Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Wirtschaft

El Al stellt Flüge nach Kairo ein

16.09.2012 | 12:02 Uhr

Offenbar aus wirtschaftlichen Gründen will die israelische Fluggesellschaft El Al künftig nicht mehr die ägyptische Hauptstadt Kairo anfliegen. In einem in der Zeitung "Maariv" veröffentlichten Brief an den israelischen Außenminister schreibt El-Al-Chef Elieser Schkedi, die Maschinen seien fast leer und das Unternehmen könne die hohen Sicherheits- und Betriebskosten nicht mehr aufbringen.

Jerusalem (dapd). Offenbar aus wirtschaftlichen Gründen will die israelische Fluggesellschaft El Al künftig nicht mehr die ägyptische Hauptstadt Kairo anfliegen. In einem am Sonntag in der Zeitung "Maariv" veröffentlichten Brief an den israelischen Außenminister schreibt El-Al-Chef Elieser Schkedi, die Maschinen seien fast leer und das Unternehmen könne die hohen Sicherheits- und Betriebskosten nicht mehr aufbringen. Während El Al den Vorgang nicht kommentieren wollte, bestätigte eine Sprecherin von Außenminister Avigdor Lieberman das Schreiben.

Israel und Ägypten hatten in ihrem historischen Friedensabkommen von 1979 auch Flüge zwischen beiden Staaten vereinbart. Allerdings fühlen sich nur wenige Israelis tatsächlich sicher genug, um das Nachbarland zu besuchen. Seit der ägyptischen Revolution im vergangenen Jahr hat die Zahl der israelischen Touristen weiter abgenommen.

Wenn El Al die Flüge einstelle, müsse eine andere Fluggesellschaft Flüge nach Kairo anbieten, sagte Liebermans Sprecher, Yigal Palmor.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

 
Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Gauck für mehr Risikobereitschaft in deutscher Wirtschaft
Handwerk
In Deutschland gibt es mehr als 50 Handwerkskammern. 407 Jungmeistern in Sachsen gratulierte Bundespräsident Joachim Gauck in Dresden persönlich zur bestandenen Prüfung - verbunden mit konkreten Erwartungen. Die deutsche Wirtschaft brauche mehr Risikobereitschaft, sagte Gauck.
Yi-Ko darf die Marke "Burger King" vorerst nicht mehr nutzen
Fast-Food-Kette
Die Fast-Food-Kette Burger King hat ihrem Franchise-Partner Yi-Ko die Nutzung der Marke untersagt. Das Landgericht München hat auf Antrag des Unternehmens eine einstweilige Verfügung erlassen. Ohne Logos und Burger-King-Produkten dürften viele der 89 betroffenen Filialen damit vor dem Aus stehen.
P&C eröffnet Outlet-Store in der City von Oberhausen
Eizelhandel
Jahrelang stand das frühere P&C-Haus an der Marktstraße in der Innenstadt von Oberhausen leer. Jetzt eröffnet die Düsseldorfe Modekette dort einen neuen Outlet-Store, in dem ab 28. November günstige Mode verkauft werden soll. Damit endet der lange kritisierte Zustand des denkmalgeschützten Hauses.
Wirtschaft will Betriebsfeste und den "Sachlohn" erhalten
Steuern
Arbeitgeber sollen nach Ansicht von Wirtschaft und Gewerkschaften auch künftig einen "Sachlohn" in Höhe von 44 Euro im Monat steuerfrei auszahlen dürfen.
Verband sieht Bäckereie durch Mindestlohn gefährdet
Handel
Steigende Preise und Schließungen von Bäckereien: Der vom kommenden Jahr an geltende Mindestlohn von 8,50 Euro macht dem deutschen Bäckerhandwerk nach eigenen Angaben schwer zu schaffen.