Ein Abend, der erhellt

Lüdenscheid..  Grün bekommt die absolute Mehrheit. Da fallen die wenigen Stimmen für Blau kaum ins Gewicht. Wer für Rot ist, fragt Lichtplaner Jürgen Spitz schon gar nicht mehr nach: Das Licht der Leuchtstoffröhre, die grün gegen die Dunkelheit anstrahlt, empfinden die Besucher im „Weißen Labor“ als am hellsten. Allerdings trügt der Schein. „Alle drei Leuchten haben exakt die gleiche Leistung von 18 Watt“, klärt Lichtplaner Jürgen Spitz vom DIAL auf. Das „Deutsche Institut für angewandte Lichttechnik“, kurz DIAL, folgt dem Anspruch, sowohl die Ästhetik wie die Funktionalität von Licht zu bedienen. Etwa in Vorträgen und Seminaren. Bisher fast ausschließlich für Anwender: (Leuchten-)Hersteller, Planer und Architekten. Mit der Veranstaltung „Licht zu Hause“ öffnet sich DIAL jetzt erstmals dem breiten Verbraucherinteresse. Ein Abend, der erhellte.

Energiesparlampe oder LED?

Über Jahrzehnte war es einfach, das Zuhause zu beleuchten. Es gab – die Glühbirne. „Matt oder klar, 20, 40, 60 oder 100 Watt?“, waren die einzigen Fragen, zählt Lichtplaner Jürgen Spitz auf. Seit einigen Jahren sieht das anders aus. Glühbirnen mit hoher Wattzahl hat die Europäische Union weitgehend den Strom abgestellt. Als nächstes wird es zum 1. September 2016 die Halogen-Hochvolt- und die Reflektorlampen mit dem Herstellungsstopp erwischen. Bleiben die so genannten Energiesparlampen, die „eigentlich Kompaktleuchtstofflampen sind“, und die LED. Mit verwirrenden Angaben auf der Verpackung: umgerechnete Wattzahlen, Hinweise auf natürliches, warmes oder kaltes Licht, dimmbar oder nicht.

Lumen oder Watt?

Warm oder kalt?

Draußen oder drinnen?