Das aktuelle Wetter NRW 10°C
Netzwelt

Verb fürs "twittern" bekommt einen Eintrag im Wörterbuch

17.06.2013 | 11:49 Uhr
Verb fürs "twittern" bekommt einen Eintrag im Wörterbuch
"To tweet" bedeutet zwitschern - und ab sofort auch offiziell "einen Eintrag bei Twitter machen". Das Oxford Dictionary ändert seinen Eintrag für das englische Verb.Foto: Matthias Graben/WAZ FotoPool

Berlin.  Eigentlich heißt das englische Verb "to tweet" übersetzt einfach nur "zwitschern" - doch jetzt wird der Wörterbuch-Eintrag erweitert. Das renommierte Oxford Dictionary, so etwas wie der Duden in Großbritannien, nimmt auch die Bedeutung "Twitter benutzen" auf.

Das Online-Netzwerk Twitter hat einen eigenen Eintrag im Oxford English Dictionary, dem Lexikon für Englische Sprache. Der Eintrag zu dem Wort "tweet" werde erweitert, schrieb der Chefredakteur des Lexikons in einer Nachricht über Änderungen im Juni. Das Verb "tweet", so heißt es nun im Oxford English Dictionary, bedeute, "einen Eintrag auf dem Sozialen Netzwerk Twitter zu machen" oder "Twitter regelmäßig zu benutzen".

Bislang war im Oxford English Dictionary nur die ursprüngliche Bedeutung von "tweet" vermerkt: Zwitschern, also die akustische Kommunikation von Vögeln. Twitter ist nicht der erste Internetdienst, der ein eigenes Verb in dem renommierten Wörterbuch erhält. Bereits 2006 wurde "Google" ("Googeln") als Verb eingetragen. (dpa)


Kommentare
Aus dem Ressort
Grünen-Politikerin Höhn fordert Sperrsystem für Handys
Handys
Grünen-Politikerin Bärbel Höhn will Handy-Besitzer besser schützen. Sie spricht sich für ein Sperrsystem aus, dass in England und Australien längst normal ist. Dort kann bei Diebstahl anhand einer Identifikationsnummer das gesamte Gerät lahmgelegt werden. Dieses System müsse Pflicht werden.
NRW-Justizminister kämpft gegen Abzocke in Kinder-Apps
Verbraucher
Gratis-Apps für Kinder kommen Eltern oft teuer zu stehen, weil sie am Ende gar nicht gratis sind. In-App-Käufe reizen zum schnellen Kauf von Zusatzleistungen. NRW-Minister Kutschaty (SPD) fordert App-Schmieden jetzt auf, solche Kostenfallen zu schließen — ansonsten poche er auf ein Gesetz.
Kanadier wegen Datendiebstahls mit "Heartbleed" festgenommen
Sicherheit
Im Zusammenhang mit der "Heartbleed"-Sicherheitslücke im Internet ist es in Kanada zu einer Festnahme gekommen. In der Provinz Ontario wurde ein Student in Gewahrsam genommen, der die Sicherheitslücke in der Software OpenSSL ausgenutzt haben soll - um an Sozialversicherungsnummern zu kommen.
„Heartbleed“ gefährdet weiterhin zahlreiche Websites
Sicherheitslücke
Zahlreiche Websites sind noch immer von der gravierenden "Heartbleed"-Sicherheitslücke betroffen. Kleine Internetseiten, etwa von Online-Shops oder Vereinen, sind wegen der OpenSSL-Lücke offenbar stark gefährdet. Derweil wurden umfangreichere Suchen nach anfälligen Servern registriert.
Lebenszeichen von StudiVZ - Entwickler planen Neustart
StudiVZ
Gibt es StudiVZ eigentlich noch - diese Frage stellen Nutzer immer häufiger. Das ehemalige Millionen-Netzwerk meldete sich jetzt mit einer Rundmail zurück. Entwickler wollen der Plattform mit einem neuen Design und zusätzlichen Funktionen zu neuem Leben verhelfen.
Umfrage
Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

Vermutlich wegen einer erhaltenen WhatsApp-Nachricht starb am 17. Februar eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B54 in Herdecke. Lassen Sie sich beim Autofahren vom Handy ablenken?

 
Fotos und Videos