Foodwatch kritisiert Käse alla Pesto ohne Pesto
10.10.2009 | 10:06 Uhr 2009-10-10T10:06+0200Berlin. Als Mogelprodukt kritisiert die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch den Frischkäse "Philadelphia alla Pesto verde & Tomate". Dieser enthalte kein echtes Pesto, sondern lediglich eine Mischung aus ein wenig Basilikum und Schmelzkäse. Der Anteil an Tomaten liege sogar nur bei 0,4 Prozent.
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat irreführende Werbung für Frischkäse kritisiert. Als Beispiel nannten die Verbraucherschützer den Frischkäse «Philadelphia alla Pesto verde & Tomate». Der Lebensmittelkonzern Kraft werbe für den Frischkäse mit «sonnengereiften Tomaten und Basilikum». Statt echtem Pesto aus Olivenöl, Parmesan, Pinienkernen und Basilikum habe Kraft dem Produkt aber eine Mischung aus ein wenig Basilikum und Schmelzkäse zu einem Anteil von 2,6 Prozent beigegeben. Tomaten in getrockneter Form seien nur zu einem Anteil von 0,4 Prozent enthalten. Der Philadelphia-Hersteller Kraft Foods wies die Kritik zurück.
Durch den Verzicht auf echtes Pesto und mehr Tomaten spare sich der Lebensmittelkonzern teurere Zutaten, erklärte die Leiterin der Foodwatch-Kampagne abgespeist.de, Anne Markwardt. Stattdessen verwende Kraft sogenannte Aromen, um den Geschmack von Pesto und Tomaten nachzubilden. Die auf der Verpackung abgebildeten glänzenden Tomaten und ein Mörser voll Pesto ließen aber etwas anderes erwarten. Die von Kraft beworbene Qualität des Produkts werde «vor allem von der Werbeabteilung produziert», kritisierte Foodwatch.
Kraft kritisiert Vorgehensweise von Foodwatch
Eine Kraft-Sprecherin sagte, der Name «alla Pesto verde & Tomate» sei eine «übliche Bezeichnung» und bedeute «nach Pesto-Art» oder «mit Pesto-Geschmack». Zudem sei die nach Lebensmittelrecht korrekte Bezeichnung für das Produkt auf der Rückseite angegeben. Das kritisierte Tomatenaroma werde dem Produkt beigesetzt, da bei der Herstellung des Frischkäses Geschmack ansonsten verloren gehe.
Die Konzernsprecherin kritisierte zudem die Vorgehensweise von Foodwatch. Nach ersten Gesprächen mit Foodwatch setze ihr Unternehmen auf «den direkten Dialog» mit der Organisation. Foodwatch habe seine Anfragen dagegen allein an «eine Faxnummer des Verbraucherservices» von Kraft gerichtet.
Foodwatch wendet sich mit seiner Kampagne abgespeist.de gegen irreführende Werbepraktiken von Lebensmittelherstellern. Dazu stellt die Organisation auf ihrer Internetseite regelmäßig Produkte vor, die nach ihren Angaben nicht halten, was sie versprechen. (afp)
17:31
Wer so eine Mogelpackung kauf ist selber Schuld!
Sag mir was Du isst und ich sag dir wer Du bist.
20:05
Ei, wo sind die Eier her? Aus freilaufenden Hühnern? Oder aus Legebetrieben? Wo sind die Eier her? Das ist bei Eierlikeur wichtig, bei Balsen eher unwichtig.
Ei, wo sind die Eier her?
15:50
Wir Verbraucher können nur mit Verzicht diesen Methoden
der Gewinnoptimierung begegnen. Durch unsere Volksvertreter
werden wir ja nur vera......t, nach dem Motto „ein bisschen Gift
macht nichts“
16:36
Capri -Sonne war keine große Überraschung, aber Fitness Fruits? Das ist eine böse Überraschung
22:36
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
11:52
Einfach so ein Zeugs nicht kaufen.
09:09
Im Internet kann man viel über die Machenschaften von Nestle erfahren, nur als Beispiel:
http://de.indymedia.org/2003/04/48524.shtml
Leider gibt es noch viel, viel mehr......
08:40
Und das Siegel von Fresinuss ist auch drauf (Capri Sonne). Da frage ich mich, nach welchen Gesichtspunkten die Produkte dort untersucht werden: Ob sie bakteriologisch in Ordnung sind, was man ja streng genommen, voraussetzen können muss? Dass Schokolade und Corny-Riegel Süßigkeiten sind, sollte allerdings jedem klar sein, der es einmal gegessen hat. Bei den Cornflakes finde ich das Urteil etwas zu streng. Der Ballaststoffgehalt ist gut und wenn man sie z.B. zum Frühstück ißt, darf man ja ruhig ordentlich Energie zu sich nehmen. Man muss ja nicht übertreiben und jeden Tag die halbe Packung wegputzen. Und Sauerstoff im Getränk...also, wer da nicht misstrauisch wird ist nicht zu helfen. Für Sauerstoff sind die Lungen zuständig, nicht der Magen. Und wenn ich Sauerstoff im Bauch habe, dann muss ich entweder Bäuerchen machen ... na ja, Schwann drüber...
20:55
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.