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"WhatsApp" fällt im Test von Kurznachrichten-Apps durch

31.07.2012 | 07:18 Uhr
"WhatsApp" fällt im Test von Kurznachrichten-Apps durch
Bei den Kurznachrichten-Apps fiel "WhatsApp" durchFoto: Thinkstock

Frankfurt/Main.  Sicherheitsprobleme haben "WhatsApp" bei einem Test durchfallen lassen. Das Programm, mit dem sich von Smartphone zu Smartphone Kurznachrichten verschicken lassen, bekam wegen der Sicherheitsmängel nur ein "Mangelhaft". Nutzer müssen demnach damit rechnen, dass ihre Nachrichten mitgelesen werden.

Die "Computerbild" hat Apps zum kostenlosen Verschicken von Kurznachrichten getestet und den beliebten "Whatsapp Messenger" abgestraft. Der SMS-Ersatz erhielt von den Testern wegen Sicherheitsmängeln nur ein "mangelhaft". Die Nutzer müssten damit rechnen, dass ihre Nachrichten von anderen mitgelesen würden, erklärten die Tester.

Testsieger wurde "MySMS Remote". Die App kann wie "Apple iMessage" alternativ auch kostenpflichtige SMS an jedes Handy schicken, wenn der Adressat nicht über das Programm verfügt. Mit einer Zusatz-Software lässt sich bei "MySMS Remote" auch mit dem PC und dem Mac arbeiten.

"Computerbild" kritisierte, dass fast alle Anbieter sich das Recht nähmen, Nutzerdaten zu speichern, weiterzugeben oder für Werbung zu nutzen. (dapd)

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Kommentare
03.08.2012
14:55
Halbe Wahrheit!
von ExWalsumer | #3

Leider hat hier die Redaktion vergessen zu beschreiben, was die Vorraussetzugnen sind.
Tatsächlich werden die Nachrichten im Netzwerkverkehr als Klartext übermittelt. Mithören geht aber nur bei W-Lans (ODer im LAN mit HUBs statt Switchen, aber das spielt hier keine Rolle). Also wer im gleichen W-Lan wie der Sender oder der Empfänger der Nachricht hängt, kann mit relativ leichten Mitteln den Netzwerkverkehr mitschneiden und dort auch sofort im Klartext geschriebene Texte lesen. Mit einem Zusatzprogramm auch Bilder oder andere Medien rausholen. Geht die Nachricht nicht über W-Lan, gibt es keine Mithörer und eigentlich dürfte es für die Macher von WhatsApp ein leichtes sein dort eine einfache Verschlüsselung ein zu bauen.

Einziger wichtiger Kritikpunkt ist, was sich die App-Hersteller an rechte rausnehmen um Daten vom Handy zu holen. Es geht die nix an, wer alles in meinem Adressbuch steht. Wenn ich jemanden eine Nachricht über deren Dienst schicken werden die das noch früh genug merken.

31.07.2012
13:32
Dummes Zeug
von Sturmlanze | #2

Meinen Bankraub werde ich garantiert nicht per SMS planen und so Texte wie; wann bist du zu Hause; ich komm gleich vorbei; danke für die SMS; gute Besserung; schreib mal wieder; kann JEDER mitleser wer will; von mir aus auch veröffentlichen wenn er/sie Bock darauf hat. (Macht Frazenbuch ja auch) Mir kommt das hier so vor, als wenn dieses Programm schlecht gemacht werden soll, damit die Telekom und Konsorten ein neues (selbstverständlich auch mitlesbares) System auf den markt bringen können. Leider zu Spät, die Masse hat sich entschieden ihr Schlafmützen.

31.07.2012
09:08
Whatts up
von nulpe2 | #1

waren die Sicherheitsmängel nicht nur da wenn man über W-lan irgendwo ins Netz geht zb bei MCD oder so.Wer hat den Test in Auftrag gegeben ? Telecom ?

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