Ex-Finanzminister Steinbrück wird Aufsichtsrat bei Thyssen-Krupp
21.11.2009 | 12:57 Uhr 2009-11-21T12:57:00+0100
Duisburg/Essen. Peer Steinbrück hat eine neue Aufgabe. Der Ex-Bundesfinanzminister übernimmt für die Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung einen Aufsichtsratsposten bei Thyssen-Krupp. Damit stößt er zu den bisherigen Mitgliedern Gerhard Cromme und Kersten von Schenck.
Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) wird Mitglied des Aufsichtsrats de Stahlkonzerns ThyssenKrupp. Der Politiker soll von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in Gremium entsandt werden, teilte die in Duisburg und Essen ansässige ThyssenKrupp AG am Freitag mit. Steinbrück soll nach Ende der Hauptversammlung am 21. Januar für fünf Jahre in das Gremium einziehen. Die anderen beiden von der Stiftung entsandten Aufseher sind den weiteren Angaben zufolge die bisherigen Mitglieder Gerhard Cromme und Kersten von Schenck. Cromme war ehemals Vorstandsvorsitzender des Stahl- und Industriekonzerns und sitzt dem Aufsichtsrat seit 2001 vor. Außerdem ist er Vorsitzender des Aufsichtsrates der Siemens AG.
Die Stiftung hält über 25 Prozent der Konzernanteile und darf drei Mitglieder des Kontrollgremiums bestimmen. Da sie ihren Anteil erst im Dezember 2006 über diese Schwelle gebracht hatte, waren bisher nur zwei der Kontrolleure von der Stiftung entsandt worden. Aktuell sind das Ulrich Lehner, der ehemalige Vorsitzende der Geschäftsführung des Konsumgüterherstellers Henkel, und Jürgen Thumann, der bis Anfang 2009 als Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie amtierte. Der Aufsichtsrat von ThyssenKrupp besteht aus zwanzig Mitgliedern. Die weiteren sieben Vertreter der Anteilseigner will der amtierende Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 26. November benennen, über die dann die Aktionäre im Januar abstimmen müssen. (ddp)

02:20
Warum auch spd?
Wer Hartz IV säht, wird nicht automatisch Hartz IV ernten.
Haut alle ab.
21:56
Und so sind wir wieder bei Kommentar Nr.1 .
21:54
Er hat die Zeichen der Zeit r.kant . In der spd ist nichts mehr zu holen . Sie alle haben den Ast abgesägt, auf dem sie saßen . Aber solange man weich fällt, spielt das ja wohl keine Rolle .
19:57
Dampfplauderer Peer Steinbrück ist zurück; wieder einmal sanft und gefällig gelandet.
Jetzt in den Armen von ThyssenKrupp….
Erst als Finanzminister die Interessen des Staates vertreten und jetzt „schwupp“ in den Aufsichtrat von ThyssenKrupp.
Hat der Mann kein Rückgrat – oder ist er nur ein „Wendehals“ der nur auf sein Portemonnaie schielt ?
Seine Biografie findet sich unter:
http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=2359&RID=1
Zitat: Peer Steinbrück wurde am 10. Januar 1947 in Hamburg geboren.
Nach dem Abitur nahm Steinbrück 1970 ein Studium der Volkswirtschaft und Soziologie an der Universität Kiel auf. 1974 schloss er als Diplom-Volkswirt ab. Neben dem Studium engagierte sich Steinbrück im politischen Bereich: Er war bereits 1969 der SPD beigetreten.
Steinbrück wurde dann von 1974 bis 1976 für das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, ab 1976 für das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen tätig.
Im Jahr 1977 wechselte Steinbrück in das Bundesministerium für Forschung und Technologie, wo er als persönlicher Referent der Minister Hans Matthöfer und Volker Hauff zum Einsatz kam.
Aha ! Nach dem Studium wurde er sofort für das Bundesministerium für Raumordnung tätig und 1977 wurde er persönlicher Referent des Ministers Hans Matthöfer !!
Also quasi ein politischer Beamter, der ein kaufmännisch geführtes Unternehmen nie von innen gesehen hat.
Welche Leistungskriterien werden hier von ThyssenKrupp angewandt oder wird hier nur protegiert ??
Ich denke, man kennt und man schätzt sich...
Irgendwie....
Wie lange dauert es noch, bis das Fass überläuft - wie lange lässt der Bürger sich soetwas bieten ??
12:18
Sie sieht es aus. Der roteflitzer hat wahrscheinlich zuviel das rote Pferd gehört und sich das Gehirn im Delta weg gesoffen.............
12:15
@ 39 Sinnek Solche deutsche Michel ,wie @29 roterflizer begreifen bestimmte Zusammenhänge nie.
Da fließt eher das Rheinwasser den Berg hoch.
12:09
Unfassbar, dass so etwas überhaupt möglich ist.
Unfassbar, dass wiederholt ein Genosse zugreift.
Schöne Sozialisten hat die Bananenrepublik Deutschland. Diese Generation von SPD-Häuptlingen hat für ein 5-Parteien-System gesorgt und ist gerade dabei, dies zu revidieren, indem man sich mangels Zielen und fehlender Integrität selbst wegrationalisiert!
12:01
So ist das im Tennis. Die einen zittern um ihren Job, die, die die Arbeit letztlich machen und die anderen bekommen einen hochdotierten Job.
Wie lange braucht der Michel denn noch ?
11:20
So ist das in Deutschland. Eine Hand schmiert die andere. Hauptsache man will die Korruptionen in anderen Ländern bekämpfen. Man sollte lieber in Deutschland damit anfangen.
10:33
Was soll die Aufregung ! Herr Steinbrück reiht sich doch nur ein die die Riege der Reibachsozialisten um Schröder. Clement und vielen anderen, die ohne Hemmungen und Schonfristen die Seiten wechseln ! Wer hat denn anderes erwartet ?