Fast jeder fünfte Fernzug der Bahn hat Verspätung
25.10.2009 | 08:56 Uhr 2009-10-25T08:56:00+0100
Berlin. Fast jeder fünfte Fernzug der Deutschen Bahn hat einem Zeitungsbericht zufolge Verspätung. Nur knapp 83 Prozent aller Züge im Fernverkehr (ICE, IC, EC) seien derzeit pünktlich. Verantwortlich für die Verspätungen seien unter anderem die Probleme mit den ICE-Achsen und der Schienen-Zustand.
Fast jeder fünfte Fernzug der Deutschen Bahn hat einem Zeitungsbericht zufolge Verspätung. Nur knapp 83 Prozent aller Züge im Fernverkehr (ICE, IC, EC) seien derzeit pünktlich, schreibt die Zeitung «Die Welt» (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Bahnkreise. Der Fahrgastverband Pro Bahn warf dem Unternehmen vor, zu wenig für Instandhaltung der Schienen zu tun.
Wie die Zeitung weiter berichtet, liegt nach Angaben der Deutschen Bahn die Pünktlichkeitsquote aller Züge im Personenverkehr derzeit bei 90 Prozent - darin seien aber auch die überwiegend zuverlässigen S-Bahnen in Ballungsräumen mit eingerechnet. Die Zahlen für die Pünktlichkeit der Fernzüge halte die Bahn seit Jahren unter Verschluss. Nach Informationen der «Welt» hatte der Konzern für dieses Jahr eine Marke von 85 Prozent pünktlicher Fernzüge angepeilt. «Erreicht wurden aber nur knapp 83 Prozent», hieß es in Bahnkreisen.
Verantwortlich für die Verspätungen seien unter anderem die Probleme mit den ICE-Achsen und der Zustand der Schienen. Der Vorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, kritisierte den Konzern deshalb scharf. «Man hat sich lange auf bestimmte Paradestrecken konzentriert. Aber auf Nebenverbindungen, vor allem wenn Autobahnen in der Nähe gebaut wurden, ist seit den 50er- oder 60er-Jahren zum Teil kaum etwas passiert», sagte Naumann der «Welt». Die Folge von Schäden im Netz seien Bauarbeiten und damit sogenannte Langsamfahrstellen.
Entschädigungsregeln
Kunden können durch die seit dem Sommer verbesserten Verbraucherrechte schneller an Entschädigungen bei Verspätungen kommen. Bei Verspätungen ab einer Stunde muss die Bahn Kunden nach den neuen Entschädigungsregeln 25 Prozent des Fahrpreises erstatte, ab zwei Stunden Verspätung die Hälfte.
Maßgeblich dabei ist die Ankunftszeit am Zielort: Falls ein erster Zug nur fünf Minuten Verspätung hat, der Kunde aber durch einen deshalb verpassten Anschlusszug über eine Stunde verspätet an seinem Ziel ankommt, muss die Bahn auch zahlen. Keine Entschädigung gibt es allerdings, wenn der Grund für die Verspätung nicht im Bahnbetrieb liegt - etwa bei bestimmten Unfällen. (afp)

10:24
@ Nr. 4 - Genau, Sie setzen sich am Besten ins Auto. Das schneidet in jeglichen Unfallstatistiken besser ab. Oder? ;-)
04:04
darin seien aber auch die überwiegend zuverlässigen S-Bahnen in Ballungsräumen mit eingerechnet.
Fehlt in dem Satz etwa das Wort NICHT?!!!
00:29
Ich muss leider jeden Tag Bahn fahren. Duisburg-Leverkusen. Ich würde nie mit so einer Bahn ´fahren. Ein Viehtransport ist besser. Da schreiten wenigstens noch die Grünen ein.
Bezahle weit mehr als 100 Euro jedenMonat und komme mir vor wie der letzte ***** im Zug. Da kommen dann noch die Affen und kontrollieren, und meinen die sind die größten, nur weil man sie in eine Uniform reingesteckt hat. Und das schlimme, finde ich jedenfalls, dass auch nicht unbedingt deutsch aussehende Leute mich kontrollieren dürfen. Frage mal - was soll das?
22:40
Bei meiner letzten Fernreise mit der DB hatte der Zug zwischenzeitlich über eine Stunde Verspätung.
Am letzten Bahnhof in D hat dieser die Verspätung wieder wett gemacht.
Trotz nötiger Umfahrung der normalen Strecke.
Für die zwischenzeitliche Verspätung kann man aber nicht die DB verantwortlich machen,
da die Gleise geräumt werden mussten und die Spurensicherung ihre Arbeit beenden musste.
Soviel zu irgendwelchen generellen Schuldzuweisungen.
Auf der Straße bekommt man am Anfang des Staus den Grund vor Augen geführt und fühlt sich oft wegen der Erregung über die Zeitverzögerung recht beschämt.
Die DB verschont mich zumindest mit diesen Bildern.
21:53
HMM. Ich sitze immer in den Nahverkehrszügen, die vom Fernverkehr überholt werden. Verspätungen von 10-15 Minuten sind für mich schon üblich. Die pünktlichen S-Bahnen sind doch wohl wunschdenken der Bahn AG. In Berlin fallen die ganz aus und im Ruhrgebiet sieht es nicht besser aus. Letzten Mittwoch ist zweimal hintereinander die S3 von Oberhausen nach Essen ausgefallen.
21:09
nA JA; IST IMMER NOCH BESER ALS WEGEN MANGELNDER wARTUNG GEGEN bRÜCKENPLEILER ZU RASEN: Ich bin immer gern mit der Bahn gefahren, vertraue ihr aber mein Leben nicht mehr an!
21:02
Ich bin, weis Gott , kein Bahnfreund .
ABER man sollte auch Bedenken, dass der Fernzug manchmal durch ganz Deutschland rollt und das auf so einer Strecke schon mal was schief gehen kann.
18:39
Die Unternehmerqualitäten der Bahnvorstände unterscheidet sich eben nicht groß von der eines Fidel Castro. Ständiges flicken statt funktionssichernder planmäßiger Instandhaltung.
18:16
Komisch, dass ich immer jeden fünften Fernzug der DB erwische.... ;o)