Gaspreise steigen zum Start der Heizsaison
21.09.2011 | 18:48 Uhr 2011-09-21T18:48:00+0200
Essen. 230 Versorger erhöhen die Tarife um durchschnittlich zehn Prozent. Verbraucherschützer raten deshalb, einen Anbieterwechsel zu prüfen. Dabei sollte man allerdings mehrere Angebote vergleichen und sich nicht nur auf ein Vergleichsportal im Internet verlassen.
Pünktlich zum Start der Heizperiode müssen sich Verbraucher auf teils drastisch steigende Gaspreise einstellen. Nach Angaben der Vergleichsportale Toptarif und Verivox haben rund 230 Versorger für Oktober oder November Preiserhöhungen von durchschnittlich etwa zehn Prozent angekündigt. Auf einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden (kWh) kommen laut Verivox dabei jährliche Mehrausgaben von 126 Euro zu, laut Toptarif sogar von 141 Euro. Bereits im August und September gab es laut Toptarif bei circa 150 Anbietern ähnlich hohe Preissteigerungen.
Wegen der dauerhaft hohen Ölpreise im Jahr 2011 sei mit weiteren Gaspreiserhöhungen im Laufe des Winters zu rechnen, teilte Verivox mit. Die Gaspreise sind nach wie vor wesentlich an die Entwicklung der Ölpreise gekoppelt und folgen der Preisentwicklung in der Regel mit einer Verzögerung von einem halben Jahr.
Immerhin: Verbraucher können vielerorts erheblich von einem Wechsel vom Grundversorgungsangebot in einen günstigeren Tarif profitieren. Eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 20 000 kWh Gas könne durch einen Anbieterwechsel im ersten Jahr durchschnittlich 248 Euro gegenüber dem örtlichen Versorger sparen, sagte Toptarif-Sprecher Daniel Dodt. Ein Toptarif-Preisvergleich ergab in Duisburg immerhin ein Einsparpotenzial von 327 Euro. Verbraucher in Mülheim können demnach 278 Euro sparen. In Düsseldorf sind es 237 Euro und in Essen 154 Euro.
Vergleich zwischen Vergleichsportalen
Nach wie vor gebe es Versorger, die sich ihrerseits zu günstigen Konditionen eingedeckt hätten und das Gas nun billiger anbieten könnten als die Konkurrenz, sagt Holger Krawinkel, der Energieexperte des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen. Krawinkel empfiehlt einen Blick auf die Vergleichsportale im Internet. Bei der Auswahl des neuen Versorgers sollten sich die Kunden aber nicht nur auf die Angaben eines Preisportals verlassen, sondern auch hier vergleichen. „Man sollte verschiedene Portale ausprobieren und im Zweifelsfall auch beim Anbieter selber noch einmal nachfragen, dann kann man sicher sein, die richtigen Konditionen zu haben.“ Neben Verivox und Toptarif bietet zum Beispiel auch Check24 Tarifvergleiche an.
Damit ein Vergleichsportal den günstigsten Tarif berechnet, müssen Interessenten in der Regel den Jahresverbrauch in Kilowattstunden und die Postleitzahl eingeben. Bei einem Wechsel übernimmt in aller Regel der neue Anbieter kostenlos Formalitäten wie die Kündigung beim bisherigen Versorger. Die Gefahr, dass ein Kunde wegen eines Wechsels zwischenzeitlich ohne Gas dasteht, besteht nicht. Selbst wenn der neue Anbieter pleite ginge, müsste der örtliche Versorger einspringen.

20:04
Stadtwerke die absichtlich hinhalten im Twitter veröffentlichen und dann gemeinsam mit vielen anderen den Haufen verlassen !
13:49
Auch ich muß feststellen,das ein Anbieterwechsel
gar nicht so einfach ist,wie immer dargestellt.
Meine Stadtwerke legen mir Steine in den Weg.
Mal fehlt angeblich die Kundennummer,mal die
Zählernummer,mal die Verbrauchsstelle.
Reine Hinhalte,-u.Zermürbungstaktik.
Bei mir bewirken diese unsauberen Mittel aber das Gegenteil.
Sollte mein Versorgerwechsel beim Gas endlich geregelt sein,werde ich mir als kleines Dankeschön für
diese Behinderungen auch ein neuen Versorger
für Strom suchen.
12:58
Tja,das mit dem sofortigen wechsel zu einem günstigenGasanbieter ist so eine Sache.
Ich habe letztes Jahr den Anbieter gewechselt.War aufs Jahr gerechnet rund 250 € billiger !Soweit so gut.Jetzt habe ich ein neues Angebot bekommen,
welches zum Vorjahr über 60% höher lag !
Selbst nach abzug des Bonus von 160€ lag dieser Preis noch immer mit 40% über das vom letzten Jahr !
Auf meine Anfrage ,wie das denn sein könnte,bekam ich Sinngemäß folgende Antwort:
Da man bei Neukunden die Gaspreise bewusst niedrig hält,um eben Neukunden zu gewinnen,würden bei einer Vertragsverlängerung halt eben die Preise Marktgerecht angepasst !
Na toll,das nenne ich einmal einsacken mit der großen Kohleschaufel.
Jetzt nachdem ich mal einige Anbieter genauer
angeschaut habe,muss ich feststellen,das viele ihre sogenannten Neukundenrabatte erst herausrücken wenn ein Anschlussvertrag abgeschlossen wird !
Die monatlichen Abschlagzahlungen bewegen sich alle im bereich der etablierten Gasanbieter, wie hier in Essen, die Stadtwerke zb ,wenn nicht sogar höher !Außerdem steht bei keinem günstigen Anbieter wie hoch die monatlichen Abschlagzahlungen sind und auf welcher Preisgrundlage die sich beziehen.
Diese ganze Billigpreismasche nichts anderes als eine Riesenverarsche.
Im Enddefekt werden manche Billiganbieter teuerer als die Grundanbieter wie Klaro Essen zb. ! ( Das soll keine Werbung für diesen Anbieter sein,sondern nur als Preisvergleichsgrundlage diehnen ) Der Markt ist noch lange nicht so lieberalisiert wie die Verbraucherportale uns weißmachen wollen.Kann ja auch irgendwo auch nicht,weil hier wohl ein riesiges Schneeballsystem betrieben wird,was am Ende zu solchen Insolvenzen wie Teldafax führt . Solange hier in Deutschland zwei Gasimporteure wie Ruhrgas bzw. E On oder Wintershall den Markt bestimmen sind wir Verbraucher ein Spielball dieser Firmen. Energie billig ,ist nicht. Als Endverbraucher zahlt man in jedem Fall drauf früher oder später.
12:06
Pünktlich sind sie ja die Straßenräuber !
OB GAS
OB STROM
OB SPRIT
.... das muss der Neid den Abzockern ja lassen !
11:57
#8:
Sofort einen Rechtsanwalt einschalten, alle Kosten sammeln, wechseln und die Kosten dem Altversorger in Rechnung stellen. Dann geht es schnell.
11:55
Wir brauchen eine Organisation für einen Massenwechsel. Sofort.
11:55
Wenn 230 Versorger zum gleichen Zeitpunkt um durchschnittlich 10 % die Preise anheben, stimmt doch etwas nicht. Wo bleibt das Kartellamt? Wo bleibt der Verbraucherschutz? Wann werden die Gewinne offengelegt? Wann sind Preise Wucher? Wann bekommen Arbeitnehmer, Rentner und die Unterschicht mehr Netto, damit sie überhaupt noch alles bezahlen können? Wo ist die verlogene Politik, die nur noch Klientel bedient?
11:40
Habe Ende Juli einen Gas-Anbieterwechsel durchgeführt, weil mein letzter Anbieter die Grundgebühr um 200€/Jahr erhöhen wollte.
Leider hat der neue Anbieter es bisher nicht geschafft mich freizuschalten, so dass ich im September bei den Stadtwerken war.
Mal sehen, ob ich im Oktober auch noch von den Stadtwerken versorgt werden muss...
Man sagt immer, es wäre so einfach den Anbieter zu wechseln. Aber die erste Hürde ist immer, dass die meisten Anbieter mind. 6 Wochen Zeit zur Umstellung brauchen. Dann klappt irgendetwas nicht und dann wirds noch länger. In der Zwischenzeit hängt man bei den teuren Stadtwerken. Bin mal gespannt, wie die Stadtwerke mit mir abrechnen wollen. Den Zählerstand hat niemand von denen abgelesen...
Läuft also toll...
08:54
Höhere Preise = Höhere Steuern.
Welche staatliche Behörde sollte da einschreiten ?
08:54
Leider bekommt der Deutsche seinen A... nicht hoch.
Der Verbraucher ist mächtiger als er denkt.