Das aktuelle Wetter NRW 4°C
Rechtsextremismus

Hakenkreuze auf Facebook - Haftstrafe für Österreicher

27.06.2013 | 17:40 Uhr
Hakenkreuze auf Facebook - Haftstrafe für Österreicher
Ein Österreicher hatte rechtsextreme Bilder auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Dafür muss er nun 18 Monate ins Gefängnis.Foto: dpa

Wien.  Ein 29-jähriger Österreicher muss 18 Monate ins Gefängnis, weil er auf seiner Facebookseite unter anderem Hakenkreuze veröffentlich hatte. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass jeder dort die Bilder sehen könne, sagt der Mann aus.

Weil er Bilder von Adolf Hitler und Hakenkreuze auf seine Facebook-Seite stellte, ist ein Neonazi in Österreich am Donnerstag zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Der 29-Jährige sollte allerdings bis zu der Entscheidung, ob er Berufung gegen das Urteil einlegt, auf freiem Fuß bleiben.

Der Mann gab in dem Prozess in Feldkirch zu, die Bilder sowie anderes verbotenes Material in dem sozialen Netzwerk hochgeladen zu haben. Ihm sei aber nicht bewusst gewesen, dass sie dort jedermann habe sehen können. Außerdem habe er nicht den Nationalsozialismus verherrlichen wollen.

Österreicher gab an, zwei Jahre lang in der Neo-Nazi-Szene aktiv gewesen zu sein

Im Gerichtssaal trug der Angeklagte Handschuhe, um Tätowierungen auf seinen Händen zu verstecken. Er gab zu, in den Jahren 2000 bis 2002 in der Skinhead-Szene aktiv gewesen zu sein. Auf seinem Computer fanden die Ermittler auch verbotene rechtsextreme Musik. (afp)



Kommentare
28.06.2013
11:17
Hakenkreuze auf Facebook - Haftstrafe für Österreicher
von SimonvonUtrecht | #5

18 Monate ?
Viel zu wenig für so ein **** !

28.06.2013
09:38
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #4

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

27.06.2013
20:09
Hakenkreuze auf Facebook - Haftstrafe für Österreicher
von Theas | #3

Zählen Sie mal nach, wieviele Hakenkreuze im aktuellen Wappen der Mongolei sind. Ich glaube 27. Wen wollt ihr da wohl verklagen und einsperren? Günter Grass den alten SS Mann fragen?
P.S.: Bei einen Staatsbesuch wird jeder Außenminister auch der Steineschmeißer Fischer hat es getan, vor diesen 27 Hakenkreuzen abdienern!
Diese Heuchelei ist widerlich!

1 Antwort
Hakenkreuze auf Facebook - Haftstrafe für Österreicher
von Stadewaeldchen | #3-1

Jetzt sagen Sie bloß, die Mongolei hätte deshalb so viele Hakenkreuze im Wappen, weil sie dem deutschen Nationalsozialismus unter Hitler huldigen wollen. Oder wollen Sie vielmehr ausdrücken, daß der hier im Artikel erwähnte Österreicher Fan der Mongolei war?

27.06.2013
19:49
Offenbar will da ein Richter etwas überkompensieren,
von vantast | #2

anders kann ich dieses übertriebene Strafmaß nicht verstehen. Oder er wollte unbedingt "politisch korrekt" sein, koste es andere, was es wolle.

27.06.2013
19:29
Hakenkreuze auf Facebook - Haftstrafe für Österreicher
von mKasperski | #1

18 Monate Gefängnis bekommt man in Deutschland, auf Bewährung, wenn man Zb. ein oder mehrere Menschen im betrunkenen Zustand, fahrlässig, tot fährt

1 Antwort
Hakenkreuze auf Facebook - Haftstrafe für Österreicher
von messerjockel | #1-1

Und dennoch finde ich, dass er als Fan eines Menschen und seiner Schergenschar, die millionenfach Tote zu verantworten haben, noch gut davon gekommen ist.

Aus dem Ressort
Cybergewalt richtet sich zumeist gegen Frauen und Mädchen
Gewalt
Wenn im Internet geschmäht und gestalkt wird, dann sind in 80 Prozent der Fälle die Opfer weiblich. Darauf weist das NRW-Gesundheistministerium hin. Am Dienstag wird der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen.
Spionage-Software späht Russland und Saudi-Arabien aus
Computer
Eine neu entdeckte Spionage-Software hat über Jahre Unternehmen und Behörden vor allem in Russland und Saudi-Arabien ausgespäht. Das Programm sei so komplex und aufwendig, dass nur Staaten als Auftraggeber in Frage kämen, erklärte die IT-Sicherheitsfirma Symantec, die die Software entdeckt hatte.
Wer Bürger-Daten kauft und wie man sich schützen kann
Datenschutz
Vollautomatisiert fragen Unternehmen über ein Online-Portal Adressen aus dem Melderegister der Stadt Duisburg ab. Die Verwaltung spricht von hunderttausenden Fällen pro Jahr. Betroffene erfahren nicht, wer welche Daten über ihn abfragt. Widerspruch haben dagegen rund 1000 Duisburger eingelegt.
Dortmunds erste Notebook-Klasse soll Pionierarbeit leisten
Schule
Im Unterricht an deutschen Schulen finden Computer so gut wie nicht statt. An einer Dortmunder Schule gibt es seit Beginn des Schuljahres die stadtweit einzige Notebook-Klasse. Nach und nach sollen die Rechner fest in den Unterricht integriert werden. Eine Nachbarstadt ist da schon viel weiter.
Deutsche Schulen in "Neuen Medien" weltweit nur Mittelmaß
Lern-Ausstattung
Deutsche Schulen schneiden im weltweiten Vergleich schlecht ab, wenn's um die digitale Ausstattung geht. Zu wenig Computer, veraltete Geräte, keine "Neuen Medien" als Unterrichtsthema. Deutsche Schüler bringen sich den Umgang mit moderner Technik weitgehend selbst bei.
Umfrage
Hygiene, Arbeitsrecht, Streit zwischen Konzern und Franchise-Nehmer: Viele Burger King-Filialen mussten schließen. Was denken Sie darüber?

Hygiene, Arbeitsrecht, Streit zwischen Konzern und Franchise-Nehmer: Viele Burger King-Filialen mussten schließen. Was denken Sie darüber?

 
Fotos und Videos
Fans warten aufs neue iPhone
Bildgalerie
Apple
Das sind iPhone 6 und Apple-Watch
Bildgalerie
Apple-Neuheiten
Erinnerungen an 25 Jahre Game Boy
Bildgalerie
Spielkonsole
Merkel macht Selfies mit Schülern
Bildgalerie
Kanzlerin