Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Flash Player 11.8

Sicherheits-Updates für Flash und Shockwave Player

10.07.2013 | 15:01 Uhr

Adobe hat mehrere Sicherheitslücken im Flash Player und im Shockwave Player beseitigt. Alle Schwachstellen sind als kritisch eingestuft, weshalb die Installation der neuen Version empfehlenswert ist. Unter Windows sollte das Flash-Update automatisch erfolgen.

Wenn Microsoft seinen monatlichen Patch Day abhält, ist seit einiger Zeit meist auch Adobe mit von der Partie. Diesmal hat Adobe Sicherheits-Updates für seine kostenlosen Browser-Erweiterungen Flash Player und Shockwave Player im Angebot. Im Flash Player haben die Adobe-Entwickler drei als kritisch eingestufte Schwachstellen beseitigt, im Shockwave Player eine. Ein Angreifer, der eine der Lücken ausnutzt, könnte beliebigen Code einschleusen und ausführen.

Der neue Flash Player 11.8.800.94 für Windows wird im Regelfall automatisch installiert. Die Mac-Version trägt die gleiche Versionsnummer. Für Linux stellt Adobe die neue Version 11.2.202.297 bereit, für Android 2.x/3.x Version 11.1.111.64 und für Android 4.x die Version 11.1.115.69. Chrome-Benutzer erhalten das Update auf Flash Player 11.8.800.97 in der Regel automatisch.

Wie Chrome enthält der Internet Explorer 10 für Windows 8 und RT einen integrierten Flash Player. Dieser wird über Windows Update aktualisiert. Wer unter Windows 7 den IE 10 installiert hat, bekommt das Update hingegen wie bei früheren IE-Ausgaben über den automatischen "Adobe Flash Player Update Service", einen Windows-Dienst. Dieser installiert auch das Plug-in für Firefox und Opera 12.x.

Der Shockwave Player 12.0.3.133 für Windows und Mac muss hingegen weiterhin von Hand installiert werden. Wie auch beim Flash Player gibt es unter Windows zwei Fassungen: eine mit ActiveX-Schnittstelle für den Internet Explorer und ein Plug-in für Firefox und andere Browser.

Außerdem hat Adobe Hotfixes für ColdFusion bereit gestellt. Diese beseitigen je eine Schwachstelle in ColdFusion 10 für Windows, Mac und Linux sowie in ColdFusion 9.x (JRun).

Frank Ziemann

Facebook
Kommentare
Umfrage
Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

 
Fotos und Videos
Fans warten aufs neue iPhone
Bildgalerie
Apple
Das sind iPhone 6 und Apple-Watch
Bildgalerie
Apple-Neuheiten
Erinnerungen an 25 Jahre Game Boy
Bildgalerie
Spielkonsole
Merkel macht Selfies mit Schülern
Bildgalerie
Kanzlerin
Aus dem Ressort
Wer Bürger-Daten kauft und wie man sich schützen kann
Datenschutz
Vollautomatisiert fragen Unternehmen über ein Online-Portal Adressen aus dem Melderegister der Stadt Duisburg ab. Die Verwaltung spricht von hunderttausenden Fällen pro Jahr. Betroffene erfahren nicht, wer welche Daten über ihn abfragt. Widerspruch haben dagegen rund 1000 Duisburger eingelegt.
Dortmunds erste Notebook-Klasse soll Pionierarbeit leisten
Schule
Im Unterricht an deutschen Schulen finden Computer so gut wie nicht statt. An einer Dortmunder Schule gibt es seit Beginn des Schuljahres die stadtweit einzige Notebook-Klasse. Nach und nach sollen die Rechner fest in den Unterricht integriert werden. Eine Nachbarstadt ist da schon viel weiter.
Deutsche Schulen in "Neuen Medien" weltweit nur Mittelmaß
Lern-Ausstattung
Deutsche Schulen schneiden im weltweiten Vergleich schlecht ab, wenn's um die digitale Ausstattung geht. Zu wenig Computer, veraltete Geräte, keine "Neuen Medien" als Unterrichtsthema. Deutsche Schüler bringen sich den Umgang mit moderner Technik weitgehend selbst bei.
Goodbye Google - Firefox arbeitet jetzt mit Yahoo zusammen
Webbrowser
Über viele Jahre haben Web-Browser-Entwickler Mozilla und Google zusammen gearbeitet. Nun ist die Partnerschaft beendet. Mozilla will in Zukunft mit Yahoo zusammen arbeiten. Das bedeutet auch, dass Google bald vielleicht nicht mehr der voreingestellte Standardsuchdienst bei Firefox ist.
So narrte ein Twitterer die Formel-1-Welt mit Vettel-Wechsel
Fake-Account
Sebastian Vettel und Ferrari - das ist wie Robert Lewandowski und Bayern München. Jeder weiß, dass etwas in der Luft liegt, doch die offizielle Bestätigung lässt lange auf sich warten. Mittwochnachmittag schien es so weit zu sein. Doch der angebliche Ferrari-Tweet erwies sich als Fake.