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Eltern zahlen wegen Krise weniger Taschengeld

11.08.2009 | 15:42 Uhr
Eltern zahlen wegen Krise weniger Taschengeld

Berlin. Deutschlands Kinder verfügen wegen der Wirtschaftskrise in diesem Jahr über weniger Geld als noch 2008. Das sind im Schnitt immer noch 1058 Euro, so die Kids-Verbraucher-Analyse 2009. Die Eltern sparen vor allem beim Taschengeld - durchschnittlich erhält jedes Kind 17 Euro weniger.

Deutschlands Kinder verfügen wegen der Wirtschaftskrise in diesem Jahr über weniger Geld als noch 2008. Die rund 5,7 Millionen Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren haben 2009 im Schnitt 1058 Euro im Geldbeutel und auf dem Sparkonto, wie es in der am Dienstag in Berlin vorgestellten Kids-Verbraucher-Analyse 2009 heißt. Das sind 56 Euro weniger als im Vorjahr. Die Eltern sparen demnach vor allem beim Taschengeld - durchschnittlich erhält jedes Kind 17 Euro weniger. Zudem fallen die Geldgeschenke zum Geburtstag oder zu Weihnachten geringer aus.

Trotz der technischen Aufrüstung in den Kinderzimmern steht auch klassisches Spielzeug nach wie vor hoch im Kurs. (Foto: ddp)

Insgesamt verfügen die Sechs- bis 13-Jährigen in diesem Jahr hochgerechnet aber immer noch über ein beachtliches Vermögen von insgesamt rund sechs Milliarden Euro. Rund 3,6 Milliarden Euro davon schlummern der Analyse zufolge auf Sparkonten, das sind durchschnittlich 626 Euro pro Kind. Hochgerechnet fast 2,5 Milliarden Euro kommen durch Geldgeschenke und Taschengeld zusammen. Das Taschengeld wird vor allem für kleinere Posten wie Süßigkeiten, Zeitschriften und Eis ausgegeben. Angesichts der angespannten Haushaltskassen vieler Familien schrauben die Eltern in diesem Jahr die Ausgaben für Bekleidung (minus zehn Prozent) und Spielzeug (minus sieben Prozent) zurück.

Auch klassisches Spielzeug steht hoch im Kurs

Bei größeren Anschaffungen haben die Eltern ohnehin meist ein Wörtchen mitzureden. So bleibt vor allem bei den unter Zehnjährigen der Wunsch nach einem eigenen Mobiltelefon oftmals unerfüllt. Nur 16 Prozent in dieser Altersgruppe haben bereits ein Handy, bei den Zehn- bis 13-Jährigen sind dies hingegen 69 Prozent. Mit Computerspielen sind die Kinder recht gut ausgerüstet. Drei von zehn Kindern besitzen sowohl ein Handspielgerät als auch eine Konsole. Insgesamt sitzen der Analyse zufolge zwei von drei Kindern, das sind 3,7 Millionen, in ihrer Freizeit vor dem Computer, um zu arbeiten oder zu spielen.

Trotz der technischen Aufrüstung in den Kinderzimmern steht auch klassisches Spielzeug nach wie vor hoch im Kurs. 84 Prozent der Sechs- bis Neunjährigen und 77-Prozent der Zehn- bis 13-Jährigen nutzen Brett- und Kartenspiele, jeweils 76 beziehungsweise 61 Prozent puzzeln. Auch in Büchern und Zeitschriften wird nach wie vor gern geschmökert: Zwei von drei Kindern sehen sich regelmäßig Kinderzeitschriften an und 82 Prozent greifen zu Büchern. Das sind erneut mehr als im Vorjahr. Für die Verbraucherstudie wurden im Auftrag des Egmont Ehapa Verlages im Februar und März mehr als 1600 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren und jeweils ein Elternteil befragt. (afp)

DerWesten

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Kommentare
11.08.2009
19:02
Eltern zahlen wegen Krise weniger Taschengeld
von Hexenblut66 | #10

Auch die Kinder müsse lernen mit weiger Auszukommen,das ist Überlebenstraining!

11.08.2009
16:38
Eltern zahlen wegen Krise weniger Taschengeld
von immerimbilde | #9

Die meisten Eltern haben auch weniger Geld.

11.08.2009
16:13
Eltern zahlen wegen Krise weniger Taschengeld
von immerNett | #8

Kein Taschengeld für Kinder ist das schlimm? Wo leben wir eigentlich das viele glauben die Gesellschaft soll für alles und jeden geradestehen. Was tut ein Hartzi und seine Kinder für die Gesellschaft? Hartz IV nur noch die Hälfte und befristet auf ein Jahr danach nur noch Gutscheine.

11.08.2009
16:02
Eltern zahlen wegen Krise weniger Taschengeld
von liberté toujours | #7

@4: die Vermutung ist wahrscheinlich richtig.

Und ich Idiot bin drauf reingefallen.

Hartz IV-Empfänger haben sicherlich andere Sorgen und Nöte als das Taschengeld ihrer Kinder (wobei ich es den Kindern am ehesten gönnen würde, einschließlich der Süßigkeiten).

Bei dieser Ausgangslage nehme ich meinen Beitrag zu @2 wohl besser zurück; wollte niemanden ohne Anlaß persönlich angreifen, auch nicht indirekt.

11.08.2009
15:54
Eltern zahlen wegen Krise weniger Taschengeld
von dusted | #6

http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur

Link nochmals: Oben funktioniert der nicht.

11.08.2009
15:53
Eltern zahlen wegen Krise weniger Taschengeld
von dusted | #5

... die #1 ist doch nur ein Troll.
( http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur) )
Da sollte niemand drauf eingehen.

11.08.2009
15:00
Eltern zahlen wegen Krise weniger Taschengeld
von fatih | #4

Taschengeld muss nicht sein.

Bei uns in der Familie gab es dass nicht und gibt es bis heute für die Kleinen auch nicht. Man musste fragen. Für jede Ausgabe einzeln. Auch für Schulsachen.

Auch so kann man lernen, dass die Familie mit Geld haushalten muss.

Es gab allerdings auch Jugendliche, die bekamen schon bis zu 200 Euro Taschengeld/Monat als Schüler. Eine tolle Sache. Klar. Aber ob die jemals gelernt haben, mit Geld umzugehen, also mit wenig Geld?

11.08.2009
14:56
Blockierter Kommentar.
von liberté toujours | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

11.08.2009
14:45
Blockierter Kommentar.
von r.kant. | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

11.01.2009
14:56
Eltern zahlen wegen Krise weniger Taschengeld
von liberté toujours | #1

@1: es stimmt nicht, dass der Arbeitsmarkt leergefegt wäre. McDonalds stellt unverändert Kräfte zum Tariflohn von 7,50 Euro ein. Damit kämen Sie auf gut 1.200 Euro brutto im Monat. Bei der Arbeitsagentur gibt es sicherlich auch noch andere Angebote.

Da Sie offenbar verheiratet sind und zwei Kinder haben, dürften Ihre Hartz IV-Bezüge bei etwa 1800 Euro brutto = netto liegen, ohne dass Sie dafür arbeiten müssten. Erzählen Sie das mal beim nächsten McDonaldsbesuch den Leute, die da hinter der Theke brav ihre Arbeit verrichten! Oder ihrer Friseurin oder dem Kellner im Restaurant, beide haben auch nicht viel mehr als Sie, gehen dafür aber arbeiten und zahlen Steuern und Abgaben!

Im Übrigen hat die Republik andere Sorgen und Nöte, als ob und wieviel Taschengeld die Kinder bekommen. Ich gönne ja jedem seine Süßigkeiten, aber die welt geht mit Scherheit nicht unter, wenn es mal etwas weniger sind.

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