Douglas prüft angeblich Verkauf der Thalia-Buchläden
15.02.2012 | 15:01 Uhr 2012-02-15T15:01:00+0100
Hagen. Will sich der Handelskonzern Douglas von seiner kriselnden Buchhandelskette Thalia trennen? Nach Medienberichten soll es bereits Sondierungsgespräche mit potenziellen Investoren geben.
Die Handelskette Douglas prüft nach Informationen des „Manager Magazins“ einen Verkauf der kriselnden Buchhandelskette Thalia. Das Wirtschaftsmagazin berichtete am Mittwoch in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf Finanzkreise, es gebe bereits Sondierungsgespräche mit potenziellen Investoren.
Zu den Kaufinteressenten zählt dem Bericht zufolge die US-Beteiligungsgesellschaft Najafi, die in der Vergangenheit bereits die Buchclubs des Bertelsmann-Konzerns in Nordamerika und Frankreich erwarb. Ein verbindliches Kaufangebot liege aber offenbar noch nicht vor, hieß es.
Douglas räumt Interessensbekundungen ein
Douglas lehnte eine Stellungnahme zu den „Marktspekulationen“ ab, räumte aber ein, dass es „derzeit in der gesamten Buchbranche regelmäßig Interessenbekundung von dritter Seite“ gebe.
Die Buchhandelskette Thalia ist derzeit das Sorgenkind des Hagener Parfümerie-, Buch- und Schmuckhandelsimperiums. Die Kette leidet unter der zunehmen Konkurrenz des Online-Buchhandels und der wachsenden Bedeutung der E-Books.
Douglas betonte, das Unternehmen stehe mit den Problemen nicht allein: „Im gesamten stationären Buchhandel sind die Umsätze weltweit rückläufig.“ Doch arbeite das Thalia-Management mit Hochdruck an einem Restrukturierungsprogramm. Ziel sei es, dass Thalia wieder nachhaltig die Kapitalkosten verdiene. (dapd)

08:09
Es ist kein Wunder das Thalia sinkende Umsätze hat. Ich muss dazu sagen, ich bin eine regelmäßige Mayersche Einkäuferin, was daran liegt, dass Mayersche ein größeres Angebot hat, kompetentes und sehr freundliches Personal, und das die Bücher einfach übersichtlicher sortiert sind.
War letztens mit einer Bekannten in einer Thalia Filiale,da sie sich ein Buch holen wollte.
Wir haben uns einen Ast abgesucht, bis wir endlich das Buch gefunden hatten. Es war weder nach Titel noch nach Autor einsortiert und in irgendeiner Abteilung in der ich nie gesucht hätte.
Danke, ich bleibe bei Mayersche Service,Angebot und eine Atmosphäre zum wohlfühlen mMn.
16:11
Zumachen, die Buchläden. Geld kommt aus dem Automaten, Essen von Mäckes und Wissen von Google, niemand braucht mehr Bücher. (Ironie aus)
Wer sich mit einem Buch in der Hand von seinen Kumpels erwischen läßt, ist unten durch. Viele Eltern sehen das genauso und sorgen lieber - ganz ohne Ironie - für Glotze und Konsole, Google/Youtube und Smartphone.