Ergo-Chef räumt Kommunikationsfehler in Sex-Affäre ein
30.09.2012 | 10:35 Uhr 2012-09-30T10:35:54+0200
Berlin. Die Affäre um vom Unternehmen gesponserte Lustreisen für Versicherungsvertreter hat Ergo einen enormen Imageschaden beschert. Nun hat Ergo-Chef Torsten Oletzky Fehler in der Kommunikation eingeräumt. "Wir haben keine gute Figur gemacht", sagte er in einem Interview - und versprach mehr Transparenz.
Der Vorstandsvorsitzende des Versicherungskonzerns Ergo hat Fehler bei der öffentlichen Aufarbeitung der Skandale um Sex-Ausflüge von Versicherungsvertretern nach Budapest und Jamaika eingeräumt. "In der Kommunikation haben wir nicht immer eine gute Figur gemacht", sagte Torsten Oletzky im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagzeitung" (F.A.S.) laut Vorabbericht. Dass die drei Reisen von Ergo-Vertretern in einen Swinger-Club nach Jamaika bei einer Pressekonferenz nicht erwähnt worden seien, sei "ein Fehler" gewesen, sagte Oletzky.
Der Ergo-Konzern schaltet an diesem Sonntag eine Website mit Informationen über die Skandalreisen frei. Oletzky räumte nach den neuerlichen Enthüllungen über weitere Sex-Reisen ein, die Aussage, die Ergo habe bei der Aufarbeitung der Skandale im Unternehmen "jeden Stein umgedreht", seinerzeit "zu früh" gewesen sei: "Wir haben unsere Lektion gelernt." Auf die Frage, ob die Ergo-Muttergesellschaft noch hinter Oletzky stehe, sagte dieser, er bekomme "alle Unterstützung aus München, die es braucht". Oletzky beteuerte: "Ich verspüre den Rückhalt zur Ego nach wie vor". (rtr)

17:32
Nicht die Tatsachen waren ein Problem, sondern die Öffentlichkeitsarbeit dazu? Diesr Mann hat kein Problembewußtsein, er sollte besser befördert werden....
13:56
So gaga wie sich ERGO in den TV-Spots präsentiert (siehe hier: http://www.youtube.com/watch?v=tmhz9fVbGgU ), so gaga reagiert das Top-Management bei den gesponserten Lust-Reisen. Dieser Versicherung würde ich nicht mein Geld anvertrauen.
12:06
Wenn man sich Damen in Budapest und Jamaika mietet, muss man eigentlich mit Kommunikationsfehlern rechnen.
Und jetzt ist es wieder passiert, in einem ganz anderen Zusammenhang. Anscheinend war denen bei Ergo schon länger die Kommunikation nicht so wirklich wichtig.
11:57
#1
Die Kosten für Werbung werden von den Einnahmen abgezogen und mindern den steuerlichen Gewinn.
Und gerade die Ergo ist ein Musterbeispiel für schräge Kommunikation, wie man auch an deren Fernsehwerbung täglich bestaunen kann.
11:21
in Wirklichkeit interessiert die das doch alles nicht! Obwohl ich von denen immer wieder - von mir nicht angeforderte - Angebote über unsinnige Unfall- und Sterbeversicherungen bekomme und denen mehrmals mitgeteilt habe, dass ich solche Angebote nicht wünsche und mich an der Finanzierung der Lustreisen für ihre Mitarbeiter nicht beteiligen möchte und werde und die Löschung meiner persönlichen Daten verlangt habe, geben die trotzdem keine Ruhe. Das Geld der Versicherten wird auch durch derart sinnlose Werbung mit vollen Händen zum Fenster raus geschmissen. Die ERGO hat`s halt.