Gehälter steigen 2010 kaum
30.09.2009 | 12:08 Uhr 2009-09-30T12:08:00+0200
Gummersbach. Die Löhne und Gehälter der deutschen Arbeitnehmer werden im kommenden Jahr nur gering ansteigen. Leitende Angestellte müssen sogar mit sinkenden Bezügen rechnen, so die Prognose der Managementberatung Kienbaum.
Arbeitnehmer müssen sich im kommenden Jahr auf einen allenfalls moderaten Lohnzuwachs einstellen. Nach einer Prognose der Managementberatung Kienbaum in Gummersbach werden die Bruttogehälter 2010 im Durchschnitt um durchschnittlich 2,2 Prozent steigen. Dabei dürften die Bezüge außertariflich Beschäftigter, beispielsweise von Managern und leitenden Angestellten, teilweise sogar sinken. Dies liege vor allem daran, dass die Unternehmen bei Boni und anderen variablen Gehaltsbestandteilen kürzten, so Kienbaum.
Fachkräfte können im deutschsprachigen Raum in Österreich mit der stärksten Gehaltserhöhung rechnen. Hier erwarten die Vergütungsexperten einen durchschnittlichen Lohnanstieg um 3,4 Prozent, während Spezialisten in Deutschland lediglich 2,3 Prozent und in der Schweiz nur 1,9 Prozent mehr als 2009 verdienen dürften.
Eine Ursache der unterschiedlichen Lohnentwicklung sei die traditionell große Verhandlungsmacht der österreichischen Arbeitnehmervertreter, die regelmäßig zu Lohnabschlüssen oberhalb der Inflationsrate führe. (ddp)

11:38
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11:37
Hurrah! 2,2%! Ach nee! Ich bin ja Fachkraft! Da soll ich ja sogar mehr als 3% vekommen! Toll! Das ist ja mehr als in den letzten Jahren zusammen! Der Aufschwung ist da!
11:27
@6
Die Realeinkommen sinken seit Jahren
11:25
@5
6,5 Mill Arbeitslose so zu bezeichnen, das ist Niveau ganz unten
Oder wissen sie wo die ganzen jobs herkommen sollen
11:22
@5
6,5 Mill Arbeitslose so zu bezeichnen, das halte ich für Niveau ganz unten
Oder wissen sie wo die ganzen Job`herkommen sollen
11:17
Gehälter steigen 2010 kaum
Also kein Unterschied zu den letzten 20 Jahren.
Und die Gehälter der leitenden Angestellten und Manager sind in den letzten 20 Jahren exorbitant gestiegen (teilweise über 400%), daß ein minimales Minus höchstens an den übersteigerten Egos kratzt.
Aber die Herausstellung dieses minimalen Minus in der Presse gibt den Egos natürlich Gelegenheit zu jammern, wie schlecht es ihnen in der von ihnen verursachten Krise geht.
11:16
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11:14
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11:11
@5
6,5 Mill Arbeitslose so zu bezeichnen halte ich gelinde gesagt für unverschämt.
Oder wissen sie wo die ganzen Job`s herkommen sollen
Dann sofort ab nach Berlin
10:16
@nettozahler:
Genau jenen wird es unter Schwarz-Gelb an den Kragen gehen - leider auch der Mehrzahl der Empfänger von Sozialleistungen, die nichts dafür können.
@nie:
Das stimmt nicht, es geht nicht seit Jahren in die andere Richtung.