Google lässt Nutzer mit "Indoor Maps" in Gebäude blicken
04.12.2012 | 12:13 Uhr 2012-12-04T12:13:50+0100
Hamburg. Nachdem Google seine User erst durch das Internet und dann über die Straßen führte, kann man mit Google Indoor Maps nun auch virtuell in Gebäude gehen. Den Anfang macht das Unternehmen mit prominenten Gebäuden, wie dem Signal-Iduna-Park in Dortmund oder dem KaDeWe in Berlin.
Der Internet-Konzern Google hat in Deutschland einen neuen Kartendienst gestartet, mit dem Nutzer das Innere von markanten Gebäuden wie etwa das Deutsche Museum in München oder das Fußballstadion von Borussia Dortmund virtuell besuchen können. Bei dem ab sofort online gestellten Angebot handelt es sich um eine Erweiterung des Dienstes Google Maps, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit.
Bei Google Indoor Maps können Nutzer anhand der Gebäudekarten von Google Maps zum Inneren der dort aufgeführten öffentlichen Gebäude kommen. Dazu zählen Flughäfen, Museen, Einkaufszentren und Kaufhäuser. Der Dienst funktioniere auch auf Smartphones.
Gebäudeeigentümer können Pläne selbst hochladen
Zum Start haben den Angaben zufolge die Flughäfen in München und Köln, überregional bekannte Kaufhäuser wie das Alsterhaus in Hamburg, das KaDeWe in Berlin oder das Pollinger in München, mehrere Arcaden-Einkaufzentren und Saturn-Elektronikmärkte Karten ihrer Gebäude zugänglich gemacht. Eigentümer von Gebäuden können die Pläne laut Google eigenständig hochladen und sich so an dem Dienst beteiligen.
Der Dienst funktioniert laut Google so, dass beim Heranzoomen an ein Gebäude die aktuelle Version von Google Maps automatisch eine Übersichtskarte der Innenräume einblendet. So könnten etwa Smartphone-Anwender auch innerhalb der Gebäude ihren aktuellen Standort jederzeit vor Augen bekommen und erkennen, in welche Richtung sie sich bewegen. Beim Wechseln des Stockwerks aktualisiere sich die Karte automatisch. (afp)
19:53
Sind hier einige Menschen paranoid oder haben sie es einfach nicht verstanden?
Es geht um größere öffentlich zugängliche Gebäude (Museen, Einkaufszentren, Flughäfen), die in der Regel eh schon Lagepläne veröffentlichen, um ihren Kunden/Besuchern die Orientierung zu erleichtern.
Wenn solche Pläne künftig nicht separat runtergeladen werden müssen, sondern in Kartendienste integriert werden, ist das nur praktisch, dringt nicht in die Privatsphäre von irgendjemandem ein und funktioniert nur mit Einverständnis der Betreiber - niemand will den Grundriss einer Privatwohnung online stellen.
18:41
Soll mal jemand kommen mit Kamera. Hasso von der Hohenweide freut sich schon.
13:33
Hm. Jetzt sind wir gerade die penetranten Schnüffler der GEZ los geworden, da kommen die Yankees auf neue Ideen. Der nächste Schritt. "Tach, ich bin Beamter von Google und muss mal eben ihre Wohnung filmen"?
Leicht übertrieben? Warten wir es ab ...