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Handelsstreit

Dumping-Streit mit China - Deutschland betont freien Handel

25.05.2013 | 14:46 Uhr
Dumping-Streit mit China - Deutschland betont freien Handel
Im Streit um den Import von billigen Solarpaneelen aus China hat Deutschland nun das Interesse am freien Handel betont.Foto: dpa

Peking.  Mitten im Streit um EU-Strafzölle auf Solarmodule aus China sprach sich der deutsche Botschafter Michael Schaefer gegen Protektionismus und für den freien Handel aus. Die EU will Solar-Billigimporten aus China einen Riegel vorschieben, indem sie die Einfuhr von Solarpaneelen mit einem durchschnittlichen Zollsatz von 47 Prozent belegt.

Vor dem Besuch von Chinas Ministerpräsidenten Li Keqiang in Berlin hat Deutschland auf das besondere Interesse am freien Handel hingewiesen. Inmitten des Streits um EU-Strafzölle auf Solarmodule aus China sprach sich der deutsche Botschafter Michael Schaefer in einem Interview mit der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua gegen Protektionismus aus.

Als große Exportnationen hätten Deutschland und China ein gemeinsames Interesse daran, den globalen Freihandel zu sichern, Protektionismus zu bekämpfen und faire Handelsregeln zu entwickeln.

EU will Solar-Billigimporten aus China Riegel vorschieben

Vertrauen sei die Basis der Partnerschaft beider Länder, zitierte Xinhua den Botschafter weiter. Die EU will den Solar-Billigimporten aus China einen Riegel vorschieben und die Einfuhr von Solarpaneelen dem Vernehmen nach mit einem durchschnittlichen Zollsatz von 47 Prozent belegen. China hatte seinerseits kürzlich eine Anti-Dumping-Untersuchung zu Importen von Stahlrohren aus Europa eröffnet.

Hintergrund:
Preiskampf in Solarindustrie

Verbilligte Kredite, Bürgschaften und Steuerbefreiung - die EU listet im Amtsblatt detailliert Subventionen für Chinas Solarglasindustrie auf. Chinas Hersteller könnten so Produkte unter Marktpreis anbieten und der Konkurrenz aus Europa schaden. Die EU droht mit Strafzöllen.

Li befindet sich auf seiner ersten Auslandsreise nach der Amtsübernahme im März. Er besucht Deutschland als einziges EU-Land. Zuvor war er in Indien, Pakistan und der Schweiz. (dpa)
 


Kommentare
27.05.2013
01:17
Dumping-Streit mit China - Deutschland betont freien Handel
von buerger99 | #3

Bei Unterhaltungselektronik, Kleidung und Handys gibt es keine Strafzölle?
Ist die Blase Sonnenstrom geplatzt ? Durch EEG Umlage den Verbraucher abzocken und Solarstromwirtschaft durch Subventionieren aufpäppeln und sich nun wundern das die Chinesen auf den Markt aufpringen.
In China leben nicht nur Deppen die Platinen löten und Kleidung herstellen können. Warum regt sich keiner darüber auf, das fast 80% der Mikrofaser aus China aus deutschen PET Flaschen hergestellt werden. Weil die Händler hier auch davon provitieren?
Ikea zahlt in D fast keine Steuern, andere "deustchen" Firmen sparen in NL, B, Luxenburg Mrd. an Steuern. England senkt die Unternehmenssteuern auf den niedriegsten Stand der G8 Länder. Und die EEG Umlage ist keine Subvention?
Will man mit diesem Strafzoll neue Wirtschaftsfelder für die PIIGS Länder schaffen.
Schon vergessen, Strafzölle auf $-Bananen damit diese spanische Bananen, mit Mrd. Subventionen hochgepäppelt, Wettbewerbsfähig werden ;-) Danke EU!

26.05.2013
20:07
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Name von Moderation entfernt | #2

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

25.05.2013
15:19
Dumping-Streit mit China - Deutschland betont freien Handel
von mansgruf | #1

Wann kommt der Strafstzoll für alle Ausfuhrwaren die vom deutschen Staat mit Aufstockung subventioniert werden?

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