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W-Lan, DSL und Router - So wird Ihr Heimnetzwerk schneller

08.07.2013 | 17:39 Uhr
W-Lan, DSL und Router - So wird Ihr Heimnetzwerk schneller
Eine gute W-LAN-Reichweite macht entspanntes Surfen in der ganzen Wohnung möglich.Foto: Thinkstock

Essen.  Einige Tipps und Tricks, wie Sie in der ganzen Wohnung Internet empfangen können. Funknetzwerke übertragen kabellos Signale. Eine Alternative ist D-LAN über Steckdosen.

Man hat das früher ja nicht geahnt, wofür man das Internet mal nutzen würde. Dass man Fernsehprogramme darüber empfängt und Radiosender sowieso. Oder dass Spielkonsolen zu Online-Spielen einladen. Deshalb liegt der Anschluss für den Zugang meist im Büro. Und nur da. Was im Jahr 2013 eindeutig zu wenig ist. Ein paar Tipps, um in der ganzen Wohnung Internet empfangen zu können.

Was ist eigentlich ein LAN?

LAN steht für Local Area Network. Auf gut deutsch: lokales Netzwerk. Dafür müssen Sie – jetzt ganz vereinfacht gesagt – Ihren Router mit dem DSL-Kabel verbinden, das in ihr Haus kommt. Und dann den Computer mit einem LAN-Kabel mit dem Router.

Kann ich nicht einfach mehrere lange LAN-Kabel an den Router anschließen und bis ins Wohn- oder Kinderzimmer ziehen?

Klar können Sie das, sofern dazwischen nicht gleich 50 Meter liegen. Aber bedenken Sie: Ohne diverse Bohrungen kommen Sie nur selten ans Ziel. Und selbst dann liegen die Kabel offen sichtbar entlang der Wand oder schlängeln sogar quer durch den Flur. Was vor allem bei Frauen nicht immer gut ankommt. Sollten Sie in nächster Zeit einen Umbau vorhaben, denken Sie daran, LAN-Kabel mit zu verlegen.

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Welche Alternativen habe ich?

Wireless-LAN, kurz W-LAN genannt. Also ein Funk-Netzwerk ohne Kabel, das das Signal durch die ganze Wohnung trägt.

Was muss ich dabei beachten?

Jede Menge. Vor allem die Reichweite. Verlassen Sie sich nicht auf die Versprechen, die ihr Router-Hersteller auf seine Verpackung gedruckt hat. Da ist manchmal von bis zu 300 Metern die Rede. Im Inneren von Häusern muss man manchmal schon froh sein, wenn man 30 Meter erreicht.

Woran liegt das?

Das hat viele Gründe und von Fall zu Fall ganz andere. Stahlbeton- und Rigipswände können den Empfang im Nebenraum stark beeinträchtigen. Genau wie schnurlose Telefone in der Nähe ihres Routers.

Lässt sich die Reichweite beeinflussen?

Ja. Besonders wichtig ist es, wo Sie den Router platzieren. Je näher am Empfangsgerät er steht, desto besser ist das. Sollen mehrere Geräte im Haus versorgt werden, suchen Sie nach einem zentralen, erhöhten Punkt für Ihren Router.

Wie wichtig ist die Antenne des Routers?

Sehr wichtig. Die meisten W-LAN-Router sind mit beweglichen Antennen ausgestattet. Bei schwachem Empfang reicht es manchmal schon, sie ein paar Zentimeter zu verstellen. Im Internet gibt es ein kleines, kostenloses Programm namens NetStumbler (www.netstumbler.com), mit dem sich die Qualität der W-Lan-Signale messen lässt.

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Ich habe etwas von einem neuen W-LAN Standard gehört. Was ist damit?

Da haben Sie richtig gehört. Mit dem Standard 802.11ac, der einen anderen Kanal nutzt, sollen die drahtlosen Netzwerke bis zu 3,5 GBit/s an Daten übertragen. Theoretisch. Wie viel es in der Praxis tatsächlich ist, lässt sich noch nicht sagen, da er gerade erst eingeführt wird und Erfahrungswerte fehlen. Sollten Sie demnächst einen neuen Router kaufen, erkundigen Sie sich, ob er den neuen Standard beherrscht, aber auch mit dem alten etwas anfangen kann.

Ich habe bei meinem W-LAN alles probiert, bekomme in manchen Zimmern trotzdem keinen Empfang. Was kann ich machen?

Einen so genannten Repeater kaufen und aufhängen. Er verstärkt das W-LAN-Signal und kostet ab 30 Euro aufwärts. Alternativ können Sie auch einen alten Router als Repeater nutzen. Aber dann sollten Sie sich ein wenig mit der Materie auskennen. Anleitungen gibt es im Internet (Suchstichwort: Router als Repeater).

Ist mir alles zu aufwändig. Gibt es keine andere Möglichkeit?

Doch – gibt es. Sie nennt sich D-LAN. Dabei werden die Internetsignale über die Stromleitungen des Hauses geleitet. Ein Starter-Set besteht aus einem Sender und einem Empfänger. Der Sender wird mit dem Router verbunden und dann in eine Steckdose gesteckt. Der Empfänger kommt in einem anderen Raum ebenfalls in eine Steckdose und wird mit dem Computer, Internetradio oder Fernseher verbunden. Fertig.

Dann kann ich ja mein W-LAN ausschalten?

Können Sie. Aber bedenken Sie: Dann kommen Sie in ihren eigenen vier Wänden mit ihrem Tablet oder Smartphone nicht mehr ins Netz. Diese haben nämlich keinen Eingang für ein LAN-Kabel.

Andreas Böhme



Kommentare
10.07.2013
14:40
W-Lan, DSL und Router - So wird Ihr Heimnetzwerk schneller
von 2013witten | #4

Jetzt hab ich das Artikelchen dreimal rauf und runter gelesen - wie mein Heimnetzwerk schneller wird, weiss ich allerdings immer noch nicht.

Wäre es nicht sinnvoll, die Überschriften von jemandem texten zu lassen, der den Inhalt gelesen und verstanden hat?

10.07.2013
10:35
W-Lan, DSL und Router - So wird Ihr Heimnetzwerk schneller
von Juppitz | #3

Lieber Herr Böhme, bevor Sie etwa ein D-Lan empfehlen weisen Sie auch bitte auf die viel gravierenderen Nachteile hin. Es dürfte doch hinreichend bekannt sein das D-Lan massiv den Kurzwellenempfang im großen Bereich stört da Hochfrequenz über ungeschiermte Leitungen geschickt wird. Das ist unzumutbar für Radiohörer bzw. kann im slimmsten Fall für den D-Lan Nutzer mit Auseinandersetzungen der Regulierungsbehörde enden.

09.07.2013
08:40
W-Lan, DSL und Router - So wird Ihr Heimnetzwerk schneller
von dcarleitermann | #2

[edt. - Spam] ein Aspekt fehlt hier vollkommen: Ich muss mein System sichern. Wer so wie beschrieben ein WLAN-System einrichtet kann sein Geld gleich verbrennen. Denn jeder kann von außen her , ohne Aufwand, dieses WLAN-System benutzen. Kommt wieder mal zur Qualität zurück, liebe WAZ-Journalisten!

09.07.2013
00:33
Und?
von regnamez | #1

Nachdem wir nun wissen, wie man sein Heimnetz erweitert - wie wird denn jetzt mein Heimnetz schneller, lieber Herr Böhme?? Muss man dazu irgendeine Nummer im Verlag anrufen oder hat mal wieder der vollautomatische Titelgenerator gesponnen?

1 Antwort
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von Erbeck1 | #1-1

Da wird doch hoffentlich noch was kommen ? Die Überschriften werden immer schlechter - gemäß Ihrer Vermutung wohl Vollautomatisch ?

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