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Handelsstreit

Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen

09.06.2013 | 15:04 Uhr
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
BDI-Präsident Ulrich Grillo erklärte, dass alleine in Deutschland eine Millionen Jobs mit den Exporten nach China verknüpft seien und von einem Handelskrieg betroffen wären.Foto: Matthias Graben

München.  Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hat vor einem Handelskrieg mit China gewarnt. Bis zu einer Millionen deutsche Arbeitsplätze wären davon betroffen, sagte er. Grillo bezog sich auf den EU-Beschluss, vorläufig Strafzölle auf Solarmodule aus China zu verhängen.

Nach der Ankündigung der EU-Kommission, Strafzölle gegen chinesische Billig-Solarmodule zu verhängen, hat BDI-Präsident Ulrich Grillo vor den Folgen eines möglichen Handelskriegs mit China gewarnt. "An unseren Exporten nach China hängen allein in Deutschland eine Million Arbeitsplätze", sagte Grillo im Gespräch mit dem Magazin "Focus".

"Wenn sich der Streit weiter aufschaukelt, sind diese Jobs in Gefahr", fügte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) hinzu. "Wir schneiden uns ins eigene Fleisch." Der Unternehmer plädierte für eine "verbale Abrüstung". "Zum Glück sind die Zölle nur vorläufig", sagte er. "Ich habe die Hoffnung, dass sich in Gesprächen zwischen Brüssel und China Lösungen finden lassen."

Strafzölle sollen Europas Solarbranche helfen

Die EU-Kommission hatte vergangenen Dienstag beschlossen, dass in den nächsten zwei Monaten vorläufige Strafzölle auf Einfuhren von chinesischen Billig-Solarmodulen und deren Komponenten von durchschnittlich 11,8 Prozent fällig werden. Ab dem 6. August sollen sie dann drastisch erhöht werden, falls es zu keiner Verhandlungslösung kommt. Die Strafzölle auf Billigimporte aus China sollen der kränkelnden Solarbranche in Europa helfen. 25 000 Arbeitsplätze in der europäischen Solarbranche seien in akuter Gefahr, begründete die EU-Kommission ihren Schritt.

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China hatte prompt reagiert und Strafzölle auf europäische Weine angedroht. Auch aus der Autobranche, die vom aufstrebenden chinesischen Markt stark profitiert, war von Befürchtungen zu hören, es könne zu Sanktionen Chinas kommen. (dpa)



Kommentare
10.06.2013
17:00
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von fogfog | #8

als Konsequenz daraus brauchen wir Niedriglöhne, die Unternehmen müssen steuerlich entlastet werden, die Arbeitnehmer auf Lohnerhöhungen verzichten, die Wochenarbeitszeit auf 45 Std erhöht werden usw. Diese Forderungen bleiben auch bestehen wenn die Strafzölle überhaupt nicht kommen. Täglich grüßt das Murmeltier.

10.06.2013
10:56
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von woelly | #7

Wenn es zu einem Handelskrieg mit China kommen sollte, dann müssen wir unsere TV Geräte, PCs, Handys, Kammeras usw. alle wieder selber bauen. Das schafft zwar Arbeitsplätze in Deutschland, die Produkte könnte aber keine mehr bezahlen! Es sei denn, sie würden supventiomiert. Da bleibt aber nur die Frage, wovon.

3 Antworten
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von wkah | #7-1

selten so einen wirtschaftlichen Blödsinn gelesen

Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von woelly | #7-2

Eine Spezialfassung extra für wkah!

Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von wkah | #7-3

Da hätten sie sich eine bessere Fassung einfallen lassen sollen - der beleidigt ja jeden mit einem gesunden IQ

09.06.2013
18:34
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von wkah | #6

Man könnte sich auch mal richtig mit dem Thema beschäftigen.

China hat vor gar nicht langer Zeit seine Wachstumprognose von 8% auf 7,7 % berichtigt.

Was ist da wohl in Deutschland passiert?

3 Antworten
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von woelly | #6-1

Wohl noch nie in China gewesen?

Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von wkah | #6-2

blabla

Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von woelly | #6-3

Ist das jetzt wkah chinesisch?

09.06.2013
18:32
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von woelly | #5

Man sollte aber auch wissen, dass alle Solarmodule aus China auf deutschen, vollautomatisierten hightech Produktionsanlagen hergestellt werden. Daher könnte man sich auch ganz andere Maßnahmen vorstelle.

09.06.2013
18:08
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von wohlzufrieden | #4

Jetzt müssen sofort die Löhne halbiert werden...!! Ironie aus.

09.06.2013
16:53
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von wkah | #3

Wem bei einem Handelskrieg zuerst der A..... auf Grundeis gehen wird, dürfte wohl klar sein

3 Antworten
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von woelly | #3-1

Wen wkah damit meit, sagt er aus lauter Ahnungslosigkeit besser auch nicht.

Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von wkah | #3-2

nicht schon wieder - blabla

Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von woelly | #3-3

wkah ist einfach nicht in der Lage konkret zu werden! Wenn es zu einem Handelskrieg mit China kommen sollte, dann müssen wir unsere TV Geräte, PCs, Handys, Kammeras usw. alle wieder selber bauen. Das schafft zwar Arbeitsplätze in Deutschland, die Produkte könnte aber keine mehr bezahlen! Es sei denn, sie würden supventiomiert. Da bleibt aber nur die Frage, wovon.

09.06.2013
16:17
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von DerMerkerNRW7 | #2

Wen interessiert das? So eine aus der Luft gegriffene Zahl ist totaler Unsinn, was wahr ist, ist, das den Chinesen der A.sch auf Grundeis geht, wenn die EU oder speziell Deutschland keine Billigimporte mehr abnimmt! Dann werden in China die Arbeitlosenzahlen gigantisch steigen und sich die sozialen Unruhen ausweiten!

Also wen interessiert das, wenn ein Sack Reis von Grillo umgeworfen wird!

09.06.2013
15:53
Handelskrieg mit China könnte eine Million Jobs bedrohen
von Tanoebel | #1

Jaah neeh iss klah - und die 1 Million entfallender Arbeitsplätze könnte man dann doch mit 1 Million importierter und dringend benötigter "Fachkräfte aus dem Ausland" besetzen - oder?

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