Microsoft bestätigt erneute Lücke im Internet Explorer
19.02.2010 | 11:25 Uhr 2010-02-19T11:25:07+0100
San Fransisco. Der Software-Riese Microsoft prüft erneut eine Sicherheitslücke in seinem Internet Explorer (IE). Die Lücke im Browser öffne Angreifern möglicherweise den Zugang zum Computer der Nutzer, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Betroffen sei das Betriebssystem Windows XP.
Drei Wochen nach Berichten über ein Sicherheitsleck im Internet Explorer hat der US-Software-Konzern Microsoft am Mittwoch (Ortszeit) eine neue Sicherheitslücke in seinem Internet-Browser bestätigt. Betroffen sind demnach vor allem Computer mit dem älteren, aber noch weit verbreiteten Betriebssystem Windows XP. Auf den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 schütze hingegen der standardmäßig aktivierte „geschützte Modus“ vor Angriffen über die Sicherheitslücke.
Hingewiesen auf die Lücke wurde Microsoft von einer Computersicherheitsfirma. Microsoft prüft die Lücke nun und wird nach eigenen Angaben bei Bedarf eine Aktualisierung für seine Nutzer bereitstellen. Grundsätzlich betroffen seien die IE-Versionen 5.01 bis 8, hieß es.
Im Internet Explorer des Softwareriesen war erst kürzlich eine Sicherheitslücke entdeckt worden. Diese hatten unter anderem Hacker aus China für Angriffe auf Google und andere Großkonzerne ausgenutzt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte die Lücke als „kritisch“ bewertet und Computernutzern empfohlen, vorübergehend ein anderes Programm zum Anzeigen von Internetseiten zu verwenden. Inzwischen hat Microsoft ein Update für die Sicherheitslücke bereitgestellt. (afp)
18:59
Erinnert mich an einen Witz aus dem Browserkrieg:
Du surfst mit Netscape? Dann können Angreifer Deine Festplatte auslesen!
Na und? Mit dem IE können sie auch auf die Platte SCHREIBEN!
00:08
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
20:28
Sie verwechseln die Mozilla Foundation(für die Entwicklung und Wartung zuständig) mit der Mozilla Corporation(für Marketing und kommerziellen Support zuständig) die Foundation ist sehr wohl eine Non-Profit Organisation, die Einnahmen sind rechtlich gesehen alles Spenden.
18:06
Mozilla ist ja nun keine non-profit-Organisation (oder meintest Du das?) sondern eine Firma mit 60 Mio Dollar Umsatz. Was ich nicht unbedingt schlimm finde, solange das Produkt für den Endanwender benutzbar und frei verfügbar ist.
Übrigens hat der Konquereor die gleichen Security-Probleme wie Firefox, wenn man ältere dtoa oder kdelibs(4) hat.
17:48
Brauch ich nicht, erstens hab ich an Firefox nichts auszusetzen, und zweitens benutze ich Kazehakase oder Konqueror.
Eigentlich geht es mir auch nur gegen den Strich zu sehen, wie ein gutes FOSS-Projekt und die Errungenschaften einer Non-Profit Organisation zu einem billigen Konsumgut verkommt. Das dann auch noch als großer Mist und voller Fehler tituliert wird.
17:22
#3: boah, so weise Worte habe ich ja seit den Zeiten der 0.40er Linux-Kernels nicht mehre gelesen. Use the source, Luke. So ein Spruch bringt dem Anwender gar nichts. Und blickst Du durch den Firefox-Spaghetti-Code noch durch?
16:48
Wer den IE benutzt verdient es imo nicht anders.
@2: Wenn du was am Firefox zu meckern hast fix es doch einfach, dafür ist FOSS ja schließlich da.
15:35
Die neue Firefox-Version 3.6 ist allerdings auch großer Mist und voller Fehler.
13:58
Donnerwetter! Es gibt also doch noch mal echte Neuigkeiten aus dem Hause Microsoft ...