Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Wirtschaft

Düsseldorfer Flughafen wird wieder bestreikt

10.03.2013 | 19:06 Uhr
Foto: /ddp/Volker Hartmann

Reisende am Düsseldorfer Flughafen müssen sich am Montag wieder auf Behinderungen einstellen. Von 4.00 Uhr morgens bis Mitternacht wird das Sicherheitspersonal erneut streiken, wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Sonntag in Düsseldorf mitteilte.

Düsseldorf (dapd). Reisende am Düsseldorfer Flughafen müssen sich am Montag wieder auf Behinderungen einstellen. Von 4.00 Uhr morgens bis Mitternacht wird das Sicherheitspersonal erneut streiken, wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Sonntag in Düsseldorf mitteilte. Im festgefahrenen Tarifstreit der Luftsicherheitsassistenten mit dem Bundesverband für Sicherheitswirtschaft (BDSW) will die Gewerkschaft damit den Druck weiter erhöhen.

Wie viele Flüge im Zuge der Arbeitsniederlegung gestrichen werden, ist noch unklar. Flugreisende müssen sich aber auf jeden Fall auf Verspätungen und Ausfälle einstellen. Nach Angaben des Flughafens stehen für Montag fast 600 Starts und Landungen auf dem Plan. Es wird mit 53.200 Passagieren gerechnet. Um die Sicherheitskontrollen zu beschleunigen, sollen Flugreisende weitestgehend auf Handgepäck verzichten.

Das Sicherheitspersonal an den Flughäfen in Nordrhein-Westfalen streikt seit Wochen. Zuletzt kam es am Freitag zu einem ganztägigen Ausstand am Köln/Bonner Flughafen. Etwa 70 Starts und Landungen mussten gestrichen werden.

Ver.di fordert für die 34.000 Beschäftigten im Wach- und Sicherheitsgewerbe in Nordrhein-Westfalen Lohnerhöhungen zwischen 2,50 und 3,64 Euro pro Stunde. "Solange kein neues Angebot auf dem Tisch liegt, haben wir nur die Wahl, maximalen Druck zu erzeugen", sagte ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Becker. Die Ausweitung der Streiks sei die Antwort der Beschäftigten auf die starre Haltung der Arbeitgeber. Die Gewerkschaft erwarte einen Tarifabschluss vor den Osterferien.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Weil sie laut sind und Feinstaub aufwirbeln hat die Stadt Graz vor kurzem Laubbläser verboten. Würden Sie sich ein solches Verbot auch im Revier wünschen?

Weil sie laut sind und Feinstaub aufwirbeln hat die Stadt Graz vor kurzem Laubbläser verboten. Würden Sie sich ein solches Verbot auch im Revier wünschen?

 
Aus dem Ressort
Karstadt-Chef plant offenbar weiteichende Sparmaßnahmen
Karstadt
Kurz vor der dem mit Spannung erwarteten Treffen des Karstadt-Aufsichtsrats am Donnerstag hat Interimschef Miguel Müllenbach die Belegschaft der Warenhauskette nach einem Medienbericht auf tiefe Einschnitte eingestimmt. Die Sanierung werde „einschneidende Veränderungen“ nach sich ziehen.
Unternehmen dürfen älteren Arbeitnehmern mehr Urlaub geben
Arbeitsrecht
Ältere Arbeitnehmer dürfen aufgrund ihres Alters mehr Urlaub als Jüngere bekommen. Das Bundesarbeitsgericht wies am Dienstag entsprechende Klagen ab. Beschäftigte eines Schuhherstellers waren vor Gericht gezogen, weil ihre Kollegen ab 58 Jahren zwei Tage mehr Urlaub bekommen.
iPhone 6 und iPhone 6 Plus – Das können Apples Großhandys
iPhone 6
Größer, flacher, runder: Das neue iPhone 6 und sein riesiger Bruder iPhone 6 Plus folgen dem Trend zu Smartphones mit großzügigen Bildschirmen. Doch lohnt sich der Umstieg? Eins steht nach dem Test unserer Redaktion fest: Die Zeit, in der ein iPhone unverwechselbar war, ist vorbei.
Neues Apple-Update auf iOS 8.1 bügelt viele Schwächen aus
Apple
Apple hat eine neue Version seines Betriebssystems für iPhones und iPads bereitgestellt. Das Update auf iOS 8.1 stopft Sicherheitslücken und bringt verbesserte sowie neue Funktionen. Außerdem gibt es auch ein neues Tool zum Versenden von Kurznachrichten.
Total-Chef de Margerie stirbt bei Flugzeugunfall in Moskau
Unfall
Beim Start in Moskau rammte das Flugzeug von Total-Chef Christophe de Margerie einen Schneepflug. Alle drei Insassen starben – auch der Manager. De Margerie war überzeugter Kapitalist und talentierter Diplomat. Frankreich trauert um einen meinungsstarken Geschäftsmann.