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Google steigert seinen Gewinn im Jahr 2012 um zehn Prozent

23.01.2013 | 07:20 Uhr
Der Internetkonzern Google hat seinen Gewinn im vierten Quartal um sieben Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) gesteigert.Foto: Reuters

San Francisco.  Überraschend starke Werbeeinnahmen im Weihnachtsgeschäft haben Google die Kassen gefüllt. Der weltgrößte Suchmaschinenanbieter steigerte seinen Umsatz im vierten Quartal stärker als erwartet und profitierte dabei vor allem vom traditionell hohen Werbeaufkommen vor den Feiertagseinkäufen.

Der Umsatz des US-Internetkonzerns Google ist vergangenes Jahr erstmals auf gut 50 Milliarden Dollar (38 Milliarden Euro) geklettert. "Wir haben 2012 mit einem starken Quartal beendet", erklärte Unternehmensmitbegründer Larry Page am Dienstag.

50 Milliarden Dollar Jahresumsatz seien "keine schlechte Leistung in nur anderthalb Jahrzehnten". Im vierten Quartal 2012 war der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent auf 2,89 Milliarden Dollar gestiegen. Für das gesamte Jahr lag der Anstieg des Unternehmensgewinn bei zehn Prozent auf 10,74 Milliarden Dollar.

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Der Internet-Riese Google hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als 50 Milliarden Dollar Umsatz gemacht und seinen Gewinn um zehn Prozent gesteigert. Beeindruckend oder beängstigend?

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Noch deutlicher waren die Zuwachsraten beim Umsatz: Im letzten Quartal stieg er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro, im Gesamtjahr lag der Anstieg bei 32 Prozent auf 50,2 Milliarden Dollar. Dazu trug den Unternehmensangaben zufolge auch der Kauf des Handyherstellers Motorola bei.

Google beherrscht den Markt der Online-Werbung in den USA, der nach Angaben des Branchendienstes eMarketer im letzten Quartal 2012 um 14,9 Prozent auf 10,58 Milliarden Dollar anwuchs. An Google gingen demnach gut 41 Prozent der Einnahmen in diesem Bereich.

Die nun vorgelegten Unternehmensergebnisse waren besser als von Börsenexperten erwartet. Die Google-Aktie legte daher im nachbörslichen Handel um mehr als fünf Prozent zu. (afp/rtr)

 


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