Gas wird im Herbst wieder teurer
24.08.2010 | 13:47 Uhr 2010-08-24T13:47:00+0200
Berlin.Millionen von Strom- und Gaskunden in Deutschland droht nach Angaben von mehreren Verbraucherportalen eine neue Preiserhöhungsrunde. Betroffen von steigenden Gaspreisen seien unter anderem Verbraucher in Oberhausen.
Zum Herbstbeginn werden viele deutsche Haushalte wieder mehr für Gas zahlen müssen. Wie das Verbraucherportal toptarif.de am Dienstag berichtete, werden die Gaspreise bei rund jedem zehnten Grundversorger steigen. Insgesamt hätten bereits 74 Unternehmen Tariferhöhungen von bis zu 19,2 Prozent in den kommenden Monaten angekündigt. Dabei könnten die Kosten in einem vierköpfigen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden Gas durchschnittlich um 115 bis 238 Euro steigen.
Betroffen von steigenden Gaspreisen seien neben mehreren Hunderttausend Kunden der Berliner Gasag auch Verbraucher in Karlsruhe, Ulm, Wiesbaden, Oberhausen, Saarbrücken und Wolfsburg, teilte das Portal mit.
Auch Preissenkungen
Allerdings haben den Angaben zufolge auch rund 40 Gasanbieter ihre Preise teilweise um bis zu 17,2 Prozent gesenkt. So würden Verbraucher bei örtlichen Versorgern in Bielefeld, Bayreuth, Jena und Baden-Baden um durchschnittlich 6,7 Prozent entlastet. In dem vierköpfigen Musterhaushalt könnten die Jahreskosten somit im Mittel um 93 Euro bis zu 261 Euro sinken.
Die Großversorger E.ON und EnBW hätten sich bislang nicht zu ihren Preisen geäußert. Bei RWE soll es dem Portal zufolge bis zum Jahresende keine Gaspreiserhöhungen geben.
Steigende Strompreise
„Während die Unternehmen im Zuge von Preiserhöhungen in der Regel mit einem verstärkten Anpassungsdruck durch die Ölpreise argumentieren, verweisen viele Versorger, die jetzt ihre Preise senken, darauf, dass sie in der Lage waren, Gas zu günstigeren Bezugskosten zu beschaffen“, erklärte Energieexperte Thorsten Bohg von toptarif.de die unterschiedliche Entwicklung. Wegen des anhaltend hohen Preisniveaus bei Roh- und Heizöl sowie der sich verfestigenden Erholung der Weltwirtschaft drohten Gaskunden spätestens zum Beginn des kommenden Jahres allerdings wieder flächendeckende Preiserhöhungen.
Auch bei Strom ständen signifikante weitere Erhöhungen bevor. Das Portal check24 hatte von elf Stromversorgern berichtet, die ihre Preise zum 1. September oder 1. Oktober anheben wollen. Strom werde um bis zu 11,1 Prozent teurer, berichtete der Dienst. Der Strompreis stieg dem Portal zufolge seit Jahresbeginn 2000 bis August 2010 für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 5000 kWh um über 56 Prozent. (ddp/rtr)

17:40
He Leute ruft dich einfach mal bei den Stadtwerken Essen an und fragt wann ihr in die VIP-Loge auf Schalke dürft.
Haben die Stadtwerke dort für ihre Kunden angemietet.
Wird doch wohl jedem Kunden zur Verfügung stehen - oder etwa nicht???
15:12
Strom an der Strombörse einkaufen. Dann sollte man auch billig einkaufen, um im Winter den Preis an die Verbraucher weiterzugeben.
15:01
und wer zahlt diese tolle atomsteuer???
natürlich auch wir.
oder glaubt jemand das die eon&rwe mafia das aus ihren prallen schatullen zahlen??
auch das wird irgendwie schön auf uns umgelegt....
15:00
Wo bleibt das Kartellamt ?
Wo die Politik ?
Es reicht mit der Abzocke durch gierige Gas-und Stromheuschrecken wie E.On, RWE und wie sie alle heißen!
14:45
Natürlich wir werden verarscht.
14:22
Ist doch die logische Folge davon, daß Gas im Frühjahr billiger wurde.
Wer lässt sich eigentlich noch verarschen ?