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Facebook-Freunde lassen sich nicht mehr kaufen

24.11.2009 | 15:28 Uhr
Facebook-Freunde lassen sich nicht mehr kaufen

Essen. In sozialen Netzwerken sind Freunde so etwas wie eine Währung. Das weiß auch der australische Dienst Usocial und bietet Freunde auf Twitter und Facebook zum Kauf an. Dagegen hat sich Facebook nun erfolgreich gewehrt.

Freunde kann sich niemand kaufen. Denkt man. Bis man das Angebot der australischen Firma Usocial sieht. Deren Geschäftsmodell besteht eben genau darin, Freunde für Twitter und Facebook regelrecht zu verkaufen. So kosten 1000 Facebook-Freunde umgerechnet 125 Euro, 1000 neue Follower auf Twitter sind schon für 59 Euro zu haben.

Facebook hat dem jetzt einen Riegel vorgeschoben und eine Abmahnung an Usocial verschickt. Folge: Usocial hat den Ausverkauf von Facebook-Freundschaften vorerst gestoppt. Facebook wirft Usocial vor, gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen zu haben. Angeblich soll Usocial mit Spam-Mails und mit technischen Mitteln gearbeitet haben. Die Firma bestreitet das, hat den Freundschafts-Dienst aber trotzdem aus dem Programm genommen.

Anders beim Produkt Facebook-Fans. Die lassen sich nach wie vor über Usocial kaufen. 10 000 Fans kosten knapp 1200 Dollar. Interessant dürfte das wohl nur für Marketingagenturen sein.

Marc Hippler

Facebook
 
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