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Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da

26.03.2013 | 19:06 Uhr
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Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
Mitarbeiter der Bank of Cyprus demonstrierten gestern in Nikosia. Sie misstrauen dem Rettungspaket.Foto: afp

Hagen.   Das Rettungspaket der Europäischen Union für Zypern schont die Steuerzahler, verunsichert aber die Sparer. Wer in Zypern mehr als 100.000 Euro auf der hohen Kante hat, muss zahlen. Auch in Deutschland glauben die meisten Bürger der Garantie von Kanzlerin Angela Merkel nicht mehr. Eine Analyse.

Das vergleichsweise kleine Rettungspaket für Zypern hat das Zeug, den größten Vertrauensverlust in Europa anzurichten. Ob ihr Geld auf der Bank noch sicher ist, fragen nicht nur die Menschen auf Zypern. Den Umfragen zufolge glaubt jeder zweite Bürger in Deutschland der 2008 gegebenen Kanzlerin-Garantie nicht meh r, die Sparguthaben seien sicher.

Dabei wollte die Bundesregierung ihre Bürger schonen und hat dies auch getan. Erstmals werden die Verursacher der Krise, in Zypern die Banken und ihre Gläubiger, mit in Haftung genommen und so die Steuerzahler der Partnerländer etwas entlastet. Nur, dass zu den Gläubigern ganz normale Sparer gehören sollten. Das löst alles andere als Erleichterung aus. Von einem „Experiment“, einer „Zeitenwende“ sprechen die Chefanalysten der deutschen Banken, obwohl sie im Kern das Hilfspaket loben. Denn sie wissen: Die Sorge um das Ersparte ist allemal existenzieller als der Ärger darüber, was der Staat mit den Steuern anstellt.

Europas Chaostage

Zwar werden letztlich „nur“ Guthaben von mehr als 100.000 Euro belastet . Dass noch vor einer Woche auch Guthaben ab 20.000 Euro belangt werden sollten, ist zwar vom Tisch, aber nicht vergessen. Dass die Unterhändler der Eurozone überhaupt in Erwägung gezogen haben, einfachen Sparern ans Geld zu gehen, führt zu einer „Grundverunsicherung“, sagt Finanzwissenschaftler Stephan Paul von der Ruhr-Uni Bochum. „Woher soll man wissen, welche Grenze beim nächsten Hilfspaket gilt und welches Land betroffen ist?“

Nicht ohne Grund verwahrte sich gestern Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn gegen ein deutsches Diktat in der Euro-Krise, übergroße Finanzplätze zu zerschlagen. In Luxemburg liegt schon deutlich mehr deutsches Geld als in Zypern.

Die Sorgen

Sorgen machen sich aber auch die Kleinsparer in Deutschland. Zu Recht? Richtig ist: In Deutschland liegt das Gewicht der Banken im europäischen Durchschnitt – die Bilanzsumme macht etwa das Dreifache der Wirtschaftsleistung (BIP) aus. In Zypern ist der Finanzsektor sieben Mal so groß wie die Realwirtschaft, in Luxemburg 20 Mal. Insofern steht der deutsche Bankensektor nicht im Fokus.

Die Umfragen in Deutschland deuten darauf hin, dass die Sorgen ums Ersparte diffus sind. Einerseits vertrauen die Bürger dem Krisenmanagement der Kanzlerin, andererseits nehmen sie ihr die Sparer-Garantie nicht mehr ab. Tatsächlich ist sie nicht mehr als eine Absichtserklärung, anders als die Verpflichtungen der Banken.

Die Sicherheiten und Garantien

In Deutschland gilt wie in der gesamten Eurozone eine gesetzliche Einlagensicherung bis 100 000 Euro. Sie gilt für alle Kontoguthaben, Sparbriefe und Termineinlagen. Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken stehen gegenseitig füreinander ein, sichern so auch höhere Guthaben ab. Sparkassen-Präsident Fahrenschon sah sich dennoch gestern bemüßigt zu sagen: „Es ist völlig ausgeschlossen, dass es in Deutschland einen solchen staatlichen Zugriff auf Spareinlagen geben könnte.“

Kommentar
Ein Warnsignal für Merkel - von Walter Bau

Die unverhohlene Attacke des luxemburgischen Außenministers ist ein neues, ernst zu nehmendes Warnsignal: Die Euro-Politik Merkelscher Prägung droht...

Fast alle Privatbanken sind zudem Mitglied eines freiwilligen Sicherungsfonds, der Guthaben bis zu 1,5 Millionen Euro je Kunde absichert. Einen Gesetzesanspruch darauf gibt es jedoch ebenso wenig wie auf die „Merkel-Garantie“.

Denn: „Jede staatliche Garantie gilt nur so lange, wie das Land zahlungsfähig ist. Das steht für Deutschland nicht in Frage, ist aber in anderen Ländern nicht mehr so eindeutig“, sagt Finanzexperte Paul. Er plädiert für mehr Ehrlichkeit: „Absolute Sicherheit gibt es nicht. Das sollte man den Leuten sagen und ihnen raten, sich mehr damit zu beschäftigen, wie und wo sie ihr Geld anlegen.“

Die Zweifel

Hier und da taucht sogar wieder die Frage auf, ob das Geld bei Zinsen nahe Null nicht doch besser unterm Kopfkissen liegt? Die Angst vor Massen-Abhebungen war der Auslöser für die Merkel-Garantie 2008. Sie beruhigte die Leute und nur deshalb funktionierte sie. Denn unser gesamtes Wirtschaftsmodell basiert auf dem Vertrauen, dass man jederzeit an sein Geld heran- und mit ihm Waren bekommt. Ohne Geldfluss bricht das System zusammen. Banken ohne Einlagen, also mit weniger Eigenkapital, vergeben weniger Kredite, Firmen trocknen aus, Menschen verlieren ihre Arbeit.

Nach wie vor gibt es in Deutschland keine panischen Kontoauflösungen. Damit das so bleibt, erneuert die Regierung ihre „Garantie“ genannte Vertrauens-Bitte ständig. Dass dies hierzulande selbst in wirtschaftlich komfortablen Zeiten sein muss, ist kein gutes Zeichen. Eigentlich ist sie für Krisenzeiten gedacht und nicht für hausgemachte Vertrauenskrisen.

Stefan Schulte

Kommentare
27.03.2013
15:56
@30 / BrettBumms
von hernerjunge | #33

Ich habe gegooglet. Selbst wenn einige Links darauf hinweisen, der Inhalt sei rechtsextremistisch oder antisemitistisch. Ich kann beides in dem Film nicht erkennen, Ebensowenig sehe ich in dem Inhalt wirtschaftswissenschaftlichen Schwachsinn. Selbst die Uni-Hildesheim hat sich mit dem Film auseinandergesetzt. Hier gehen die Meinungen ebenfalls auseinander.

Sie sind nicht in der Lage, konkret zu werden, wollen mich aber abstempeln. In welche Ecke wollen Sie mich denn nun stellen? Rechts, Links? Oder bin ich doch eher ein Scientologe?

Sorry, wenn ich weitere Kommentare ihrerseits nicht mehr reagiere, aber Sie scheinen mir doch reichlich durch den Wind gedreht zu sein.

3 Antworten
Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von HarryCane | #33-1

Das sehe ich ähnlich.
Natürlich ist die Darstellung schon vereinfacht - aber die Grundzüge des Systems und vor allem die systemimmanente Zinsproblematik (Exponentialfunktion der gegenüber nur eine linear wachsende Wirtschaft gegenüber steht) die sich mit zunehmender Dauer des Systems absolut destruktiv bemerkbar macht, sind ganz gut erklärt.

Es soll ja auch einfach und verständlich bleiben, das soll ja der Sinn sein, dass i.P. jeder Bürger die Grundproblematik versteht.
Das ist viel wichtiger als sich mit Derivaten Swaps, Hedgefonds etc. die Birne vernebeln zu lassen, weil dies nur Auswüchse eines Systems sind, das nicht mehr Mittel zum Zweck sonder seiner selbst willen existiert.

Das Geld und Finanzsystem sollen dem Menschen dienen und nicht umgekehrt.
Und das ZU große/mächtige Konzerne/Banken, die das System langfristig zwangsläufig erzeugt, eine Gefahr für die Demokratie sind!
Das kann man auch an anderer Stelle lesen.

Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von HarryCane | #33-2

Gegen Ende wird es etwas arg verschwörungstheoretisch, ganz klar!
Aber ist ja nur eine Projektion einer möglichen (fiktiven) Zukunft, die so natürlich nicht kommen wird. Dennoch ist die Warnung richtig, denn wir erkennen ja bereits heute klare Verstrickungen zw. Industrie/Hochfinanz und Politik, zunehmende Monopolisierungen und Rechtsbrüche auf höchster Ebene, sowie eine zunehmende Ent-Demokratisierung auf EU-Ebene.

Prof.Dr. BrettBumms scheint in diesem Fall in der Tat ein Brett vor dem Kopf zu haben, kann er weder Ross noch Reiter benennen. Als ob es nicht noch andere Videos zum Thema Geld gibt, die allesamt die gleiche Kernaussage haben.
Aber die sind wahrscheinlich ebenso von der NPD oder Scientology oder einer Ufo-Sekte erstellt worden, um die Menschen...ähm ja was denn eigentlich?

Ich glaube, dass Goldman Sachs & Co. die deutlich größere Gefahr für unsere Demokratie sind als irgendwelche rechten Spinner oder Sekten!

Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von hernerjunge | #33-3

Sie bringen es auf den Punkt. Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

27.03.2013
15:07
Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von HarryCane | #32

Hallo BrettBumms,

ich frage noch einmal:

- welche KONKRETEN Darstellungen in diesem Film sind Ihrer Meinung nach "rechtsextremistisch"?

- welche KONKRETEN Fakten aus diesem Film sind Ihrer Meinung nach wirtschaftswissenschaftlich Schwachsinn?

Bisher haben wir hier nur lautstarkes Gebäll gegen einen Film gehört, der einfach und verständlich unser Geldsystem und seine geschichtliche Entwicklung erklärt!

3 Antworten
@ #32 Nun, wenn Sie den Film nicht verstehen oder verstehen wollen, kann ich Ihnen nicht helfen
von BrettBumms | #32-1

Das Geldsystem funktioniert so leider nicht wie im Film dargestellt.

Das ist eine stark vereinfachte, falsche und manipulierende Darstellung. Ich will Ihnen hier keine Nachhilfestunden in "Geldtheorie" und "Geldpolitik" geben.

Aber da Sie ja schon noch nicht einmal das Wort "Gebell" richtig schreiben können, wie wollen Sie dann die Geldtheorie verstehen?

Außerdem finde ich schon erstaunlich, dass sie die antisemitische Grundstimmung in diesem Film nicht mitbekommen. Aber während des dritten Reichs haben dass ja auch viele Menschen erst mitbekommen, nachdem der Krieg und der Holocaust vorbei war.

@BrettBrumms
von HarryCane | #32-2

Gut, dann fasse ich mal Ihren Post zusammen:

Frage 1 nicht beantwortet
Frage 2 nicht beantwortet

Sonstige Aussagen auch gleich Null, statt dessen lustig machen über einen Rechtschreibfehler beim schnellen Tippen auf der Tastatur.

Also: Setzten, Sechs! würde ich mal sagen.

Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von HarryCane | #32-3

oh oh jetzt auch noch ein Tippfehler: "Setzen, Sechs" natürlich.
...bin ich Ihnen jetzt zuvor gekommen?

27.03.2013
14:43
Noch vergessen!
von BrettBumms | #31

Hier ist noch ein Link:

http://www.anonamegame.net/forum/showthread.php?tid=1180

27.03.2013
14:40
@ herner Junge
von BrettBumms | #30

Nun, wer hier Schwachsinn verbreitet sein mal dahingestellt!

Der Inhalt des Trickfilms ist definitiv - aus wirschaftwissenschaftlicher Sicht - völliger Schwachsinn. Wer so etwas glaubt, glaubt auch an den Osterhasen!

Weiterhin ist der Inhalt aus meiner Sicht absolut antisemitisch! Lesen sie sich meinen Link durch, der zu einer seriösen Seite geht.

Ansonsten ist es Ihnen unbenommen zu googlen und meine Ansichten zu verifizieren!

Ich finde es schon sehr witzig, dass sich ein Anhänger der Linken hier mit einer antisemitischen und rechtradikalen Agrumentation identifiziert und derartige Hetzfilmchen weiterverbreitet.

Denn der von Ihnen gepostete Link ist definitiv ein Hetzffilm. Sihe auch die Seiten von Anonymus!
http://chanology-wiki.info/scientology/gefahren/rechtsextremismus

Ansonsten gewöhnen Sie sich einfach mal einen anderen Ton an.

Aber im Schutzb der Anonymität können Sie ja ungestört pöbeln und hetzen!

27.03.2013
13:47
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #29

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

27.03.2013
13:30
Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von Freespacer | #28

Nun ja, ich habe seit 2008 (auch wegen der "Konten"-Garantie von der Regierung) begonnen, das Geld vom Sparbuch und Girokonto bis auf die laufenden Kosten leerzuräumen. Die Zinsen für Kleinsparer von 0,5 - 1% pro Jahr sind ein totaler Witz gegenüber der Inflationsrate (2012: 2%). Früher waren das mal satte 4-5% Zinsen pro Jahr. Dann bekommt die Bank eben kein Geld von mir, womit sie auch noch kostenlos arbeiten könnte. Wenn ich fremden Leuten Geld leihe, dann will ich dafür auch vernünftige Zinsen haben. Mittlerweile betrachte ich die Bank als Verbrecher. Denn wieso verlangt die Bank bei den Geringverdienern auch noch Kontoführungsgebühren, während die Spitzenverdiener keine Gebühr dafür zahlen.

5 Antworten
Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von HarryCane | #28-1

Sicher nicht die schlechteste Entscheidung.

2 % Inflationsrate in 2012 stimmt aber niemals, nur durch Schönrechnung wie Hedonik über das Statistische Bundesamt. Real würde ich 5-6 % schätzen, also gefühlt.
Denn: interessiert es, wie sich der Preis für einen Flachbildfernseher entwickelt hat oder was Lebensmittel, Erdgas, Friseurbesuch und Benzin kostet?
(dass fossile Brennstoffe gestiegen sind und es weiter werden, muss man nicht schönrechnen, das ist logisch = http://www.heise.de/tp/artikel/38/38822/1.html, aber man kann wenigstens die Waheheit sagen)

Darf ich fragen, was Sie dann mir Ihrem Geld machen? Ich meine alles unter das Kopfkissen zu legen ist auch nicht gerade sicher. (Einbruch, Feuer)

Banken SIND Verbrecher. Zumindest die Großbanken, deren Hauptgeschäftstätigkeit inzw. nichts mehr mit einer "normalen" Bankfunktion zu tun hat.
Diese To-Big-To-Fail-Banken sind der Tod der Demokratie!!!

Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von hernerjunge | #28-2

Die Banken arbeiten nicht nur kostenlos mit Ihrem Geld, sie verdienen damit auch noch reichlich, z.B. durch die Vergabe von Krediten, wofür sie happige Zinsen berechnen. Wie HarryCane schon schrieb, ist es sicherlich keine Lösung, Geld unter dem Kopfkissen zu horten. Auch wenn Sie glauben, ein sicheres Versteck zu haben. Einbrecher kennen das schon. Garantiert.
Eine Lösung wären evtl. die Sparkassen, da sie im Gegensatz zu den privaten Banken nicht unbedingt gewinnorientiert arbeiten, sondern öffentlich-rechtliche Kreditinstitute sind. Sparkassen haben auch eigene Sicherungssysteme.

@hernerjung
von HarryCane | #28-3

Vor allem ahnen Einbrecher bereits, dass sich in Zukunft ein "Blick unter fremde Matratzen" durchaus in zunehmendem Maße lohnen könnte!
Das ist daher schon etwas problematisch...

Meine Empfehlung: Regionale Genossenschaftsbanken, evtl. auch die GLS oder Öko oder Triodosbank (die gucken, WORIN sie investieren und sind keine Zockerbuden)
Auf jeden Fall sollte man kritische Fragen stellen, wenn man einer Bank sein Geld zur Verfügung stellt. Mein Gespräch hat fast 2 Stunden gedauert und das nur für ein Sparkonto.
Und ich würde das Geld, was man nicht für die täglichen Ausgaben benötigt, auf mindestens zwei solcher Banken aufteilen. Risikomanagement!

Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von Freespacer | #28-4

@HarryCane:
@hernerjunge:

Das Geld habe ich natürlich nicht zu Hause oder im Keller gebunkert. Das wäre natürlich fahrlässig und wird noch nicht mal von der Hausrat-Versicherung gedeckt. Es ist nur vernünftig und logisch, dass man den Ort des Bargeldes auch nicht verrät. ;-)

HarryCane 28-3
von hernerjunge | #28-5

Danke für die Info. Selbstverständlich teile ich mein Guthaben auf mehrere Geldinstitute auf. Sicher ist sicher.

27.03.2013
13:03
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #27

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

2 Antworten
@BrettBumms
von HarryCane | #27-1

(siehe Post weiter unten)
Ich kann die Quelle zwar nicht auf Unabhängigkeit und Glaubhaftigkeit überprüfen, allerdings finde ich es schon etwas abenteuerlich vom "Goldschmied" auf "Juden" zu schließen, denn wenn Sie sich einmal gründlich informieren, werden Sie feststellen, dass die Goldschmiede tatsächlich eine tragende Rolle gespielt haben.

Und unabhängig davon lässt sich auch mithilfe diverse ökonomischer Literatur die Richtigkeit des Filminhaltes nachvollziehen und deshalb kann ich Ihnen von meiner Seite her ganz klar sagen:
Der Film erklärt die Sachlage auf korrekte Art und Weise.

Wenn Sie das anders beurteilen, würden mich die genauen Punkte dazu sehr interessieren!

Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von HarryCane | #27-2

Anmerkung: ich kenne den Film unter dem Titel "Warum es überall an Geld fehlt - Fabian der Goldschmied"

Ich kenne meinerseits die Herausgeber dieses Films nicht, kann dabei jedoch keine rechtsgerichtete Propaganda erkennen und bei Scientology weiß ja eigentlich niemand so wirklich, was die wollen außer Macht.

Kurzum: der SACHLICHE Inhalt des Films stimmt meiner Meinung nach mit den realen Gegebenheiten zur Geldschöpfung und dem Geldsystem überein.
Dies kann man in der Fachliteratur bestens nachlesen.

Daher nochmal:
- in welchen Punkten sehen Sie falsche Darstellungen?
- wo sehen Sie konkret rechte Propaganda - also wo wissentlich Informationen falsch dargestellt werden und jemand als Sündenbock abgestempelt wird?

(PS: das NS-Regime konnte sich seiner Zeit trotz früherer Propaganda gegen das "Kapital" später recht gut damit anfreunden, die Dinge weiter so laufen zu lassen wie zuvor. Das aber nur historisch am Rande bemerkt.)

27.03.2013
12:38
Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von Pit01 | #26

Ich frage mich was wohl passiert, wenn ein größeres Euro - Land so da steht wie Zypern. Dann gute Nacht und Ade Sparguthaben. Daher sollte man auf Ökonomen wie Prof. Max Otte hören und weg mit dem Euro.

27.03.2013
11:24
#23 bei aller Liebe zur Kanzlerin
von meigustu | #25

alle Sparformen des kleinen Menschen verlieren an Wert. Die großen Vermögen wurden bisher immer geschont. Privatschulden der großen Gläubiger wurden durch Fr. Merkel in Staatsschulden umgewandelt die wieder die Bürger zahlen müssen.

Ein Witz ist das Gezeter der Typen die in Zypern 40 % ihrer Einlagen verlieren. Tiefste Dankbarkeit müssten die zeigen, denn während die ihre restlichen 60 % abziehen können müssen die 550 000 Bürgern des Landes für die restlichen Schulden der Banken haften. Denn die werden im Rahmen des Paketes wieder sozialisiert so wie es auch Frau Merkel hierzulande tat.

2 Antworten
Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von mansgruf | #25-1

Das ist das neue Verständnis der sozialen Marktwirtschaft! Alle Steuerzahler haften für die steuerhinterziehenden Geldsäcke

Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von HarryCane | #25-2

Gewinne privatisieren,
Verluste sozialisieren!

Und die Bank gewinnt immer!

PS @mansgruf = eine "soziale" Marktwirtschaft gibt es nicht und kann es auch niemals geben, der Begriff ist eigentlich grober Unfug. Aber er klingt natürlich so schön, deshalb wurde er auch seit Jahrzehnten propagiert.

27.03.2013
11:07
Das Misstrauen ist wieder da...
von Kravattenmuffel | #24

...DAS versteh ich nicht. Eins ist doch wohl sicher...

http://www.theintelligence.de/images/stories/bilder/cdu_wahlplakat_1999.jpg

1 Antwort
Euro-Krise - Das Misstrauen der Sparer ist wieder da
von mansgruf | #24-1

Du sollst uns nicht an unseren Wahlversprechen messen, wir sind doch nur arme Politiker die nach der Flöte der Lobbyisten tanzen, natürlich haben wir politische Verantwortung: Geht es in die Hose sind wir gut abgesichert und treten zurück!
Wir können ja nicht mal für nachgewiesene Falschhandlungen im Amt rechtlich belangt werden, haben wir doch gesetzlich geregelt!

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