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"Gangnam Style" spielt acht Millionen Dollar auf YouTube ein

23.01.2013 | 11:34 Uhr
Kein YouTube-Video wurde bis jetzt öfter geklickt. Über 1,2 Milliarden Menschen schauten sich den "Gangnam Style" von Rapper Psy an.Foto: AP

New York.  Es sollte eine Parodie auf das Leben im schicken Viertel Gangnam in Seoul sein, nun rollt für Rapper Psy der Rubel. Sein Tanz-Video "Gangnam Style" wurde als erstes YouTube-Video mehr als eine Milliarde Mal gesehen. Das zahlt sich nun richtig aus - für den Rapper und für Google.

Der Song "Gangnam Style" erweist sich als Goldgrube für den südkoreanischen Rapper Psy und für Googles Videoplattform YouTube. "Gangnam-Style " hat mehr als acht Millionen Dollar an Werbeeinnahmen eingespielt", verriet Google-Manager Nikesh Arora am Dienstag. Das sind umgerechnet gut sechs Millionen Euro.

"Gangnam Style" ist das erste YouTube-Video, das mehr als eine Milliarde Mal gesehen wurde. Aktuell steht der Zähler bei gut 1,2 Milliarden Aufrufen. Google verdient daran durch die Werbeanzeigen auf seinem Videoportal und gibt einen Teil der Einnahmen an den Interpreten weiter. Für deutsche Nutzer ist das Original-Video bei YouTube inzwischen nicht mehr zugänglich.

Sänger parodiert das Leben im schicken Viertel Gangnam in Seoul

Seit Veröffentlichung von "Gangnam Style" im Juli ist Psy zu internationaler Berühmtheit gelangt. In dem Lied parodiert der Sänger, der mit echtem Namen Park Jae Sang heißt, das Leben im schicken Viertel Gangnam in Seoul. Der Tanz aus dem Clip, der an einen Reiter auf einem Pferd erinnert, wurde rund um die Welt von Fans in eigenen Videos sowie bei unzähligen Flashmobs imitiert.

Alle tanzen den Gangnam Style

Mit der Nennung der Summe gewährte Google einen seltenen Einblick in die Details seines Geschäfts. Insgesamt konnte der Internetkonzern im vergangenen Jahr einen Gewinn von unterm Strich 10,7 Milliarden Dollar einstreichen. Das meiste Geld liefern die bezahlten Textanzeigen der Internet-Suchmaschine. (dpa, afp)

 


Kommentare
27.01.2013
22:30
@ Schorlemme Das ist nicht böse, sondern einfach nur blöd!
von Tritt_Brettfahrer | #3

Ich gehe davon aus, dass der Rubel für Rapper Psy noch wesentlich besser rollen würde, wenn sein Video auch in Deutschland zu sehen wäre. Solange aber die GEMA mit Sand schmeißt und YouTube mit den Schüppchen zurückschlägt, wird nicht nur den Künstlern ein beträchtlicher Markt beschnitten, sondern auch die potentiellen Kunden vergrault.
GEMA wie YouTube gebärden sich wie Kleinkinder, statt als Milliardenkonzerne akzeptable Lösungen zu suchen. Damit machen sie sich beide nur lächerlich – und das ist nicht böse, sondern einfach nur blöde.

25.01.2013
00:25
Auftrag
von Schorlemme | #2

Die GEMA kann die Rechte eines koreanischen Künstler vertreten, weil der Künstler der nicht kostenlos arbeiten will, seine Rechte abgetreten hat.

Nicht nur die GEMA ist "böse" auch die Künstler die sie mit der Vertretung ihrer Rechte beauftragen.

23.01.2013
20:55
GEMA nach Hause...
von harrass | #1

Wie kann denn die GEMA bitteschön die Rechte eines Koreanischen Künstlers vertreten ?

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