Einwandererkinder bekommen schlechtere Jobs
16.10.2009 | 10:49 Uhr 2009-10-16T10:49:00+0200
Berlin. Nachkommen von Migranten haben in Deutschland deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der OECD. Demnach sind besonders Hochschulabsolventen von Arbeitslosigkeit betroffen - bessere Chancen haben niedrig Qualifizierte.
Auch bei gleichem Bildungsstand haben junge Erwachsene mit Migrationshintergrund geringere Beschäftigungschancen als diejenigen ohne im Ausland geborene Eltern. Dieser Abstand ist bei Hochschulabsolventen besonders stark ausgeprägt, stellt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bei Vorstellung ihrer Studie in Paris fest. So haben in Deutschland 90 Prozent der 20 bis 29-jährigen hoch qualifizierten Männer ohne Migrationshintergrund einen Arbeitsplatz. Bei den Nachkommen von Migranten sind es dagegen nur 81 Prozent.
Bildungserfolge nicht ausreichend honoriert
Dies überrasche, da beide Gruppen ihre Bildungsabschlüsse in der Regel im Inland erworben hätten, stellt OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig fest. "Eine Erklärung könnte sein, dass in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt die Erwartung vorherrscht, dass Migranten und deren Nachkommen eher gering qualifiziert sind. Bildungserfolge von Migranten und deren Nachkommen werden noch nicht ausreichend honoriert", sagt Liebig.
Vergleichsweise gut in den Arbeitsmarkt integriert sind dagegen dem Bericht zufolge die niedrig qualifizierten Nachkommen. Hier gibt es kaum Unterschiede zwischen jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. 56 Prozent der 20- bis 29-Jährigen ohne im Ausland geborene Eltern haben einen Job und 54 Prozent der Nachkommen von Migranten ebenfalls. Unter den 20 bis 29-Jährigen mit im Ausland geborenen Eltern ist der Anteil der Geringqualifizierten ohne Abitur oder abgeschlossene Berufsausbildung doppelt so hoch.
Das korrespondiert mit den Ergebnissen der PISA-Studien, die Jugendlichen mit Migrationshintergrund große Defizite in den schulischen Leistungen bescheinigt. Ein Teil des Rückstands könne dann in Deutschland aber in der beruflichen Ausbildung aufgefangen werden. Ähnlich sieht laut Studie das Bild in Österreich aus. In der Schweiz gelingt die Integration der sogenannten zweiten Generation in den Arbeitsmarkt dagegen vergleichsweise gut.
Die meisten arbeiten im Handel oder Gewerbe
Die Nachkommen von Migranten finden der Studie zufolge häufig Arbeit im Handel oder im verarbeitenden Gewerbe. In diesen beiden Branchen seien sie überrepräsentiert. Das Gegenteil ist in der öffentlichen Verwaltung der Fall. In diesem Bereich sind nur drei Prozent der 20- bis 29-Jährigen mit Migrationshintergrund beschäftigt. Bei den jungen Erwachsenen ohne Migrationshintergrund liegt der Anteil in Deutschland bei zehn Prozent. Ähnlich große Unterschiede gibt es in keinem der untersuchten 16 Länder.
Cem Özdemir, Vorsitzender der Grünen, forderte angesichts der Ergebnisse eine grundlegende Modernisierung des deutschen Bildungssystems. Gerade Kinder aus Zuwandererfamilien bräuchten endlich bessere Bildungschancen. Dazu sei ein längeres gemeinsames Lernen nötig, eine bessere und frühere Kleinkindbetreuung und eine individuelle Förderung in der Schule. Özdemir kritisierte auch den geringen Anteil an Migranten in deutschen Behörden. "Die öffentliche Verwaltung darf keine Parallelgesellschaft sein", mahnte er. Auch dort müsse sichtbar werden, "dass wir in einem modernen Einwanderungsland leben". (afp/ddp/ap)

18:10
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12:41
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12:36
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11:16
Auf der ganzen Welt haben Einwanderer und deren Kinder schlechtere Chancen als die Einheimischen. Aus welchem Grund sollten wir besser sein als die Anderen ? Es ist einfach Normalität, überall auf der Welt. In den meisten türkischen Betrieben sind ja auch die Türken in der Überzahl. Mehrere meiner Bekannten haben sich in türkischen Betriben beworben und mussten sich anhören, dass man doch lieber jemanden mit türkischen Sprachkenntnissen sucht.
09:12
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08:59
@91 kilminster,
JA ja mein Linker *********** Freund!!!!
Jetzt gehst du erstmal dein Müsslie Essen und dann eine Runde Kulturell Bereichern lassen!!!
Genau so vollpfosten wie du es einer bist haben uns in den letzten 15 JAhren den ****** eingebrockt.
08:55
Was für ein Sammelsurium von braunem Gedankengut und offen zutagetretender DUMMHEIT in vielem Kommentaren.
z. B. dieser Schwachsinn hier von bosshorst:
Ich kann es mir nicht leisten eine Vorzimmerdame einzustellen die meine Kunden nicht versteht und umgekehrt und obendrein noch vermummt ist.Vielleicht sollte man hier ansetzen,liebe Migranten.
HALLO! JEMAND ZU HAUSE?!?
Die Studie redet von gut ausgebildeten Leuten mit Studienabschluss (und dafür braucht man in Deutschland gute Deutschkenntnisse) und Du Flachzange beschwerst Dich, dass die nicht mal Deutsch können?
Du kannst offenbar nicht mal Lesen und mit dem Verständnis bei Dir sieht es unterirdisch aus!
(Und da ist er nicht der einzige!)
Und genau solche Baumschüler fühlen sich von Herrn Sarrazin angesprochen mit seiner dumpfen Pauschalkritik und deswegen ist die kein Beitrag zur Lösung und keine durch Meinungsfreiheit zu schützende Aussage sondern dumpfer unreflektierender Ausländerhass wie bei all den Spezielisten hier!
08:44
Und das liegt wie immer an der Rassistischen Deutschen scheiß Gesellschaft denn die ist immer schuld wenn die Migranten aus Islamischen Ländern (denn um die geht es hier wie immer wenn von Migranten gesprochen wird) kein Bein auf den Boden bekommen.
Das das ganze vieleicht wirklich wie ein herr Sarrazin schon mal angemerkt hatte auf die Isalmisache Kultur zurückzuführen ist. Scheint hier auch mal wieder nicht jedem einzuleuchten!!!!!!!!!!!!!
08:37
@der einzig wahre hirntote Rüdiger
Na? Tabletten wieder nicht genommen? Und so jemand gibt sich hier Identitäten als Arbeitgeber usw., ich lach mich weg....
Wenn derwesten.de das hier alles immer noch für ein Diskussionsforum hält, na dann gute Nacht Herr Redaktionszensorpraktikant....
Und @einzig wahrer weiSSer Rüdiger ich kenne 5 jährige die geistig reifer sind als sie ganz armer Mensch...
08:19
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