Experte: Pharma-Konzerne verzögern Grippe-Impfstoff
15.06.2009 | 08:40 Uhr 2009-06-15T08:40:00+0200
Essen. Bislang fehlt ein wirksamer Impfschutz gegen die Schweinegrippe. Dies sei auch ein Versäumnis der Pharma-Unternehmen, meint Prof. Stefan Kaufmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin. Produkte für eine Saison seien ökonomisch attraktiver als ein Dauerimpfstoff.
Über 30.000 Menschen haben sich weltweit mit dem Schweinegrippe-Virus infiziert, 145 starben, berichtet die Weltgesundheitsorganisation WHO. Bislang fehlt ein wirksamer Impfstoff. Prof. Stefan Kaufmann, Direktor des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin, macht im Gespräch mit Christopher Onkelbach dafür auch die Forschungpolitik der Hersteller verantwortlich.
Es sei für die Unternehmen ökonomisch attraktiver, jedes Jahr zur Grippewelle einen speziellen Impfstoff auf den Markt zu bringen als ein breiter wirksames Mittel zu entwickeln. „Wenn man die Forschung vor einigen Jahren umgestellt hätte, wären wir jetzt weiter”, sagte Kaufmann der WAZ. Impfstoffe, die jedes Jahr verkauft werden, seien wirtschaftlich interessanter. Die Pharma-Industrie widersprach. Man arbeite längst an Dauerimpfstoffen.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Ausbreitung des Virus in Deutschland?
Kaufmann: Wir sind gut gerüstet, doch es gibt immer Unwägbarkeiten. Wir müssen beachten, dass sich die Grippe vor allem auf der Südhalbkugel in Ländern ausbreiten wird, die nicht über so hohe Standards verfügen. Wir können dann später von dieser Entwicklung getroffen werden. Man muss bedenken, dass jährlich 1,5 Milliaraden Menschen im Flieger sitzen. Dann helfen eigentlich nur noch Einschränkungen im Flugverkehr.
Wieso dauert die Impfstoff-Entwicklung so lange?
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Die Impfstoffentwicklung bei Grippe ist ein Standardverfahren. Man muss den Erreger entschlüsseln. Das ist geschehen. Der Impfstoff besteht aus getöteten Erregern und wird in Hühnereiern herangezogen. Neuerdings gelingt dies auch in Zellkulturen.
Bei der Produktion gelten hohe Sicherheitsanforderungen. Bis zur Herstellung vergehen drei bis vier Monate. Die Impfstoffhersteller sind bereits an der Grenze ihrer Kapazitäten.
Woran liegt das?
Sie werden für die Produktion von Impfdosen für die saisonale Grippe benötigt. Die müssen vor der Saison fertig sein. Die Kapazitäten werden dadurch ausgelastet. Jetzt wird zusätzlich ein zweiter Impfstoff benötigt. In Deutschland aber werden wir wohl über genügend Impfstoff verfügen.
Könnte man nicht breiter wirksame Impfstoffe herstellen, die nicht nur auf den jährlichen Grippevirus zugeschnitten sind?
Doch. Damit muss man jetzt beginnen. Doch es war bislang ökonomisch attraktiver, jedes Jahr einen speziellen Impfstoff herzustellen. Man kann mit bestimmten Tricks dafür sorgen, dass Impfstoffe potenter werden. Breiter wirkende Stoffe herzustellen wird aber nicht von heute auf morgen möglich sein.
Wieso haben die Hersteller nicht schon begonnen?
Impfstoffe, die jedes Jahr verkauft werden, sind ökonomisch attraktiver als ein breiter wirkender Stoff, der nur alle zehn Jahre verabreicht wird. Doch mit der Pandemie wächst die Bereitschaft für ein Umdenken.
Lohnt sich die Entwicklung von Impfstoffen für die Hersteller zu wenig?
Der Impfstoffmarkt hat in den meisten Fällen geringe Gewinnmargen. Es ist möglich, dass deshalb nicht so intensiv geforscht wurde. Auch die Pharmaindustrie muss ja sehen, wo das Geld herkommt.

17:46
Die Pharma-Konzerne müssen täglich ihre Millionen EURO-Profite umschaufeln und haben daher kaum noch Zeit zum Forschen !!!
17:11
SATIRE von NICO
Liebe Freunde,
Jede Krankheit birgt Chancen und Risiken.
Die Schweinegrippe auch.
Sollte diese Grippe in Deutschland zuschlagen, werden diejenigen Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, also die Alten, die Rentner, am ehesten davon betroffen sein.
Also eine Chance für die Rentenkassen.....denken vielleicht einige Politiker!!
Aber, da irren die Politiker!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wir Alten haben uns in unserer Kindheit ein umfassendes Immunsystem geschaffen.
Bio????
Alete garantiert keimfrei???
Kinderwagen mit Dach???
Nein, Möhren wurden aus dem Schrebergarten auf dem Schulweg geklaut und kurz im Gras abgestreift und gegessen.
Erbsen abgepfückt, die Erbsen mit und ohne Schoten gleich gegessen.
Äpfel, Birnen Pflaumen etc. gepflückt und ab in den Mund. (Die Eltern haben sich gewundert, wieso der Sohneman wieder Durchfall hat, na klar bei den vielen Pflaumen und danach das Wasser getrunken aus der Quelle in Bochum Hiltrop)
Das war die Sensibilierung gegen Krupp-Husten, Allergien aller Art und Grippenviren.
Muss mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie Eltern ihre Kinder unter der Käseglocke aufziehen und dann die Kinder wissentlich beim Arzt mit Viren vollstopfen lassen, entschuldigung, impfen lassen.
Also, liebe Politiker, rechnet nicht mit einem verfrühten Ableben der sogenannten Alten, wir sind gewabnet!!
Auh, Schitt, die Politiker sind ja zu 80% auch in meinem Alter, 60J!!
Sorry, hätte ich geschwiegen, wäre ich vielleicht ein Philosoph geblieben -;)?
Euer NICO
16:01
Von AliMomente:
Warum aber nun verschreiben immer mehr Ärzte den Kindern (aber niemals den eigenen) Ritalin, Concerta, Equasym, Medikinet und wie sie alle heißen?
Gefälligkeit gegenüber Pharmakonzernen? Mangelhaftes Wissen? Defizite in der Ausbildung/Studium?
Wir beide wissen es nicht, aber ausgehend von meiner These das immer mehr Eltern die soziale Kompetenz zur Erziehung ihrer Kinder fehlt ( oder das Interesse/der Antireb/, etc.) vermute ich das ein komopetenter Arzt zunächst versuchen wird die Eltern auf ihr eigenes Defizit hinzuweisen und an spezialisierte Stellen verweisen wird.
Wenn allerdings nicht zu erwarten ist das sich bei den Eltern ein Umdenken / eine Verhaltensänderung einstellt wird der Arzt irgendwann selbstverständlich zum Rezeptblock greifen. Aber auch hier sehe ich persönlich vorher ein erneutes Versagen auf Seiten der Eltern.
Auf der anderen Seite gibt es auch Eltern die die von ihnen beschriebene Leistungssteigerung des Kindes wollen und deshalb Ritalin und Co. einfordern. Hier macht sich aber der Arzt nach meinem Verständnis strafbar, wenn er um die Gründe weiß und dennoch ein (eigentlich unnötiges) Rezept ausstellt.
13:35
Im Gegensatz zu anderen Ländern ist in Deutschland Werbung für verschreibungspflichtige Medikamente verboten.
In anderen Ländern gibt es Fragebögen die so ausgearbeitet sind das Eltern suggeriert wird ihr Kind würde an ADS oder ADHS (was auch immer das sein soll) leidet.
Es wird sogar mir schulischer Leistungssteigerung geworben bzw. gefragt: Ist Ihr Kind manchmal unkonzentriert, sind die schulischen Leistungen ihres Kindes nicht so wie sie es sich vorstellen usw.
Wie wollen Sie denn den Dopamingehalt im Kopf eines Kindes feststellen? Methylphenidat wie z.B.: Ritalin ist nichts anderes als ein Amphetamin, also eine stimulierende Droge.
Wie wollen überforderte, unfähige Eltern nun entgegen dem Rat eines Arztes entscheiden ihr Kind nicht mit Drogen ruhig zu stellen? Der Arzt hat Recht und wir hinterfragen selten seine Meinung.
Warum aber nun verschreiben immer mehr Ärzte den Kindern (aber niemals den eigenen) Ritalin, Concerta, Equasym, Medikinet und wie sie alle heißen?
Gefälligkeit gegenüber Pharmakonzernen? Mangelhaftes Wissen? Defizite in der Ausbildung/Studium?
WARUM?
Klar sind es die Eltern, aber angetrieben und somit Gesellschaftsfähig ist es durch die erfundenen Krankheiten der Pharmaindustrie geworden.
Früher wurde ADHS mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom übersetzt, da man jedoch in der gängigen Praxis ein Syndrom abgrenzen und belegen muss (es muss also Beweisbar sein) wurde es kurzerhand in Aufmerksamkeitsdefizit-/HyperaktivitätsSTÖRUNG umbenannt.
Soviel zu Pharmakonzernen
11:59
@ AliMomente
Ich bezweifle das ADS oder ADHS eine Erfindung der Pharmaindustrie sind. Sie haben vollkommen recht, das in den allermeisten Fällen mehr Zuwendung,etc. das Auftreten dieser Störungen verhindert hätte.
Aber erfunden haben diese Störungen zuallererst gleichgültige, überforderte Eltern. Und obwohl Millionen Kinder zB. Ritalin bekommen, ist der Antel der wirklich an ADS leidenden Kinder darunter sehr gering. Die Eltern sind es zumeist, die mit den Kindern nicht klar kommen, sich zu wenig um sie kümmern und dann vom Arzt einfordern, doch bitte irgendwas dagegen zu verschreiben. Den Eltern haben diese, im psychologischen Fachsprech unsicher- gebundenen Kinder ihre Probleme zu verdanken.
Nicht die Pharmaindustrie zwingt die Eltern ihren Kindern Pillen zu verabreichen, viele Eltern wollen es selbst so, da sie niemals in der Lage waren ihren Kindern das zu geben was sie wirklich gebraucht hätten. Wärme, Zeit, Zuwendung, Konstanz, etc. Eben all das was das Kind nichgt über den Fernseher oder die Playstation aufsaugen kann.
11:44
Es wird, obwohl es Möglich währe, niemals ein Medikament geben das Krankheiten heilt. Das ist von den Konzernen so gewollt.
Wir alle werden geimpft, aber den genauen Inhalt der Impfstoffe die wir unseren Kindern spritzen lassen kennt nur die Pharmaindustrie.
Kundenbindung?
Diabetes, Bluthochdruck usw. und die Medikamente hierfür binden die Menschen für den Rest ihres Lebens.
Man erfindet sogar Krankheiten nur um die Drogen (denn Süchtig machen sie alle) unseren Kindern verabreichen zu können.
Ich sage hier nur ADS.
Für mich ist das Gegenteil von ADS Zuwendung, Liebe, Geborgenheit,Unternehmungen, Fördern, sich Zeit nehmen.
Wie bitte soll man das mit Pillen, die direkt im Hirn wirken erreichen?
Das viele Ärzte ab dem 5 Semester von Pharmakonzernen gesponsert werden und sich somit in eine Abhängigkeit begeben ist ja auch nicht jedem klar. Bestechung, Mauschelei und Korruption bei der Zulassung von neuen Medikamenten runden das Bild dieser Branche in meinen Augen ab.
Ich habe nachfolgend mal einen Link eingestellt der Einblicke in die Machenschaften von Pharmakonzernen gibt Fall dieses hier Verboten ist bitte ich die Verlinkung zu löschen.
Link:
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10:57
Nach Rinderwahn, undVogelgrippe wird jetzt die nächste Sau durchs DORF getrieben. Panikmache um Menschen zu verunsichern. Zeitungen, die sowas auf Seite 1 bringen schüren noch die Panik.
10:28
@ bookeaterin:
Die Grippe ist nicht gefährlicher, als andere Grippen auch - zumindest bisher. Die Todesrate ist sogar geringer.
@Tom74:
Ich habe den Eindruck, Sie glauben diesem sogenannten Experten. Selbst schuld. Es gibt keinen Dauerimpstoff, weil die Erreger jedesmal andere sind! Das ist nicht die Schuld der Pharmaindustrie! Dummes Zeug, so etwas zu behaupten.
09:44
Nur eins von vielen Beispielen, das belegt das die Vernunft des freien Marktes nicht in allen Fällen vernünftig ist.
08:51
Auch die spanische Grippe tauchte schon n harmloser Form zwei Jahre früher auf, bevor sie mutierte und mehr Menschen tötete, als der gerade zu Ende gegangene 1. Weltkrieg.
Auch sie war ein H1N1-Virus. Deshalb nehmen die Fachleute die Schweinegrippe auch so ernst, trotz ihres meist harmlosen Verlaufs.