Das aktuelle Wetter NRW 18°C
Facebook

Online-Netzwerk Facebook testet Ein-Dollar-Nachrichten

21.12.2012 | 17:03 Uhr
Facebook testet in den USA die Möglichkeit, für einen Dollar eine Nachricht an jemanden außerhalb des eigenen Freundeskreises zu schicken.Foto: dpa

New York.  Das Online-Netzwerk Facebook testet in den USA einen Dienst, mit dem Nutzer für die Gebühr von einem Dollar Nachrichten an Menschen verschicken können, mit denen sie nicht befreundet sind. Es handele sich nur um einen eingeschränkten Probelauf, betonte ein Sprecher des weltgrößten Online-Netzwerk.

Facebook testet in den USA die Möglichkeit, für einen Dollar eine Nachricht an jemanden außerhalb des eigenen Freundeskreises zu schicken. Es handele sich nur um einen eingeschränkten Probelauf, betonte das weltgrößte Online-Netzwerk am späten Donnerstag. Die Zahl solcher Nachrichten ist auf eine pro Woche reduziert, Unternehmen können nicht an dem Test teilnehmen.

Die bezahlten Nachrichten landen direkt im Postfach des Angeschriebenen, statt in dem Unterordner „Sonstiges“, wo sie oft übersehen werden. Die Funktion könne zum Beispiel nützlich sein, wenn es um Job-Angebote gehe oder wenn man jemanden nach dem Auftritt bei einer Veranstaltung anschreiben wolle, erläuterte Facebook. Und eine kleine Gebühr sei möglicherweise ein wirksames Mittel, um Menschen vom Versenden unerwünschter Nachrichten abzuhalten.

Der Preis wurde zunächst auf einen Dollar pro Nachricht angesetzt, aber Facebook wolle damit experimentieren, berichteten das „Wall Street Journal“ und die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Online-Netzwerk sucht nach neuen Einnahmequellen

Facebook hat inzwischen mehr als eine Milliarde Mitglieder, aber das geschäftliche Wachstum verlangsamte sich zuletzt. Das Online-Netzwerk sucht nach neuen Einnahmequellen , auch weil sein Geschäft mit Werbung auf den von vielen genutzten mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets erst am Anfang steht.

So schütze ich meine Facebook-Fotos

Mit neuen Datenschutz-Regeln schaffte Facebook die Möglichkeit ab, konkret festzulegen, welche Nutzer einen anschreiben können. Stattdessen gibt es neue Filter. So können Nutzer einstellten, ob direkt im Postfach Nachrichten nur von ihren Freunden oder auch von Freunden der Freunde landen. Nachrichten von Unbekannten werden von Facebook normalerweise automatisch in den „Sonstiges“-Ordner einsortiert. (dpa)

 



Kommentare
22.12.2012
20:59
Online-Netzwerk Facebook testet Ein-Dollar-Nachrichten
von akaz | #1

Das hat aber lange gedauert, bis Facebook die Sau endlich rausgelassen hat. Richtig anfüttern, dann kann man auch gut abkassieren.
Die alte Regel bewahrheitet sich mal wieder, nichts ist umsonst. Wer mit "umsonst" wirbt, holt nachher umso mehr aus.

Aus dem Ressort
Fusion von O2 und E-Plus - Mobilfunkmarkt im Umbruch
Fusion
Der deutsche Mobilfunkmarkt gerät heftig in Bewegung: Die EU hat die Fusion von O2 und E-Plus abgesegnet. Das könnte den Wettbewerb schwächen, Billigmarken drohen zu verschwinden. Dafür drängt nun der Elektronik-Riese Media-Saturn mit Macht in den Prepaid-Markt
Facebook und Browser - so spart Ihr Smartphone Datenvolumen
Smartphones
Fast jeder Smartphone-Nutzer kennt das Problem. Weit vor dem Ende des Monats neigt sich das schnelle Datenvolumen dem Ende entgegen. Doch es gibt jede Menge Möglichkeiten, das eigene High-Speed-Volumen besser auszunutzen. Wir erklären, wie sie die größten Datenfresser in den Griff bekommen.
Warum die Fernseh-Bildschirme immer noch größer werden
IFA
Noch gibt es zehn Millionen Röhrengeräte, alte Flachbildfernseher werden ausgetauscht. Zur Internationalen Funkausstellung IFA vom 5. bis 10. September in Berlin wittert die Branche ein Geschäft. Gefragt sind Fernseher mit immer größeren Monitoren und höherer Bildauflösung.
Microsoft will den "MSN Messenger" jetzt komplett abschalten
Traditionssoftware
Es ist das Ende einer Ära: Microsoft will den "MSN Messenger" nun nach 15 Jahren komplett abschalten. Am 31. Oktober ist Schluss. Das Unternehmen kappt die Verbindungen in Asien. In Deutschland ist der Dienst bereits seit Mai 2013 nicht mehr verfügbar. Nutzer mussten zu "Skype" wechseln.
Auch Google entwickelt Drohnen für Waren-Zustellungen
Drohnen
Als Amazon den Prototypen seiner Zustell-Drohnen vorstellte, hielten das viele für einen Werbe-Gag. Aber auch Google arbeitet ernsthaft an fliegenden Paket-Boten. Das ambitionierte Ziel: Warenlieferung in ein bis zwei Minuten.
Umfrage
Die Städte in NRW fordern viele Millionen von Bund und Land, um marode Straßen zu reparieren . Wie zufrieden sind Sie mit dem Zustand der Straßen?
 
Fotos und Videos
Erinnerungen an 25 Jahre Game Boy
Bildgalerie
Spielkonsole
Merkel macht Selfies mit Schülern
Bildgalerie
Kanzlerin
Handys im Wandel der Zeit
Bildgalerie
Technik
Chaos Computer Club
Bildgalerie
30C3