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Glosse

Wie Google eine Verschwörung platzen lässt

18.08.2010 | 14:51 Uhr

Essen.Was wird geschimpft über die Macher von Google Street View. Heute bekommen sie ihren ersten Dankesbrief. Denn nur ihnen wird es gelingen, eine der größten deutschen Verschwörungstheorien platzen zu lassen.

Google Inc., USA

Google Germany GmbH

ABC-Straße 19

20354 Hamburg

Speicherung und Veröffentlichung von Aufnahmen durch “Google Street View“ – Dankesbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlichen Glückwunsch zu Google Street View! Für mich sind Sie ein wirklich großartiges Unternehmen. Denn Sie helfen dabei mit, eines der großen Rätsel der deutschen Geschichte zu lösen. Dank Ihrer Kamera – eigentlich sollte Ihnen ja sobald wie möglich eine goldene verliehen werden – werden Sie uns in etwas hineinblicken lassen, was für viele gar nicht existiert, ja ein Fake ist, was auch Sie vor Jahren nur als Wald und Grünfläche dargestellt haben.

10 Tipps für Google
Das Google-Auto machte auch Station in Bielefeld.

Bereits in diesem Jahr wollten Sie Bielefeld – allen Verschwörungstheorien zum Trotz – bei Google Street View zeigen. Denn wie Detektive haben Sie mit Ihrem Auto Beweise dafür gesammelt, dass das Autokennzeichen „BI“ nicht für „Besonders Irre“, sondern tatsächlich für Bielefeld steht. Dass es dort Menschen und Häuser gibt, eine Zivilisation also, jedenfalls wenn man diesen Begriff weit fasst. Doch die Stadtspitze ist ein undankbares Pack. Sie will all ihre Gebäude und Fahrzeuge verpixeln lassen, anstatt die Blase der Bielefeld-Verschwörung endlich platzen zu lassen und offen zu zeigen: „Hallo Welt! Uns gibt es wirklich!“

Aber ich bin mir sicher, dass wenigstens Sie die Bielefeld-Verschwörung wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Denn dass Sie es schaffen, alle gewünschten Gebäude und Fahrzeuge der Stadt zu verschleiern, halte ich für ziemlich ausgeschlossen. Wie man hört, haben Sie auch schon Straßenschilder unkenntlich gemacht, anstatt das Kennzeichen des Autos, das daneben stand.

Es besteht also die berechtigte Hoffnung, dass sich die deutsche Bevölkerung und Bielefeld endlich, endlich kennenlernen. Ach, was sag ich, die ganze Welt wird mit großen Augen nach Bielefeld schauen. Denn, wie aus gut unterrichteten Verschwörerkreise verlautet, soll sich nicht nur John F. Kennedy seit seinem angeblichen Attentat in einer Bielefelder Luxusvilla versteckt halten. Auch Elvis und Kurt Cobain sollen schon einmal bei einem Käffchen in der Innenstadt gesichtet worden sein. Tja, und da diese alten Herrschaften wohl kaum wissen, was Internet ist und wie man dort Ihren Widerspruchsantrag ausfüllt, werden die Häuser dieser Drei auf jeden Fall bei Street View zu sehen sein – und Bielefeld wird sich vor Pilgern aus der ganzen Welt gar nicht mehr retten können.

Hochachtungsvoll,

Ihre Corinna Weiß

Corinna Weiß

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Kommentare
20.08.2010
15:16
Wie Google eine Verschwörung platzen lassen wird
von Sigi Sauer | #34

Biele....wattt???? Ne also an den Weihnachtsmann glaube ich ja aber doch nicht an dieses Biele dingsbums. Veraschen können die mich von Google nicht.......

19.08.2010
14:37
Wie Google eine Verschwörung platzen lassen wird
von altehaase | #33

Noch ein Beweis:
Das Bild im Text zeigt gar nicht Bielefeld (kann ja auch nicht, weils das eben nicht gibt), sondern Amsterdam...

19.08.2010
11:57
Wie Google eine Verschwörung platzen lassen wird
von Rainer.N | #32

Ja ihr liebenswerten Bielefelder, da hattet ihr die einmalige Gelegenheit aus eurer Anonymität herauszutreten, um der Welt zu beweisen, dass es euch wirklich gibt und was macht ihr, ihr lasst euch verpixeln. Wenigstens wissen wir seit Juli, seit dem Ereignis mit dem überhitzten ICE, dass Bielefeld sogar einen Bahnhof hat.

19.08.2010
09:32
Wie Google eine Verschwörung platzen lassen wird
von Beobachter | #31

Bei Google Earth haben sie B ja auch schon reingemogelt, da kann Google ja jetzt bei Streetview kaum zugeben das die Weltöffentlichkeit getäuscht wurde.

19.08.2010
09:30
Wie Google eine Verschwörung platzen lassen will
von eddihamm | #30

Und sehen wir uns nicht auf dieser Welt dann sehen wir uns in Bielefeld.

19.08.2010
09:23
Wie Google eine Verschwörung platzen lassen wird
von Samweis | #29

Die angeblichen Bielefeld-Bilder wurden dort geschossen, wo die Menschheit bereits einmal belogen wurde :
In einem Hangar der NASA, dort wo die Mondlandung
gefaket wurde.
Anhand der Sonnenlichteinstrahlung und der Schatten der Häuser in den Bielefeld-Files ist klar zu erkennen, das die Bilder gestellt sind.

19.08.2010
09:20
Wie Google eine Verschwörung platzen lassen wird
von Samweis | #28

Die angeblichen Bielefeld-Bilder sind dort entstanden, wo die Menschheit bereits einmal verarscht wurde : In einem Hangar der NASA, derselbe, in dem der Mondlandungsfake für die Öffentlichkeit gefertigt wurde.
Bei genauem Betrachten der Bielefeld X files kann man gut erkennen, das der Sonnenlichteinfall und die Schatten der Häuser
so nicht passen können.

19.08.2010
08:52
Wie Google eine Verschwörung platzen lassen wird
von jabba | #27

Wie perfide die Methoden der Bielefedl-Mafia sind, spottet wirklich jeder Beschreibung. Ich kenne sogar Leute, die eine monatliche Apanage dafür erhalten, konsequent zu behaupten, sie seien in Bielefeld beheimatet. Und das schon seit Jahren! Selbst vor subtilen Hinweisen im Fernsehen machen die nicht Halt! Ich sage nur: Wilsberg!

19.08.2010
08:41
Wie Google eine Verschwörung platzen lassen wird
von bion | #26

Die Internetadresse: Wer-wohnt-da.de ist noch zu haben. Vielleicht sollten die Klingelschilder gleich mit verlinkt werden. Wäre doch einfacher, als in einem Adressbuch nachsehen zu müssen.
Dann weiß die Welt wenigstens auch, wer in Bielefeld wohnt.

19.08.2010
08:38
Wie Google eine Verschwörung platzen lassen wird
von Chrisiboy | #25

Ist schon wieder Fasching???

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