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Ende der Haltefrist bei Facebook-Aktien könnte Talfahrt beschleunigen

15.08.2012 | 20:11 Uhr
Foto: /AP/Paul Sakuma

Am (morgigen) Donnerstag endet eine von mehreren Haltefristen für Facebook-Aktien. Früh-Investoren und ein halbes Dutzend Direktoren dürfen ihre Anteilsscheine verkaufen. Sollten sie das tun, könnte der Markt diese Woche mit 271 Millionen mehr Facebook-Aktien geflutet werden und der Kurs dadurch weiter einbrechen.

Menlo Park (dapd). Am (morgigen) Donnerstag endet eine von mehreren Haltefristen für Facebook-Aktien. Früh-Investoren und ein halbes Dutzend Direktoren dürfen ihre Anteilsscheine verkaufen. Sollten sie das tun, könnte der Markt diese Woche mit 271 Millionen mehr Facebook-Aktien geflutet werden und der Kurs dadurch weiter einbrechen.

Beim Börsengang im Mai lag der Ausgabepreis bei 38 Dollar und das Emissionsvolumen bei 421 Millionen Aktien. Am Dienstag schloss die Aktie bei 20,38 Dollar und damit 46 Prozent unter dem Ausgabepreis. Weitere Haltefristen für Facebook-Aktien enden Mitte Oktober, November und Dezember. Damit könnte der Markt in den kommenden Monaten mit bis zu 1,91 Milliarden zusätzlichen Aktien geflutet werden.

Sogenannte "lock-up periods", die Veräußerungen von Aktien zu dicht am Tag des IPOs verhindern sollen, laufen in der Regel nach einer Frist von 90 Tagen nach dem Börsengang erstmals aus. Die Haltefrist für Aktien von Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg endet Mitte November.

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