WhatsApp und andere SMS-Ersatzprogramme haben oft Mängel
10.08.2012 | 08:42 Uhr 2012-08-10T08:42:59+0200
Hamburg. Schlechte Noten für WhatsApp und andere SMS-Ersatzprogramme: Tester entdeckten bei den Smartphone-Apps Sicherheitslücken und Probleme bei der Handhabung. Im Test waren unter anderem auch Apple iMessage, My SMS Remote, Yulip und Samsung Chat On.
Smartphone-Nachrichten-Apps, die als SMS-Ersatz immer beliebter werden, weisen teilweise Sicherheitslücken auf. Das fand die Fachzeitschrift Computerbild in einem Test heraus (Heft 17/2012). Mit Smartphone-Apps lassen sich Nachrichten an Freunde und Bekannte verschicken. Auch Bilder und andere Dateien können angehängt werden. Zudem sind die meisten Angebote kostenlos, weshalb diese Apps zunehmend die herkömmliche SMS verdrängen.
Grundsätzlich können Apps wie "Samsung Chat On" und "WhatsApp Messenger" Nachrichten allerdings nur gratis verschicken, wenn Sender und Empfänger die gleiche App und eine Internet-Flatrate nutzen. Bei "Apple iMessage " und "My SMS Remote" lassen sich zudem zusätzlich kostenpflichtige SMS an jedes Handy versenden.
WhatsApp ist nicht der einzige Dienst, der SMS Konkurrenz macht
Mit Hilfe einer Zusatz-Software könne über "My SMS Remote" auch vom Computer aus gesimst werden. Die Nachrichten erscheinen dann am PC, Mac oder auch auf Smartphones wie dem iPhone . Die App schnitt deshalb als Test-Sieger ab.
Ganz anders dagegen funktioniere der "Yulip Messenger". Über diese App sei es möglich, Nachrichten an alle Empfänger gratis zu verschicken. Dafür müsse man allerdings ein etwas kompliziertes Bonus-System nutzen.
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1. wer surft schon im ungesicherten WLAN? Mein WLAN ist WPA2 geschützt und auf meine MAC-Adressen beschränkt. Außerdem muss für diesen Lauschangriff das Handy "gerootet" sein - Garantieverlust. Wer so etwas macht hat zum einen hohe kriminelle Energie und viiiel Langeweile.
2. wen interessiert schon was dort geschrieben wird? die meisten Nachrichten sind sowieso insgesamt belanglos und wichtige Dinge werden per Sprache kommuniziert.
3. bei dem unverschämten Preis von 19 oder 9 cent pro SMS nehme ich das gerne in Kauf. Zudem kann ich viel mehr schreiben als in SMS oder gar Fotos/Videos/Standort etc. versenden.
4. Natürlich wird das komplette Telefonbuch geladen. WhatsApp prüft, wer von meinen Kontakten auch WhatsApp hat und markiert die Einträge entsprechend. Praktischer geht es nicht.
5. es wird die "Daten Flatrate belastet". Ja, unheimliche Belastung. Rechnet mal aus, was ein versendeter Megabyte per Whatsapp und per SMS kostet. Da könnt Ihr mal die wahre Belastung der Kunden sehen.
Quelle: Computerbild. "Fachzeitschrift Computerbild".
Ich meine viel peinlicher geht nicht.