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Junge Polizei will Veranstalter von Facebook-Partys zur Kasse bitten

15.08.2012 | 13:45 Uhr
Junge Polizei will Veranstalter von Facebook-Partys zur Kasse bitten
Facebook-Partys, wie hier in Hagen, muss die Polizei immer häufiger auflösen. Nun will sie die Veranstalter zur Kasse bitten.Foto: Michael Kleinrensing

Oberrot.  Die Veranstalter von illegalen Facebook-Partys sollen Polizeieinsätze bezahlen. Dafür hat sich jetzt die Junge Polizei ausgesprochen. Das Unternehmen Facebook könnte nicht für die Mitglieder gerade stehen, müsste aber sicherstellen, dass nur reale Personen angemeldet seien.

Für Polizeieinsätze bei illegalen Facebook-Partys sollten nach Ansicht der Jungen Polizei die Initiatoren zur Kasse gebeten werden. "Die Kosten müssen von demjenigen getragen werden, der zu der Veranstaltung einlädt", sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende Michael Haug am Mittwoch in Oberrot.

Forderungen nach einer Kostenbeteiligung von Facebook verfehlen nach Ansicht der Jungen Polizei hingegen die Problematik. Das Unternehmen müsse in erster Linie dafür Sorge tragen, dass nur reale Personen hinter den jeweiligen Nutzerkonten steckten. Nur so kann die Polizei um Daten des Verursachers zweifelsfrei ermitteln.

Oftmals tauchten die Verursacher allerdings in der Anonymität von Internetcafés ab. Die Junge Polizei ist die Nachwuchsorganisation in der Deutschen Polizeigewerkschaft. (dapd)

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Kommentare
16.08.2012
13:54
Wie wäre es ...
von Partik | #1

... wenn z.B. auch die Ex-Ehemänner der Putzfrauen für die Kantine der Polizei-Gewerkschaft ihren Senf dazu geben würden?

Sprich: Was hat die "Junge Polizei" mit den (gesellschaftlichen, politischen) Kosten eines Polizeieinsatzes bei Facebook-Parties zu tun?

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