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Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter

20.10.2009 | 14:21 Uhr
Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter

Hagen. Gebrauchte Computerspiele, CDs, DVDs oder Bücher - im Internetauktionshaus Ebay wechseln sie täglich tausendfach den Besitzer. Diese breite Angebotspalette könnte künftig schmaler ausfallen. Denn Verkäufer dieser Waren tragen ab sofort ein größeres Risiko bei ihren Auktionen.

Bislang galt die Regel, dass Artikel mit einem Startpreis von einem Euro kostenlos hereingestellt werden können in das virtuelle Schaufenster der Online-Auktionsplattform. Dies ist auch weiterhin der Fall, eine Einschränkung gibt es gleichwohl: Verkäufer, deren Auktionen von Datenträgern oder Büchern mit einem Euro Startgebot beginnen, dürfen kein Geld mehr für Porto oder Verpackung vom erfolgreichen Bieter verlangen. „Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein generelles Versandkostenverbot”, erklärt Wolfgang Huber, Mitarbeiter der Ebay-Unternehmenskommunikation.

Höhere Startpreise möglich

Alternativ könnten Verkäufer mit einem höheren Startgebot die Kosten für Porto und Verpackung einrechnen. Zum Beispiel mit einem Startpreis von drei anstatt einem Euro. Das Problem dabei: Ersteigert niemand die angebotene Ware, muss der Verkäufer zahlen. Denn für Auktionen, die nicht mit einem Euro Startpreis beginnen, erhebt Ebay eine Gebühr. Nur Auktionen ab einem Euro ziehen nach dem Ausbleiben von Geboten keine Kosten nach sich.

Der Verbraucherschutz NRW rechnet damit, dass es wegen der neuen Geschäftspraxis zu Beschwerden kommen wird. „Private Kunden bleiben nun auf den Versandkosten sitzen”, erklärt Ivona Grumek, beim Verbraucherschutz für Telekommunikation und Medien zuständig und ergänzt: „Das macht die Plattform für private Nutzer unattraktiver.”

Wegfall von Ärgernissen

Das Online-Auktionshaus hingegen erhofft sich von der Reform der Portogebühren „den Wegfall von Ärgernissen für die Käufer”, wie es Ebay-Mitarbeiter Huber ausdrückt. In vielen Fällen seien zu hohe Kosten für Versand und Verpackung erhoben worden. Da sei die Neuregelung ein gutes Regulativ.

Vor den Medienwaren hatte Ebay bereits den Bereich „Technisches Zubehör” zu einer Rubrik mit ausschließlich kostenfreier Lieferung deklariert. „Dort gab es überzogene Gebührenerhebungen”, erläutert der Ebay-Sprecher. Für Kabel oder Speicherkarten seien bis zu acht Euro für den Versand verlangt worden. Keinesfalls wolle man mit dieser Maßnahme private Anbieter verdrängen, „auch wenn manche Artikel in Kleinanzeigen besser aufgehoben seien” so Huber. Stattdessen wolle Ebay Käufern eine gute Selektion bieten.

Stefan Rebein

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Kommentare
22.10.2009
23:19
Blockierter Kommentar.
von Matthias.Kiesel | #22

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

21.10.2009
00:53
Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter
von j kunze | #21

Das schlimmste ist das diese kleinen privaten Verkäufer die jetzt vergrault werden, die jenigen waren die Ebay zu das gemacht haben was es jetzt ist (bis heute war).Die besser lösung wäre eine wirkliche Deckelung nach berechnung gewesen.Also 1 CD 1,45 porto 1 dickes Buch 2,20 + ein paar cents für Verpackung.Aber ich glaube mit der Aktion hat sich Ebay ins aus geschossen.(Bei mir als privatverkäufer auf jeden Fall) Schade

20.10.2009
20:20
Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter
von Kassiermonopo | #20

Man wundert sich, welch dumme Ausreden für Gebührenerhöhungen Ebay der Allgemeinheit zumutet. So platt kann man doch garnicht sein, um zu erkennen, dass das eine Gebührenerhöhung ist, jetzt kassiert Ebay bei den Portokosten mit, da sie jetzt ein Teil der Provision sind. Das ist wirklich unfassbar, für wie naiv Ebay Kunden hält und mit welcher Hemmungslosigkeit Leute für blöd verkauft werden. Hier will man anscheinend amerikanisches Niveau auf Deutschland übertragen. Das ist sehr widerlich!

20.10.2009
16:40
Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter
von G.Schuster | #19

W O W: Die große Volksauktion bei EBAY ab dem 19. Oktober 2009 für Verkäufer läuft: Kostenloser Versand: Der Verkäufer bezahlt, damit er seine Ware loswerden darf! Warum nicht gleich direkt Geldspenden an EBAY, an Post und Versandservice. So spart man Kosten für Briefmarken, Umschläge, Zeit fürs Einstellen der Artikel, Zeit für das Organisieren von Kartons, Zeit für das Verpacken. Außerdem braucht man nicht mit einer verdeckten, willkürlichen Bewertung zu rechnen, wenn der Artikel nicht schon einen Tag nach Überweisung angekommen ist. Noch schöner wäre es, das Geld und die Zeit gemeinnützig zu spenden. Das kann gut tun!

20.10.2009
16:23
Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter
von Herfi | #18

Und was hat Ebay davon? Warum geht ein Online-Auktionshaus das Risiko ein, VERkäufer zu verlieren? Ohne die würde Ebay doch gar nicht laufen!

20.10.2009
14:44
Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter
von domme456 | #17

hallo ebay..... das kommt davon wenn man vergisst wo man herkommt :-o

20.10.2009
14:20
Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter
von Advocatus Diaboli | #16

Ich bin auch über die Dummheit von ebay überrascht. Verkaufen tue ich dort jedenfalls nichts mehr.

20.10.2009
13:57
Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter
von . | #15

Weiso denn noch Abzocker-eBay????
Bei hood.de ist alles kostenfrei!
Das freut Verkäufer und Käufer gleichermaßen!
Also:
hood.de
ist die neue Plattform.

20.10.2009
13:55
Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter
von Banjoboy10 | #14

Ich habe als Käufer immer vorher die Versandkosten mitberchnet. Wo ist das Problem?

20.10.2009
13:51
Für Verkäufer werden Geschäfte bei Ebay riskanter
von phiber | #13

liebes ebay team: diese massnahmen katapultieren euch ins off.

in 5 jahren wenn meine kinder vielleicht mal was über euch hören kann ich sagen - ja ebay kannte ich . die waren mal im internet ganz gross. so wie yahoo oder altavista.

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