Früherer KarstadtQuelle-Chef meldet Pensionsansprüche an
28.03.2010 | 09:36 Uhr 2010-03-28T09:36:00+0200
Essen. Nach der Insolvenz von KarstadtQuelle will der frühere Vorstandschef des Unternehmens seine Pensionsansprüche bei Gericht durchsetzen. Christoph Achenbach war von 2004 bis 2005 Vorstandschef des Unternehmens. Einem Medienbericht zufolge beansprucht er 1,15 Millionen Euro an Pensionsgeld.
Der frühere Vorstandsvorsitzende des KarstadtQuelle-Konzerns, Christoph Achenbach, macht Pensionsforderungen gegenüber dem Pleite-Konzern geltend. "Es ist richtig, dass ich meine betrieblichen Rentenansprüche gegenüber dem Pensionssicherungsverein und dem Insolvenzverwalter über eine Anwaltskanzlei angemeldet habe", sagte Achenbach der Zeitung "Bild am Sonntag" (Onlineausgabe). "Ich nehme an, wie die meisten Führungskräfte und Mitarbeiter des Konzerns und seiner Tochtergesellschaften auch."
Die Zeitung schrieb, Achenbach habe Pensionsansprüche in Höhe von 1,15 Millionen Euro beim Insolvenzgericht in Essen angemeldet. Achenbach war 2004 bis 2005 Vorstandschef bei KarstadtQuelle. Das inzwischen in Arcandor umbenannte Unternehmen meldete im vergangenen Jahr Insolvenz an. (ddp)

12:26
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12:14
Das Problem ist nicht, daß ein Manager seine vertraglichen Ansprüche realisieren will - würde jeder von den ganzen Schlauen hier genauso machen!! Problematisch ist eher, daß solche Verträge die Aufsichtsgremien in den Unternehmen passieren können. Hier handelt es sich scheibar eher um Abnickveranstaltungen als um Kontrollorgane!
20:31
Man sollte ihm 2/3 seiner Pension streichen,da er
den Konzern in den Ruin geführt hat.
17:16
Karstadt war im Topmanagement immer eine Selbstbedienung gegenseitig! Gibst du mir, gebe ich dir ect.! Herr Urban z.B. hatte nach seinem
Rausschmiß einen Mercedes samt Fahrer! bis Lebensende im Vertrag. Da fehlt doch jedes Verständnis und man kann sehr wohl von Abzocke sprechen! Man hat sich vorsätzlich bereichert zu Lasten des Gesamten! Das hat wirklich nichts mit Neiddebatte zutun, sondern zeigt die miese Moral dieser Herren!
17:08
.......gebt den gleich noch ne Mille drauf--dann hält der die Schnauze und kann weiter auf seiner Yacht das Leben in Saus und Braus geniessen !!!!!!!!!
16:53
Alle denen die hier von Anstand, von weit überhöhte Ansprüche, von Ansprüchen überhaupt usw. reden und Hr. Aschbach seine Pension in Abrede stellen sei die Frage gestellt, wie würdet ihr es denn halten. Man würde euch, sagen wir hohe, gar überhöhte Pensionsansprüche in Aussicht stellen. Wäret ihr dann abgeneigt diese anzunehmen, weil ihr ja soooo anständig seit und es mit euer Moral nicht vereinbaren könnt?
Apropos Moral und Geld sind Begriffe die nicht zusammenpassen, ja sich gegenseitig ausschließen. Das gilt für die Reichen genauso wie für die Armen. Es heißt nicht von ungefähr, „Geld verdirbt den Charakter“.
16:40
herr achenbach müßte die 1,15 millionen euro mit der schubkarre in 10 cent münzen nach hause karren.nachzählen und eingerollt auf das konto seiner wahl auf dem selben weg wieder einzahlen.
16:32
Den Laden vor die Wand fahren , aber große Klappe riskieren und Forderungen stellen ..... ab auf Hartz IV mit dem miesen Typen !
Keine Cent für den Spinner !
Aber die Lobbyisten halten ja zusammen und schieben die Knete in eine Ecke !
16:16
@22 von popeye2
Wo liegt das Risiko, wenn jemand nach ganzen 2 Jahren Tätigkeit unabhängig von der Qualität seiner Arbeit einen Pensionsanspruch von über 1 Mio Euro hat? Das ist doch das Problerm: Das Risiko liegt heute allein bei den Arbeitnehmern. Und wer das anprangert, darf sich von Leuten wie Ihnen als Neider beschimpfen lassen.
Um das klarzustellen: Es absolut legitim, wenn Herr Achenbach das ihm zustehende Geld beansprucht. Das Problem ist, dass solche Verträge, die einigen wenigen die so oft gescholtene Rundumversorgung bis zum Lebensende garantieren, mittlerweile völlig normal geworden sind.
Ich frage mich immer, was für Leute das sind, die hier ständig jede Kritik als Neid-Geblabber abtun. Ich glaube nämlich nicht, dass z.B. ein Herr Achenbach es nötig hat, hier dumme Kommentare abzugeben. Also gehe ch davon aus, dass die Kommentare von Leuten kommen, die einfach nicht begreifen, dass sie selber auch Verlierer dieses Systems sind.
16:03
Mich tät ja nur mal interessieren, ob der wirklich 54000 mal soviel geleistet hat, wie eine durchschnittliche Verkäuferin bei Karstadt...