Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Unternehmen

Firma sieht Follower als Kunden

07.02.2012 | 11:05 Uhr
Firma sieht Follower als Kunden
Twitter kuendigt Einfuehrung nationaler Filter an (dapd)

Columbia.   Von manchen wird das Twittern immer noch belächelt. Aber vor einem US-Gericht geht es jetzt um die Frage, ob die Zahl der „Follower“ einen wirtschaftlichen Wert darstellt.

Ein US-Gericht in San Francisco beschäftigt sich jetzt mit der Frage, ob Twitter-Follower auch eine Art Kunden sind. Grund ist die Klage einer Firma gegen einen ehemaligen Mitarbeiter, der nach seinem Weggang vom Unternehmen seine Twitter-Follower mitgenommen hatte.

Dadurch sei ein Schaden von Hunderttausenden Dollar entstanden, beklagte die Firma PhoneDog vor Gericht. Die Gegenargumente des Beschuldigten seien nicht so überzeugend gewesen, um die Klage sofort abzulehnen, erklärte das Gericht. Eine Anhörung soll im Laufe des Jahres stattfinden.

Die Firma vertrat die Ansicht, dass Follower wie eine Kundenliste zu betrachten und deshalb Eigentum des Unternehmens seien. Der frühere Mitarbeiter habe nach seinem Weggang seinen Twitter-Namen geändert und seine 17.000 Follower mitgenommen. Er arbeitet inzwischen für eine Konkurrenzfirma und hat mehr als 24.000 Twitter-Follower. (dapd)

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6324277/create

Aktuelle Fotos und Videos
Das Samsung Galaxy S III
Bildgalerie
Smartphones
Anstehen fürs neue iPad
Bildgalerie
Apple-Tablet
Merkel auf Kanzlerrundgang
Bildgalerie
CeBIT 2012
Neuheiten auf Elektronikmesse
Bildgalerie
Technik
Aus dem Ressort
Obama soll Internet-Attacke auf Iran befohlen haben
Internet-Attacke
Mit dem Angriff auf das iranische Atomprogramm per Computer-Viren wollte der US-Präsident eine mögliche militärische Konfrontation vermeiden - schreibt der Autor David E. Sanger in einem neun Buch.
Text 1 Kommentare 1
Facebook-Aktie erholt sich leicht nach dreitägigem Sinkflug
Börsengang
Der Kurs der Aktie des Sozialen Netzwerks stieg um fünf Prozent, liegt aber immer noch unter den 38 Dollar, die beim Börsenstart als Wert angegeben worden waren. Ein Analyst einer Ratingagentur rät zum Verkauf der Facebook-Aktie.
Video 2 Kommentare 2