Das aktuelle Wetter NRW 20°C
SMS-Alternative

Kurznachrichtendienst WhatsApp wird kostenpflichtig

18.01.2013 | 12:37 Uhr
Kurznachrichtendienst WhatsApp wird kostenpflichtig
Der bislang kostenlose Kurznachrichtendienst WhatsApp wird künftig kostenpflichtig.Foto: Bernd Lauter

Berlin.  Der bislang kostenlose Kurznachrichtendienst WhatsApp wird künftig kostenpflichtig. Das Programm sei mit einer In-App-Bezahlfunktion ausgestattet. In den USA berechne WhatsApp 99 US-Cent pro Jahr. Einem teltarif-Test zufolge wären für ein Jahr 0,78 Euro in Rechnung gestellt worden.

Nutzer des kostenlosen Kurznachrichtendienstes WhatsApp müssen sich umstellen. Die Zeiten, in denen jeder gratis SMS-ähnliche Meldungen verschicken konnte, sind offenbar vorbei, berichtet das Onlineportal teltarif.de. Die neueste Android-Version von WhatsApp sei mit einer In-App-Bezahlfunktion ausgestattet. Besitzer älterer iPhone-Modelle könnten den Dienst zudem überhaupt nicht mehr nutzen.

WhatsApp mache damit "einen großen Schritt in Richtung Ende der Kostenlos-Ära". Mit Integration des Google Wallet, dem Standardbezahl-System von Android, würden fortan wohl alle Nutzer zur Kasse gebeten. Die Kosten seien jedoch überschaubar.

Kosten bei 78 Cent pro Jahr

Ende vergangenen Jahres seien bereits erste Nutzer zu Zahlungen über den Bezahldienst PayPal aufgefordert worden. Fortan bekämen WhatsApp-Kunden aber einen Link zu Google Wallet. Hier könnten sie dann über die hinterlegten Bezahlinformationen die Jahresgebühr bezahlen. Das bedeutet, dass der Nutzer entweder einen Mobilfunkanbieter nutzen muss, der die Bezahlung über die Mobilfunkrechnung unterstützt (beispielsweise Telekom oder o2) oder dass sie bei Google Wallet eine Kreditkarte hinterlegt haben müssen, betont teltarif.

Meldung vom 29.11.12
Offenbar erneute Sicherheitslücke bei Whatsapp

Der Messenger-Dienst Whatsapp hat offenbar immer noch gravierende Sicherheitslücken. Experten wollen herausgefunden haben, dass der Identitätsdiebstahl eines Whatsapp-Accounts weiter "mit geringem Aufwand" möglich sei. So könne man mit der Handy- und der Seriennummer Sicherheitsvorkehrungen knacken.

Allerdings seien die Kosten für den Dienst weiter konkurrenzlos niedrig. In den USA berechne WhatsApp 99 US-Cent pro Jahr für die Durchleitung sämtlicher Nachrichten, Bilder und Videos über die eigenen Server. Einem teltarif-Test zufolge wären der Redaktion des Onlineportals für ein Jahr 0,78 Euro in Rechnung gestellt worden. Das erste Jahr ist für Nutzer kostenlos. Hinzu kämen, wie bislang auch schon, die Kosten für die Datenverbindung. Bis wann das eigene Konto kostenlos ist, erfahren Nutzer dem Portal zufolge im Menü der App unter dem Punkt "Account" und dem Unterpunkt "Bezahlinformation". Dort finde sich unter "Netzwerkauslastung" auch die Anzahl der bislang versendeten und empfangenen Nachrichten. (dapd)



Kommentare
20.01.2013
14:58
@ speedy123 #2
von sellerieschubser | #4

Sich über 78 Cent/Jahr beklagen, aber "höchstwahrscheinlich" einen dicken Vertrag am Bein...

Die "Geiz-ist-geil"-Mentalität k*** mich sowas von an!

18.01.2013
19:03
Kurznachrichtendienst WhatsApp wird kostenpflichtig
von cvoertzen | #3

Ein sehr seriöses Geschäftsgebaren, finde ich, verglichen mit so manchem grossen Internet-Provider in Deutschland. Dort gibt es grundsätzlich alles für Null Euro. Wenn dann 3 Monate später die Rechnung über 30 Euro kommt, ist das völlig in Ordnung. Man hatte ja unten auf der Seite in 4-Punkt-Helvetica (hellgelb auf weiss) korrekt darauf hingewiesen.

18.01.2013
18:40
Kurznachrichtendienst WhatsApp wird kostenpflichtig
von speedy123 | #2

dann sollte man ChatOn benutzen das ist besser als whatsapp und vor allem kostenlos

18.01.2013
15:10
Kurznachrichtendienst WhatsApp wird kostenpflichtig
von bluppdidupp | #1

Nichts neues. Das whatsapp ab dem zweiten Jahr kostenpflichtig ist, stand schon seit Ewigkeiten direkt im appstore. "Neu" ist eigentlich nur dass sie das nun tatsächlich auch machen.
Der Preis ist eigentlich sogar sehr günstig

Aus dem Ressort
Nach 8 kommt 10 - Microsoft stellt neue Windows-Version vor
Betriebssystem
Windows 9 wird es nicht geben. Nachfolger des aktuellen Microsoft-Betriebssystems wird Windows 10. Das teilte der amerikanische Software-Konzern jetzt mit. Die Version ist für PCs, Tablets sowie Smartphones gedacht. Zwischen Mouse- und Touch-Bedienung umschaltbar. Erscheinen soll das Produkt 2015.
Jeder dritte Deutsche fürchtet Betrug im Internet
Angststudie
Ihr Alter geben die meisten Deutschen im Internet relativ sorglos an, bei der Kreditkartennummer zögern schon deutlich mehr. Jeder dritte Befragte einer Allensbach-Untersuchung gibt an, sich vor Betrug und Datenmissbrauch im Internet zu fürchten. Je älter die Nutzer, desto größer die Angst.
Was Verbraucher tun müssen, wenn ihr Name gestohlen wurde
Sim-Karten
Bei Mobilfunkunternehmen ist es für Betrüger leicht, unter falschem Namen eine Sim-Karte aufzuladen. Dazu braucht der Täter lediglich irgendeinen Namen nebst Adresse sowie eine Bankverbindung. Betroffene müssen anfallende Rechnungen zwar nicht bezahlen, ignorieren sollten sie diese aber nicht.
Satiriker Sonneborn piesackt EU-Kommissar Oettinger
EU-Kommission
Günter Oettinger, designierter EU-Kommissar für die Internetwirtschaft, hat sich Fragen von Abgeordneten gestellt - darunter auch Martin Sonneborn von "Die Partei". Dessen ironische Fragen ließ Oettinger abperlen. Im Zusammenhang mit dem Promi-Nacktbilder-Skandal offenbarte er allerdings Unwissen.
Jeder dritte Deutsche fürchtet Betrug im Internet
Angststudie
Ihr Alter geben die meisten Deutschen im Internet relativ sorglos an, bei der Kreditkartennummer zögern schon deutlich mehr. Jeder dritte Befragte einer Allensbach-Untersuchung gibt an, sich vor Betrug und Datenmissbrauch im Internet zu fürchten. Je älter die Nutzer, desto größer die Angst.
Umfrage
Fastfood-Ketten wollen den Mindestlohn aushebeln - verstehen Sie die Empörung der Angestellten?

Fastfood-Ketten wollen den Mindestlohn aushebeln - verstehen Sie die Empörung der Angestellten?

 
Fotos und Videos
Fans warten aufs neue iPhone
Bildgalerie
Apple
Das sind iPhone 6 und Apple-Watch
Bildgalerie
Apple-Neuheiten
Erinnerungen an 25 Jahre Game Boy
Bildgalerie
Spielkonsole
Merkel macht Selfies mit Schülern
Bildgalerie
Kanzlerin