Hacker geben sich in Betrüger-Mail als Finanzamt aus
01.07.2012 | 15:00 Uhr 2012-07-01T15:00:15+0200
Essen. Vorsicht bei elektronischer Post vom Finanzbehörden: Hacker tarnen sich als Finanzbeamte und verschicken gefälschte Steuerbescheide. Der Empfänger müsste bloß noch ein Formular ausfüllen - doch dabei greifen sich die Betrüger die persönlichen Daten.
Der Briefkopf sieht täuschend echt aus. Der Text sollte allerdings stutzig machen. Kriminelle Hacker haben sich eine neue Methode ausgedacht, um an die persönlichen Daten von Internetnutzern zu kommen: Sie verschicken Mails, die scheinbar vom Bundeszentralamt für Steuern kommen. Darin wird dem Empfänger berichtet, dass er eine Steuerrückzahlung bekommt. Um an sein Geld zu kommen, müsse er nur noch das angehängte Formular ausfüllen.
Doch an dieser Stelle wird es kriminell. Denn die Daten, die der Empfänger dort einträgt, landen nicht beim Finanzamt, sondern auf einem Server, der nach Recherchen des Bochumer IT-Unternehmens G Data in Belgien steht.
Der Text der Mail ist gespickt mit Grammatikfehlern, zudem mutet die kursive Schrift außergewöhnlich an. Doch die freudige Aussicht auf eine Steuerrückzahlung könnte viele Leser darüber hinwegschauen lassen.
Hacker ergaunern sich auch die Bankverbindung
Was die Hacker mit den Daten anfangen, ist unklar. Immerhin sind auch sensible Daten wie die Bankverbindung der Steuerzahler betroffen. Deshalb ist es laut G Data denkbar, dass die Hacker damit auf Online-Shopping-Tour gehen - auf Kosten der Opfer.
Auf jeden Fall sind die Daten für gewerbliche Adresshändler interessant: Schließlich handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um korrekte Daten - der Empfänger der Mail geht ja davon aus, mit den Finanzbehörden zu kommunizieren.
Die Experten von G Data raten dazu, die Mail auf jeden Fall zu löschen und nicht darauf zu antworten. Denn dadurch würden die Hacker erfahren, dass sie ihre Mail an eine aktive E-Mail-Adresse geschickt haben.
15:39
mindestens 95% der E-Mails, die ich so bekomme sind Spams. Sehr nervig, zwischen dem ganzen Müll, die richtigen und evtl. sogar wichtigen Mails auszusortieren. Selbst seriöse Firmen müllen ein mit "Angeboten und Neuheiten" zu.
Da sollte der Gesetzgeber oder mal die EU. endlich etwas machen. Internetdienste, wie Yahoo, GMX oder WEB usw. sollten da mal verpflichtet werden.
Ein klein wenig Eigenverantwortung wäre vielleicht angebracht. Bekomme ich eine Mail, gerade, wenn sie von einer Behörde sein soll, die von Rechtschreibfehlern strotzt und dazu noch in einer unüblichen Schrift abgefaßt, frage ich doch est mal nach, bevor ich mit Dollarzeichen in den Augen gierig werde.
Soll uns der Staat auch in den kleinsten Lebsbereichen trockenlegen. Ist das nicht zu viel verlangt?
Ich möchte aber nicht das web.de meine einkommenden Mails zensiert bzw. löscht.
Und was sol die EU denn machen. soll sie Verbote in Zb. die USA, Coconutinseln, oder Ukraine senden.
Ich kann mein Vorschreiber nur zustimmen!