regionale Kostensteigerungen zwischen neun und 22 Prozent
Raumheizung und Warmwasser machen nach Kraftstoffen den größten Anteil der Energiekosten bei privaten Haushalten aus und belasten einen Durchschnittshaushalt finanziell doppelt so stark wie die Stromrechnung. Wie stark die Heizkosten für jeden Haushalt tatsächlich steigen, ist individuell sehr unterschiedlich und hängt nicht nur vom Brennstoff und der geografischen Lage ab, sondern auch von der Größe und Isolierung der Wohnung, der Personenzahl im Haushalt und der Qualität der Heizungsanlage. Nach den letzten vorliegenden Daten von 2011 muss ein Haushalt im statistischen Durchschnitt 223 Euro je Monat für Energie ausgeben, davon 101 Euro für Kraftstoffe, 72 Euro für Heizung und Warmwasser, 19 Euro für Prozesswärme (Kochen) und 32 Euro für Licht und sonstiges.
Techem hat ermittelt, dass die Verbrauchsveränderungen regional sehr unterschiedlich ausfallen. So seien im Süden die Kostensteigerungen weniger gestiegen als in der Mitte Deutschlands. Unter dem Strich kommt der Energiedienstleister auf regionale Kostensteigerungen zwischen neun und 22 Prozent. (dpa)

08:11
Falsche Überschrift!
Es ist nicht der Winter, der die Heizkosten in die Höhe treibt, sondern die ständigen Preiserhöhungen der Monopolisten.
#6
Auch.
19:38
Ups war noch Platz zu füllen?
11:43
Techem bezieht sich lediglich auf die für das abgelaufene Jahr 2012 ermittelten (abgelesenen) Heizungsdaten in den von der Firma betreuten Objekten u. die daraus resultierten Kosten. Das Jahr 2011 war insgesamt etwas milder als 2012. Im letzten Jahr gab es mit dem Februar einen recht kalten Wintermonat, der - was den Heizenergieverbrauch betrifft - vor allem Steigerungen verantwortlich war. Hinzu kommen die leicht gestiegenen Energiekosten ergibt die errechnete Durchschnittssteigerung. Eine Prognose für zukünftige Verbräuche - wie der Text suggeriert - wird allerdings nicht abgegeben!
10:17
Da ist jemand aber wieder super schlau wie der das wohl festgestellt hat ?
21:25
Ich bin dabei, den Energieverbrauch zu reduzieren.
Gibts es einen Vergleichsfaktor, der die Temperaturen des Winters im Vergleich zum Vorjahr beruecksichtigt?
19:50
Darauf wäre ich nicht von allein gekommen!