Experten fordern: Luft muss in Räumen reiner werden
17.02.2009 | 19:50 Uhr 2009-02-17T19:50:39+0100Essen. Saubere Luft auch in Gebäuden: Um die Belastung durch Schadstoffe in Räumen zu senken, fordert der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium eine Technische Anleitung (TA) zur Reinhaltung der Innenraumluft. ...
... "Wir müssen zu einem einheitlichen Regelwerk kommen", sagte Michael Müller auf dem "Forum Innenraumhygiene" in Essen. Dort sprachen Experten über "Gesundes Bauen und Wohnen". Feinstaub sogar beim Staubsaugen
Analog zur TA Luft, die zulässige Konzentrationen von Schadstoffen in der Außenluft regelt, könnten mit diesem Instrument Probleme gelöst werden, die in Innenräumen auftreten. "Wo Menschen sich zu 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit aufhalten, da wird zu wenig für die Umwelt getan. Wir müssen auch das Innenraumklima unserer Gebäude gesund halten."
Bei der energetischen Gebäudesanierung gerät der Verbraucher zunehmend in ein Dilemma. Die Gebäudehüllen werden durch bessere Dämmung immer dichter. "Aus hygienischer Sicht brauchen wir aber einen Luftaustausch", sagt Heinz-Jörn Moriske vom Umweltbundesamt. "Die Schadstoffe, die frei werden, müssen aus der Wohnung."
Innenräume können vielfältig belastet sein. Ausdünstendes Formaldehyd, Asbest, polychlorierte Biphenyle, Haushaltschemikalien, Schimmelbefall, anhaftende Gerüche - die Liste der Schadstoffquellen ist lang. Untersuchungen in Diskotheken etwa zeigen, dass die Belastung mit Feinstaub durch Zigarettenqualm weitaus höher war als in der Außenluft. Sogar beim Staubsaugen treten kurzzeitig hohe Feinstaubbelastungen auf. Eine TA Innenraum hält Moriske aber für schlecht händelbar, weil sie starke Eingriffe in die Privatsphäre erfordere.
Wie Verbraucher bei der Wasserversorgung sparen können, zeigte das Attendorner Unternehmen Viega. Eine Warmwasserzirkulation mit einem Rohr-im-Rohr-System bringe 20 bis 30 Prozent weniger Wärmeverluste, hieß es. Da die Bereitstellung von Wärme 40 bis 50 Prozent der Energiekosten eines Haushaltes ausmache, sei dies ein "durchaus relevanter Betrag".

09:58
Die einzige, effektive Methode, die ich kenne,
den Staubgehalt, speziell Feinstaub
(Chemikalien, Gerüche, Schimmelsporen, Keime, Bakterien, Rauch, ...)
in der Innenraumluft effektiv zu reduzieren,
ist die Verwendung von Wasser als Filter
und wartungsfreier Separatortechnik als Nachfilter.
Diese Technik sollte sinnvoller weise
sowohl bei der Luftreinigung,
als auch bei der Raumreinigung eingesetzt werden.
18:05
Endlich wird die Raumluftqualität in Lebensräumen auch berücksichtigt. Energieeffizienz darf uns die Augen vor den Raumluftproblemen nicht verschließen. Es muss aktiv gehandelt werden bevor das Kind im Brunnen liegt.