Google verkauft ab sofort elektronische Bücher auf Deutsch
14.06.2012 | 12:39 Uhr 2012-06-14T12:39:02+0200
Mountain View/Hamburg. Der Internetkonzern bietet auf seiner Online-Plattform ab sofort tausende Titel auf Deutsch an. Google kooperiere mit Verlagen wie Goldmann, Heye oder Klett Cotta, teilte der Konzern mit. Um die Bücher lesen zu können, brauchen User eine spezielle Mini-Anwendung.
Der US-Internetkonzern Google verkauft künftig auch in Deutschland elektronische Bücher. Auf seiner Online-Plattform Google Play stünden ab sofort "tausende deutsche Titel" zur Auswahl, teilte Google am Donnerstag mit. Darunter seien zahlreiche Neuerscheinungen sowie Klassiker und Bestseller. Google kooperiere mit Verlagen wie Goldmann, Heyne, Bastei Lübbe, C.H. Beck, Hoffmann & Campe oder Klett Cotta. Für Angebote in anderen Sprachen arbeite der Konzern mit zahlreichen anderen Verlagshäusern weltweit zusammen.
Die E-Bücher könnten Verbraucher mit verschiedenen elektronischen Geräte nutzen, erklärte der Google-Manager für Strategische Partnerschaften, Santiago de la Mora, im Internet-Blog des Konzerns. Neben dem PC zu Hause oder auf Notebooks könnten die Bücher auf Flachcomputern und Smartphones gelesen werden - sowohl mit dem Google-Betriebssystem Android als auch mit Geräten vom Rivalen Apple.
Spezialle Mini-Anwendung nötig
Auf den Tablet-Rechnern und Multimediahandys sei zur Lektüre eine spezielle Mini-Anwendung nötig - die sogenannte Google Play Books App, teilte der Konzern mit. Nutzten Verbraucher verschiedene Geräte für ihre Google-Bücher, werde die Lektüre beim Wechsel immer genau dort fortgesetzt, wo zuvor auf einem anderen Gerät aufgehört worden sei.
Der Markt für elektronische Bücher ist in Deutschland noch vergleichsweise klein, in den USA hingegen deutlich größer. Mit seinem Angebot für E-Bücher tritt Google in direkte Konkurrenz zu Anbietern und gleichzeitigen Konkurrenten wie Apple und Amazon. (afp)
11:59
Jo, Einheitspreise wie damals in der DDR...
14:52
Zudem ist es "dank" Buchpreisbindung auch völlig egal, wo man E-Books kauft.
Es lässt sich nichts sparen.
Ob Google, Amazon, Libri, Thalia etc. pp.
14:38
Im Artikel fehlt ein Hinweis, dass die bei Google gekauften/heruntergeladenen eBooks ebenfalls auch auf einem eBook Reader gelesen werden können. Man kann die Bücher als epub, pdf oder mobi herunterladen. Jedenfalls war das bei den kostenfreien Büchern, die ich geladen habe so.
13:40
Wer wirklich Interesse am Lesen von E-Books hat, sollte sich einen richtigen E-Reader zulegen, mit E-Ink Technologie und Pearl Display.
Kindle, Kobo Touch oder Sony PRS T1.
Alles andere macht keinen Spaß.
Die beleuchteten LCD Displays der Tablets sind hervorragend geeignet zum Foto-, Film- und Websitegucken.
Aber nicht, um mehrere hundert Seiten Fließtext zu lesen.
Tablets sind zu schwer (Der Sony Reader wiegt nur 170g) und die Akkulaufzeit ist zu gering (E-Ink verbraucht nur Strom, wenn das Display geflasht wird. Mein Reader ist im Dauereinsatz und wird 1x monatlich geladen).