Energiesparlampen schneiden mau ab
30.09.2008 | 19:47 Uhr 2008-09-30T19:47:02+0200Öko-Test: Viele Sparleuchten brauchen mehr Energie, als die Hersteller angeben
Frankfurt/Main. Energiesparlampen sind kein wirklicher Fortschritt und keine echte Alternative zu Glühbirnen. Sie sparen viel weniger Energie als die Hersteller behaupten. Zu diesem Urteil kommt eine Untersuchung von 16 warmweißen Energiesparlampen des Magazins Öko-Test. Dabei hat keines der 16 Modelle eine gute Gesamtnote erzielt. Sechs schnitten dabei "befriedigend" ab und vier "ausreichend". Zwei Lampen erhielten die Note "mangelhaft" und vier sogar "ungenügend".
Statt 80 Prozent gegenüber einer Glühlampe sparen die meisten untersuchten Modelle lediglich 50 bis 70 Prozent Energie. Unterm Strich spart das nicht mehr als 7,50 Euro im Jahr. Die Swiss Lights Classic 68 verbrauchte im Test sogar mehr Strom als die Glühbirne, lautet das Testergebnis.
Die Ergebnisse für die Lichtqualität sind laut Öko-Test besonders bedenklich. Denn die Lichtfarbe ist - anders als bei Glühbirnen - weit entfernt von natürlichem Licht. Zudem flackern Energiesparlampen im bewusst nicht mehr wahrnehmbaren Bereich wie ein Blitzlichtgewitter. Experten machen solch schlechtes Licht beispielsweise für Kopfschmerzen, Schwindel, Unwohlsein, neurologische Störungen bis hin zu Hormonproblemen verantwortlich.
Am besten gingen mit der Note "befriedigend" die Marken von Attralux, Obi, General Electric, IDV, Osram und Real aus dem Test hervor. Probleme hatten diese Produkte insbesondere mit der Lichtqualität. Zudem erzeugten sie Elektrosmog. Als besonders teuer und schlecht erwies sich die Swiss Lights Classic 68 Energiesparlampe 10 W, die 9,45 kostete.

21:16
Dieser Artikel ist sicherlich nicht einer unabhängigen Zeitung würdig! Die Angaben der Öko-Test werden ohne hinterfragen niedergeschrieben, obwohl schon der Originaltext äußerst unseriös wirkt:
http://tinyurl.com/3fnbkh
Eindeutig Gegenposition nimmt dabei dieser Artikel:
http://tinyurl.com/3sbgq5
Dies muss natürlich nicht die einzige Wahrheit sein, sollte allerdings in einem unabhängigen Artikel erwähnt werden. Jetzt habe ich sogar auf dem gleichen Portal einen zumindest neutralen Artikel gefunden, der nur einen Tag später verfasst wurde:
http://tinyurl.com/537wwa
Das hätte wohl auch die WAZ machen und nicht sofort einen eindimensionalen Artikel veröffentlichen sollen, anstatt auf Gegenreaktionen zu warten!!!
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