Das aktuelle Wetter NRW 14°C
Lufthansa

Flugbegleiter der Lufthansa stimmen für Streik

08.08.2012 | 13:46 Uhr

Frankfurt/Main.  In einer Urabstimmung haben sich die Flugbegleiter der Lufthansa für einen Streik ausgepsprochen. 97,5 Prozent der Teilnehmer sprachen sich für Arbeitsniederlegungen aus. In dem Tarifkonflikt geht es sowohl um Gehälter als auch etwa um Forderungen nach Absicherung gegen Leiharbeit.

Bei den Flugbegleitern der Lufthansa droht ein Streik. In einer Urabstimmung der Kabinengewerkschaft UFO stimmten 97,5 Prozent der Teilnehmer für Arbeitsniederlegungen, wie der Vorsitzende der Organisation, Nikoley Baublies, am Mittwoch sagte.

Ein Streik der 18.000 Beschäftigten steht aber noch nicht unmittelbar bevor, weil die Gewerkschaft erst ein für Donnerstag kommender Woche angekündigtes Angebot der Fluggesellschaft abwarten will. In dem Tarifkonflikt geht es sowohl um Gehälter als auch etwa um Forderungen nach Absicherung gegen Leiharbeit und um Gewinnbeteiligung.

Lufthansas Riesenvogel

UFO-Sprecher Alexander Behrens sprach von einem „sehr guten Ergebnis“ der Urabstimmung. Jetzt sei spannend, wie weit sich die Lufthansa bewege und ein faires Angebot vorlege, sagte er. (dapd)


Kommentare
08.08.2012
14:28
Flugbegleiter der Lufthansa stimmen für Streik
von meinemeinung47 | #1

Wäre vielleicht auch mal ein Beispiel für andere Gewerkschaften, die Absicherung gegen zu viel Leiharbeit!

1 Antwort
Flugbegleiter der Lufthansa stimmen für Streik
von Erpunktkapunkt | #1-1

Ich denke aber diese Absicherung gegen Leiharbeit wird leider ins Leere laufen. Meine Freundin arbeitet bei der LH. Das Kabinenpersonal hat bereits dagegen geklagt und ist in zwei Instanzen gescheitert. Ueber kurz oder lang werden zunehmend Leiharbeiter an Bord genommen. LH begruendet dies damit, um gegenueber asiatischen Airlines konkurrenzfaehig zu bleiben. Dass dies der Schritt in die falsche Richtung ist und keinesfalls zur Qualitaetsoptimierung beitraegt scheint dabei wohl zweitrangig, zumindest, wenn es dem Willen der Vorstandetage geht.

Das muss man nicht verstehen, aber dann darf sich die Lufthansa auch nicht wundern, wenn viele Geschaeftsleute demnaechst verstaerkt mit Etihad und anderen guten Airlines fliegen, die einen Hauch von Luxus und Service versprechen und dies auch halten koennen.

Aus dem Ressort
Nach Verlustjahren wieder Plus bei Peugeot Citroën
Autobauer
Einen großen Beitrag zur Erholung beim Autobauer PSA Peugeot Citroën leistete die Autosparte. Hier lag der Gewinn bei 7 Millionen Euro. Insgesamt machte der Autobauer im ersten Halbjahr 2014 einen Gewinn von 477 Millionen Euro vor Sonderposten.
Kunden wollen den individuellen Einkaufswagen
Discounter
Einkaufswagen müssen heutzutage nicht nur effizient sein, sondern auch hübsch, wendig und passend für jeden Verbraucher. Die Hersteller-Firma Wanzl aus Schwaben weiß, warum der Markt in Europa so umkämpft ist - und nennt Zukunftsprobleme.
Nach der Besetzung - Zukunft des Thyssen-Krupp-Hauses unklar
Hausbesetzer
Ohne Gewalt ging die Besetzung des ehemaligen Thyssen-Krupp-Gebäudes an der Frohnhauser Straße am Montagabend zu Ende. 16 Männer und Frauen hatten für mehr Freiräume für Kunst und Soziales demonstriert. Was das Unternehmen mit dem Haus plant, ist noch ungewiss
Kurz vor Fusion - E-Plus lässt Telefónica alt aussehen
Telefonkonzern
Höhere Kundenzahlen und ein starkes Datengeschäft lassen den drittgrößten deutschen Mobilfunkbetreiber E-Plus mit starken Zahlen in den Zusammenschluss mit Telefónica Deutschland im Herbst gehen. Telefónica blieb hingegen in den roten Zahlen.
Bäcker Stauffenberg muss Ex-Mitarbeiterin wieder einstellen
Arbeitsgericht
Erneut klagte eine ehemalige Mitarbeiterin vor dem Arbeitsgericht erfolgreich gegen ihre Kündigung durch die in finanzielle Schieflage geratene Großbäckerei Stauffenberg. Der Arbeitgeber muss sie nun weiterhin beschäftigen. Die Portioniererin erhält nun ihr gesamtes Gehalt seit Februar zurück.
Umfrage
Neue Runde in der Affäre Schavan: Norbert Lammert sagt seine Rede an der Uni Düsseldorf ab. Ist das angemessen als Bundestagspräsident?

Neue Runde in der Affäre Schavan: Norbert Lammert sagt seine Rede an der Uni Düsseldorf ab. Ist das angemessen als Bundestagspräsident?