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Silvester

Feuerwerksbranche rechnet mit stagnierenden Umsätzen

26.12.2012 | 15:20 Uhr
Feuerwerksbranche rechnet mit stagnierenden Umsätzen
Preise steigen, Umsätze stagnieren: die Feuerwerker rechnen mit einem durchwachsenem Geschäftsjahr. Foto: Michael Urban/ddp

Ratingen.  So richtig krachen lassen kann es die Feuerwerksbranche in diesem Jahr wohl nicht. Sie hofft, ihr Ergebnis vom Vorjahr wieder zu erreichen. Kunden müssen sich auf leicht steigende Preise für Raketen und Böller einstellen. Ab Freitag gibt es sie im Handel.

Feuerwerkskörper für rund 115 Millionen Euro und damit genauso viel wie im vergangenen Jahr wollen die Hersteller 2012 in Deutschland verkaufen. "Wir hoffen, diesen Wert auch in diesem Jahr zu erreichen", sagte der Geschäftsführer des Verbands der Pyrotechnischen Industrie VPI, Klaus Gotzen, in Ratingen. Von diesem Freitag an dürfen die Raketen Böller und Batterien bundesweit angeboten werden.

Den Hauptanteil am Silvesterumsatz werden wohl wieder Raketen und Batterie- sowie Verbundfeuerwerk haben. Sie machen mittlerweile 60 Prozent aus. Batteriefeuerwerke können bis zu 500 Gramm Pulver aufnehmen. Dadurch erhöht sich die Abbrenndauer, aber nicht die Intensität.

In der Branche sind rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt

Nach Angaben des Verbandes konnte der Umsatz bei Feuerwerkskörpern in den vergangenen vier Jahren um sechs Prozent gesteigert werden. Da sich die Preise für die Rohstoffe und den Transport aber auch in diesem Jahr erhöht hätten, würden die Preise nun etwas angehoben, sagte Gotzen. Insgesamt sind in der Branche rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert werden die Knaller und Raketen mittlerweile zu 75 Prozent in Fernost.

Neu im Trend sind unter anderem sogenannte Fächerbatterien, bei denen die Raketen nicht senkrecht, sondern leicht schräg abgeschossen werden. Die europäischen Normvorgaben erlauben einen Winkel von 30 Grad. Die im VPI organisierten Hersteller einigten sich aber auf höchstens 15 Grad, damit Gebäude oder Bäume nicht getroffen werden.

Tolles Feuerwerk begrüßt das neue Jahr...

Der Verband warnte auch in diesem Jahr ausdrücklich vor oftmals gefährlichen illegalen Feuerwerkskörpern. Verbraucher sollten darauf achten, dass die Ware entweder das CE-Zeichen verbunden mit einer Registriernummer und einer Identifikationsnummer oder eine Zulassungsnummer der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) trägt. (dpa)

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Kommentare
27.12.2012
09:50
Feuerwerksbranche rechnet mit stagnierenden Umsätzen
von klaig | #3

diese ballerei ist zwar tradition, geht mir seit zig jahren schon gewaltig auf den wecker. für die haustiere ist es eh eine qual um die jahreswende herum. und diese schwachmaten, die schon tage vorher und nachher rumballern gehören eigentlich während der ballerzeit hinter schloss und riegel wo man sie nur vor sich selbst schützen kann.

27.12.2012
07:25
Feuerwerksbranche rechnet mit stagnierenden Umsätzen
von spruehsahne | #2

Als positiv zu bewerten wäre ein Absatzrückgang!
Ich glaube nicht, dass es eine schwachsinnigere Art gibt Geld zu vernichten.

Darüber hinaus halte ich den im Artikel genannten Verkaufsstart für völlig an der Realität vorbei. Seit Tagen ballern irgendwelche Schwachmaten in den Abend- und Nachtstunden durch die Gegend.

26.12.2012
18:29
Feuerwerksbranche rechnet mit stagnierenden Umsätzen
von scouti | #1

Reine Umweltverschmutzung und Geldverschwendung. Rauchen in Kneipen wird verboten, die anschl. Dunstglocke über den Städten ist egal, das Schießen von Sprengstoffen und Chemikalien in die Luft ist o. K, über den Städten ist egal? Richten wir anschl. also weitere Umweltzonen ein. Ach die Werte werden an Sylvester/Neujahr nicht überschritten? Wann dann bitte?

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