Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Umwelt

Energieagentur fordert mehr Klimaschutz-Anstrengungen

07.10.2009 | 07:30 Uhr
Energieagentur fordert mehr Klimaschutz-Anstrengungen

München. Die Energieagentur fordert von den Industriestaaten eine stärkere CO2-Reduktion. Bis 2020 müssten die USA und Europa ihre Emissionen an Kohlendioxid stärker senken als bisher geplant. Dagegen könnte China in rund zehn Jahren Spitzenreiter im internationalen Klimaschutz werden.

Zwei Monate vor dem Weltklimagipfel im dänischen Kopenhagen hat die Internationale Energieagentur (IEA) die Industriestaaten zu stärkeren Anstrengungen zum Klimaschutz aufgefordert. Die USA und Europa müssten ihre Emissionen an Kohlendioxid bis 2020 deutlich stärker reduzieren als zurzeit geplant, sagte der Chefökonom der in Paris ansässigen Agentur, Fatih Birol, der «Süddeutschen Zeitung». China hingegen sei mit seinen Programmen, Strom aus erneuerbaren Quellen sowie aus Kernkraft zu gewinnen und Effinzienzstandard zu verschärfen, bereits auf gutem Weg. Das Land könnte 2020 zum Spitzenreiter im internationalen Klimaschutz werden.

"Einmalige Gelegenheit"

Die Wirtschaftskrise biete den Industrieländern eine «einmalige Gelegenheit», ihren Energiesektor zu reformieren, sagte Birol. Der Verbrauch an fossilen Brennstoffen und damit der Ausstoß von CO2 werde im Jahr 2009 um drei Prozent sinken, viele Investitionen seien wegen der Rezession verschoben worden. Auf ein Signal vom Kopenhagener Klimagipfel im Dezember hin könnten die Investoren beginnen, ihr Geld in umweltfreundlichere Technik umzulenken. Die Anfang der 70er Jahre gegründete IEA berät ihre 28 Mitgliedsländer, darunter auch Deutschland, in Fragen der Energieversorgung, Wirtschaftsentwicklung und des Umweltschutzes. (afp)

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
30.10.2009
23:46
Energieagentur fordert mehr Klimaschutz-Anstrengungen
von bine100 | #2

tja wir leben nun mal unsere unweltzonen aus. und außerdem geht mir, ich denke mal wie jeden andern deutschen langsam der klimaschutz usw. auf den nerv. es ändert sich nichts und soll es auch nicht.

07.10.2009
08:31
Energieagentur fordert mehr Klimaschutz-Anstrengungen
von Pierre_S | #1

Was bringt es wenn China ein Atomkraftwerk nach dem anderen baut?
Wohin mit dem ganzen Restmüll?
Wer sich einmal in China umgesehen hat, gesehen hat was für Dreckschleudern dort existieren, gesehen hat was der Bau des großen Staudamms für Umweltzerstörung mit sich brachte, der wird China mit dem Begriff Klimaschutz schwerlich unter einen Hut bringen. Was dort geschieht, geschieht ausschliesslich mit dem Ziel der Erwirtschaftung höherer Profite, nicht um des Klimaschutzes willen.
Ich frage mich immer wer solche naiven Nebelkerzen unters Volk wirft. Fatih Birol?
Noch nie gehört von dem.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/13201/create

Umfrage
Das Aus für die Drogeriekette Schlecker ist besiegelt. Werden Sie Schlecker vermissen?

Das Aus für die Drogeriekette Schlecker ist besiegelt. Werden Sie Schlecker vermissen?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Das Samsung Galaxy S III
Bildgalerie
Smartphones
Die wertvollsten Marken der Welt
Bildgalerie
Markenvergleich
"Lasst Opel nicht sterben"
Bildgalerie
Opel Bochum
Aus dem Ressort
Wochenendarbeit wird immer mehr zum Normalfall
Berufsleben
Immer mehr Menschen in Deutschland müssen am Wochenende arbeiten. Ihr Anteil ist in den vergangenen 20 Jahren rasant gewachsen. Wie der DGB herausfand, hat das gravierende Auswirkungen auf die Arbeitnehmer.
Bei Schlecker-Frauen herrscht Hoffnungslosigkeit
Schlecker-Aus
Bis zuletzt hatten viele Schlecker-Frauen auf die Rettung ihres Arbeitgebers gehofft. Vergeblich. Im Raum Dortmund sowie in Südwestfalen verlieren hunderte ihre Arbeit. „Jetzt bin ich zum ersten Mal in meinem Leben arbeitslos“, sagt eine Betriebsrätin aus Dortmund.