Geld-Fälscher konzentrieren sich auf 20-Euro-Scheine
16.01.2012 | 11:36 Uhr 2012-01-16T11:36:11+0100
Frankfurt/Main. Zehn Jahre nach der Euro-Einführung ist die Zahl der gefälschten Banknoten offenbar zurückgegangen. Laut Bundesbank wurden zudem weniger 50-Euro-Blüten entdeckt. Statt dessen scheinen Fälscher verstärkt 20-Euro-Noten zu kopieren.
In Deutschland ist die Zahl der gefälschten Banknoten im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Nur rund 39.000 falsche Euro-Scheine wurden 2011 entdeckt, das seien rund ein Drittel weniger als noch im Vorjahr , teilte die Bundesbank am Montag in Frankfurt am Main mit. "Das Risiko, mit Falschgeld in Berührung zu kommen, ist in Deutschland sehr gering", erklärte der für Bargeld zuständige Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele.
Das illegale Geschäft mit falschen Fünfzigern, in der Vergangenheit besonders beliebt, ging im vergangenen Jahr besonders stark zurück, wie die Bundesbank mitteilte. Dagegen hätten aber Fälschungen der 20-Euro-Note um zehn Prozent zugenommen. Ihr Anteil liege nun fast gleichauf mit den Fälschungen der Fünfziger.
Der Schaden durch Falschgeld betrug im vergangenen Jahr den Angaben zufolge 2,1 Millionen Euro - ein starker Rückgang im Vergleich zu den 3,4 Millionen Euro, auf die sich der Schaden 2010 belaufen hatte. Thiele führte die niedrigen Falschgeldzahlen auf "eine effiziente Polizeiarbeit im In- und Ausland" und auf vorbeugende Maßnahmen der Bundesbank zurück. (afp)

13:39
den Quatsch mit der Abschaffung des Bargeldes durch die Banken nicht zu unterstützen.
Da ja sogar Falschgeld direkt aus Bankautomaten kommen können - wie sollen die dann Karten "sicher" machen. Das Risiko liegt wie immer beim Kunden.