Das aktuelle Wetter NRW 16°C
In eigener Sache

Was das Leistungsschutzrecht für unsere Nutzer bedeutet

22.03.2013 | 18:02 Uhr
Was das Leistungsschutzrecht für unsere Nutzer bedeutet
Foto: WAZ

Essen.   Die Pläne für ein Leistungsschutzrecht haben am Freitag den Bundesrat passiert. Darum wollen wir als Redaktion kurz klarstellen, was das für die Nutzer unserer Seite bedeutet. Die wichtigsten Punkte dazu hier im Überblick.

Das Wichtigste zuerst: Unsere Nutzer können weiterhin unsere Artikel zitieren, und sie können weiterhin auf uns verlinken. Dazu ist kein Anfrage nötig, keine Freigabe und keine Zahlung.

Wer sich so mit unseren Inhalten auseinandersetzt, bekommt von uns keine Rechnung und keine Post von der Rechtsabteilung. Im Gegenteil: Wir freuen uns über die Auseinandersetzung mit unserer Arbeit.

Online-Chefredakteur Thomas Kloß

Auch eine weitere Sache hat sich durch das Leistungsschutzrecht nicht geändert: Es ist weiterhin nicht erlaubt, lange Passagen von unserer Seite auf andere zu übernehmen. Eine gute Faustregel für eine akzeptable Zitatlänge ist das, was auch die Kollegen von Heise nennen: Die Überschrift plus Vorspann - also der bei unseren Artikeln fett geschriebene Absatz am Textbeginn.

Diese Regeln gelten für Nutzer, die keine explizit werblichen Seiten betreiben. (Nur dadurch, dass dort Anzeigen eingebunden sind, wird eine Seite noch nicht zu einer Werbeseite). Wer hingegen Texte, Fotos oder andere Inhalte von uns zu werblichen Zwecken nutzen will, muss das immer per Anfrage klären. Das geht am leichtesten per Mail.

Thomas Kloß, Chefredakteur


Aus dem Ressort
Kanadier wegen Datendiebstahls mit "Heartbleed" festgenommen
Sicherheit
Im Zusammenhang mit der "Heartbleed"-Sicherheitslücke im Internet ist es in Kanada zu einer Festnahme gekommen. In der Provinz Ontario wurde ein Student in Gewahrsam genommen, der die Sicherheitslücke in der Software OpenSSL ausgenutzt haben soll - um an Sozialversicherungsnummern zu kommen.
„Heartbleed“ gefährdet weiterhin zahlreiche Websites
Sicherheitslücke
Zahlreiche Websites sind noch immer von der gravierenden "Heartbleed"-Sicherheitslücke betroffen. Kleine Internetseiten, etwa von Online-Shops oder Vereinen, sind wegen der OpenSSL-Lücke offenbar stark gefährdet. Derweil wurden umfangreichere Suchen nach anfälligen Servern registriert.
Lebenszeichen von StudiVZ - Entwickler planen Neustart
StudiVZ
Gibt es StudiVZ eigentlich noch - diese Frage stellen Nutzer immer häufiger. Das ehemalige Millionen-Netzwerk meldete sich jetzt mit einer Rundmail zurück. Entwickler wollen der Plattform mit einem neuen Design und zusätzlichen Funktionen zu neuem Leben verhelfen.
Neue Autoplay-Funktion bei Facebook belastet Mobilguthaben
Facebook
Dass bei Facebook automatisch Videos abgespielt werden, dürfte vor allem Smartphone-Nutzer stören. Denn dadurch wird der mobile Datenverkehr erhöht und das monatliche Surfvolumen kann drastisch schrumpfen. Besonders ärgerlich: Die ungewünschte Funktion lässt sich nicht ganz abschalten.
Kostenlose Wlan-Hotspots sind im Ruhrgebiet noch Mangelware
Gratis-Internet
Die Städte im Revier bieten bisher kaum Service für kostenloses Online-Surfen. In vielen Rathäusern des Ruhrgebiets wird dies noch gar nicht diskutiert. Nur Gelsenkirchen plant bereits den großen Wurf - dort könnte noch in diesem Jahr etwas passieren.
Umfrage
Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

 
Fotos und Videos