Europa droht tiefer Wirtschaftsabschwung
23.02.2012 | 17:17 Uhr 2012-02-23T17:17:00+0100
Brüssel. Die EU-Kommission senkt ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr deutlich. Falls sich die Staatsschuldenkrise in den südeuropäischen Ländern verschlimmere, drohe ein „tiefer und anhaltender Wirtschaftsabschwung“. Auch Deutschland wächst langsamer als gedacht.
Die Europäer müssen sich inmitten der Staatsschuldenkrise auf noch schwerere Zeiten einstellen als befürchtet. Die EU-Kommission senkte ihre Wirtschaftsprognosen für das laufende Jahr am Mittwoch deutlich. Falls sich die Staatsschuldenkrise in den südeuropäischen Ländern verschlimmere, drohe ein „tiefer und anhaltender Wirtschaftsabschwung“. Er werde dann auch die Staaten erfassen, die bisher – wie Deutschland – die Krise relativ gut meisterten.
Für den Euro-Währungsraum erwarten die Experten 2012 nun einen Wirtschaftsabschwung, sagte der zuständige EU-Kommissar Olli Rehn. Er macht dafür nicht nur Europas Schuldenkrise verantwortlich. Die Weltwirtschaft liefere weniger Impulse als erhofft. Zudem sei der Ölpreis seit November um 13 Prozent gestiegen.
Der größte EU-Staat Deutschland bleibt dieses Jahr trotz eines unerwartet schwachen Wachstums von 0,6 statt 0,8 Prozent Europas Konjunktur-Lok. Viel schlechter ist die Lage in den Sorgenstaaten Italien und Spanien. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Italien werde um 1,3 Prozent und in Spanien um 1,0 Prozent sinken. Im November hatte die EU-Kommission noch gedacht, dass die Wirtschaft in den zwei Ländern 2012 zumindest leicht wächst.
Griechenlands Wirtschaft seit fünf Jahren im Niedergang
Für das pleitebedrohte Griechenland kappte die EU-Kommission ihre Prognose für dieses Jahr noch stärker. Die Wirtschaft dürfte um 4,4 statt um 2,8 Prozent einbrechen - das fünfte Jahr in Folge.
Im Euro-Raum, der Deutschland und 16 weitere EU-Staaten umfasst, sinke die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent. Zuletzt hatten die Experten einen Zuwachs von 0,5 Prozent für möglich gehalten.
Alle 27 EU-Länder gemeinsam schneiden weniger schlecht ab: Die Wirtschaft der EU dürfte stagnieren. Im November hatte die EU-Kommission noch ein Plus von 0,6 Prozent erwartet.

23:21
Wirtschaft - irgendwie weiblich, klingt eher nach ******** und Unordnung. Und auf eine ganze Nation und Staat bezogen: irgendwie diffus, schwammig, nicht eindeutig, nicht logisch, nicht greifbar. Und die Zahlen, hallo, wie kommen die zustande? Unglaubwürdig, klingt eher nach nichts, nach einer Halluzination, nach einer Fata morgana, an die alle glauben sollen aber nicht wollen
01:13
Geht`s noch? Wo ist denn hier die Rede von realen Daten?
In beiden Artikeln ist von der Prognose der EU-Kommision für das laufende Jahr die Rede - und auch die Wirtschaftsstimmung, gemessen vom Ifo-Institut, ist eine Prognose. Da gibt`s kein einerseits von realen Daten und andererseits von Wirtschaftsstimmung...
Die einzigen realen Daten sind die von Januar und Februar und die sprechen ausdrücklich von einem unerwarteten Wirtschaftsaufschwung:
"Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 108,3 Punkten im Januar auf 109,6 Zähler im Februar, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag mitteilte. Beobachter hatten mit einem Anstieg auf 108,8 Punkte gerechnet."
Also erstmal lesen was man kommentiert - und nicht nur den Tunnelblick des fanatischen Linken anwenden, der nur sieht was ihm in seine Ideologie paßt...
Mein Kommentar muss Sie aber schwer getroffen haben!
Persönlich wollte ich Ihnen nicht zu nahe treten!
Wenn aber mein Einwand bei Ihnen künftig dazu führt ,die ein oder andere Tataren -Jubel -Meldung in Sachen mögliche Wirtschaftsentwicklung , in Frage zu stellen ;dann kann man Ihnen nur gratulieren bezüglich Ihrer persönlichen Überwindung des Tunnelblickes auf Jubel -Meldungen in CDU -Flyern!
Weiterhin gute Besserung!
Wer hier schwer getroffen ist, wollen wir mal dahingestellt sein lassen. Jedenfalls gehört schon ein gewisses Maß an Betroffenheit dazu Prognosen als reale Daten zu interpretieren und CDU-Flyer zu erfinden die es gar nicht geben kann, einfach weil die Prognosen vom letzten Donnerstag, worum es hier geht, viel zu frisch sind.
Deshalb seien sie versichert, ich bilde mir meine Meinung nicht aus irgendwelchen Partei-Flyern, vor allem wenn es die zu dem jeweiligen Thema gar nicht gibt. Dazu gebe ich gerne die Quelle meiner Argumentation an, man muß ihr nur folgen, dann erübrigt sich manche Kritik.
Andererseits gehe ich natürlich gerne auf den Ton eines Gesprächspartners ein - nur sollte sich dann nicht dieser angegriffen fühlen. Denn wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
In diesem Sinne wünsche ich ihnen mal die linken Scheuklappen abzulegen und den eigenen "Tunnelblick" zu erweitern. Dabei wünsche ich gutes Gelingen...
00:07
Wenn man einerseits von realen Daten spricht und andererseits von Wirtschafts - Stimmung spricht ....,wo ist hier der Gegensatz in der Berichterstattung und die angebliche Stimmungsmache gegen die amtierende Laienspiel -Schar in Sachen Ökonomie???
Genau so wenig wie eine Stimmung in der Wirtschaft reale Umsätze in der realen Wirtschaft garantiert ;genau so wenig kann der verengte Tunnel -Blick eines fanatisierten CDU -Stammwählers die Angaben über die Stimmung bei Madame Kanzler Merkel in einem CDU -Flyer mit der - tatsächlich - verkorksten Regierungs - Lage in Übereinstimmung bringen!
14:05
Zwei Artikel vom gleichen Tag - absolut gegensätzliche Aussagen.
Obiger Artikel von 17.17 Uhr:
"Auch Deutschland wächst langsamer als gedacht."
Artikel zum gleichen Thema von 13.25 Uhr:
"Während die EU-Kommission mit einer Rezession in der Eurozone rechnet, zeigt die Wirtschaftsstimmung in Deutschland klar nach oben, sogar noch stärker als von Experten erwartet."
http://www.derwesten.de/nachrichten/deutsche-wirtschaft-setzt-sich-von-europas-schrumpfkurs-ab-id6392948.html
Also liebe Frau Brendel, wollen sie mit obigem Artikel Stimmung gegen die Bundesregierung machen oder weiß bei euch die eine Hand nicht was die andere tut?
12:01
Liebe Politiker, ohne Moos kein Wachstum, ohne Moos kein Schuldenabbau. Ein Teufelskreis. Nur was ist mit denen, die uns da reingeritten haben?
10:23
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
21:19
Jetzt bin ich aber überrascht!
Wo ist er denn ,der Aufschwung?
Madame Kanzler hat doch angeblich alles im Griff auf dem sinkenden Schiff!