GM will keine Staatshilfen für Opel beantragen
13.11.2009 | 11:00 Uhr 2009-11-13T11:00:00+0100
Berlin. Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) will keine Hilfen vom Staat beantragen. Das hat Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) im ZDF gesagt. Das Thema Opel sei damit für ihn entschärft.
Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) will nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) keine Staatshilfen beantragen. Der GM-Aufsichtsrat habe erklärt, der Mutterkonzern schaffe die Opel-Sanierung aus eigener Kraft, sagte Brüderle am Donnerstag in der ZDF-Sendung «Maybrit Illner». Das Ex-Mitglied im Beirat der Opel-Treuhand, Dirk Pfeil (FDP), hält dagegen staatliche Hilfen für sinnvoll.
Das sei eine «freudige Mitteilung», die sich sein Ministerium bei der zuständigen GM-Pressestelle habe bestätigen lassen, sagte Brüderle. Das Thema Opel sei damit für ihn «entschärft», sagte der neue Bundeswirtschaftsminister.
Pfeil hält den Verbleib von Opel bei der US-Konzernmutter GM für die beste Variante. Dies Lösung sei durchaus machbar und überdies rund zwei Milliarden Euro billiger als der Verkauf, sagte Pfeil. Wenn es dennoch nötig sei, solle der deutsche Staat den US-Autobauer mit staatlichen Hilfen unterstützten, forderte der FDP-Politiker.
GM-Verurteilung eine "politische Dummheit"
Scharfe Kritik übte Pfeil erneut am Verhalten der Bundesregierung: Statt zu überlegen, wie deutsche Arbeitsplätze und deutsches Knowhow gemeinsam mit GM gesichert werden könnten, zanke sich die Politik um Staatshilfen für das Unternehmen. Die «radikale Verurteilung der GM-Entscheidung», Opel doch zu behalten, sei eine «politische Dummheit».
Pfeil hatte nach Kritik am Kurs der Regierung bei Opel den Treuhand-Beirat in der vergangenen Woche verlassen müssen. Der hessische FDP-Schatzmeister saß als Vertreter der Bundesländer in dem Gremium und hatte die Entscheidung der Treuhand für den Autozulieferer Magna als bevorzugten Käufer nicht mitgetragen. Er forderte nun, «dass die ganze Angelegenheit endlich frei von politischer Demagogik betriebswirtschaftlich angegangen wird und man aus den Fehlern der Vergangenheit lernt».

12:57
Wann darf OPEL sterben? Die Produktpalette ist so das sie der Markt nur widerwillig aufnimmt. Das Jahr 2009 ausgenommen da hat man die Prämie sonst währe GM/OPEL von der Bildfläche verschwunden. Wenn GM Subventionen vom Staat erhält, sollte BMW Mercedes Audi VW auch welche in gleicher Höhe bekommen.
12:56
gm will kein geld aus deutschland, gibt ja auch bald keine opel mehr aus deutschland.
12:30
#8 vonDaswahreRuhrgebiet
Ich lese n i c h t n u r die WAZ sondern ich informiere mich noch umfassender anderweitig.
wie z.B. hier:
http://www.welt.de/wirtschaft/
Dann erübrigt sich auch eine Anwesenheit bei solchen Gesprächen.
Aber nichts für ungut - Fragen darf erlaubt sein!
10:44
GM wird sich nicht die Blöße geben bei dieser Regierung Staatshilfe zu beantragen, da der gelbe Teil dieser Regierung keinen Zweifel daran gelassen hat, daß sie das nicht genehmigen wird.
Man hat ja schlieslich 14,6 % des deutschen Volkes hinter sich und erst einmal Ruhe vor dem dummen Volk. Und die CDU nimmt staunend zur Kenntnis, wen man sich da ins Boot geholt hat.
Es glänzen Brüderle, Westerwelle, Rösner und
Merkel, Koch u Rüttgers verblassen langsam.
10:23
@ vantast
Versuchen werden sie es (das ist ihr Job), aber dann muss die Politik eben (möglichst) standhaft bleiben. Staatsknete löst ja die Probleme von Opel nicht sondern verschiebt nur deren Lösung.
10:17
Natürlich wollen die Geld, schließlich sind sie Manager, die auch vor einer Erpressung nicht zurückschrecken....
10:11
@ Kommissar
Waren Sie bei den Gesprächen dabei ?
10:04
GM möchte sehr wohl Staatshilfen. Da hat Herr Brüderle vermutlich bei den Gesprächen nicht richtig hingehört oder vielleicht war ja der Wunsch der Vates des Gedankens?
09:44
@ Dietmar Kalaschnikow
Jede Hilfe für Opel ist eine Angriff auf VW und Ford. Die haben auch Zulieferer, Cateringservice, Metzger und Bäcker ...
Vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken ...
09:38
Und wie bitte solle die Regirung diese Verlagerungen verhindern. W. Ulbricht hatte es mit einer Mauer und Stacheldraht versucht nur dies hat auch nicht viel geholfen Menschen zur Auswanderung zu hindern. Austritte aus Eu sind eh verboten da dieser Verbeleib die Bedingung zur Wiedervereinigung war. Ich glaube auch DAs GM opel schon Helfen wird denn GM hattte seit 1928 schon mehrer Gründe gehabt Opel los zuwerden. Denn die Familie Opel war es ja selbst die die Werke und die Recht verkauft haben. Sie wurden auch dafür gut bezahlt und bekammen einen Platz im Aufsichts rat von GM.