Eine Investition in die Zukunft

Auf dem Arbeitsmarkt zeichnet sich eine neue Entwicklung ab, die von Fall zu Fall sicher herausfordernd sein dürfte, am Ende aber einen Gewinn für alle darstellen wird: Zunehmend suchen Flüchtlinge und Migranten einen Job. Menschen, die bei uns Schutz suchen vor Verfolgung, vor Krieg.

Gut 7900 Syrer sind allein im Mai in Nordrhein-Westfalen auf Stellensuche gewesen, mehr als doppelt so viele wie vor einem Jahr. Sie dürfen mit Einschränkungen nach drei Monaten in Deutschland und endgültig dann nach 15 Monaten arbeiten gehen. Das ist gut so. Und zwar nicht nur, weil es schlicht ein humanitäres Gebot ist, Menschen, die in ihrer Not zu uns kommen ohne zu wissen, wann und ob sie jemals wieder in ihre Heimat zurück können, eine sinnvolle Beschäftigung und damit eine Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben zu bieten.

Die Integration von Migranten ins deutsche Arbeitsleben ist auch von großem volkswirtschaftlichen Wert. Der Fachkräftemangel schlägt in manchen Branchen schon deutlich durch. Flüchtlinge für einen Job in Deutschland fit zu machen, ist fraglos eine Investition in die Zukunft.

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