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Ein Apfel will ganz nach oben

22.11.2009 | 18:27 Uhr
Ein Apfel will ganz nach oben

Essen. Apple ist auf dem besten Weg, das wertvollste Unternehmen der Welt zu werden und dem bisherigen Branchen-Primus Microsoft die IT-Krone abzujagen. Und der Betriebssystem-Bastler aus Redmond kann (fast) nur tatenlos zusehen.

Als Apple 1998 die erste Generation seines Alles-in-einem-Computers „iMac” auf den Markt brachte, wirkte das wie der letzte verzweifelte Versuch, den Rettungsanker auszuwerfen. Der Computer-Pionier aus dem kalifornischen Cupertino stand kurz vor dem Aus, ein schwerfälliger IT-Tanker in rauer See. Und der Meeresgott, der den Sturm besorgte, hieß Microsoft. Jetzt aber scheint sich das Blatt zu wenden. Apples Aktienkurs ist nicht mehr zu bremsen, die Firma könnte in Kürze das wertvollste Unternehmen der Welt werden. Und Betriebssystem-Bastler Microsoft, bisheriger Branchen-Primus, muss tatenlos zusehen.

Apple war erfinderischer

Steve Jobs, der Herr der Äpfel. Foto: afp

Viel zu oft hat man bei Microsoft die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Internet, Mobilfunk, Suchmaschinen. Bei Apple war man erfinderischer. Weg vom alleinigen Computer-Schrauber hin zum Technologie-Konzern, dessen Produktneuvorstellungen von Fans herbeigesehnt werden, ja gar zu Heiligen Messen der Computer-Industrie avancieren. Und der Weihrauch-Schwenker heißt Steve Jobs.

Überhaupt Jobs: Als der Manager 1997 zum Apple-Konzern zurückkehrte, den er 1976 mit aus der Taufe gehoben hatte und 1985 nach einem Machtkampf verlassen musste, jubelte die Fan-Gemeinde. Und der lang ersehnte „Messias” sollte den Erwartungen gerecht werden. Er entrümpelte die Produktpalette und brachte Apple zurück auf die Erfolgsspur. iMac, iPod, iPhone: drei Produkte, deren Namen (fast) jeder kennt. Der iPod ist der meistverkaufte MP3-Player der Welt und das Synonym für tragbare digitale Musikabspieler, das iPhone die Nummer zwei der Smart-Phones (30 Prozent Marktanteil), ein tragbares Minibüro. Zudem versteht es Apple aufs Trefflichste, seine Geräte mit Software-Angeboten zu kombinieren. All das lässt in Cupertino die Kasse klingeln.

Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht

Ergebnis dieser beispiellosen Unternehmensstrategie: Apple ist zurzeit über 180 Milliarden US-Dollar wert, steigerte seinen Umsatz allein im letzten Quartal um 25 Prozent auf 9,9 Milliarden Dollar. Eine Aktie ist mittlerweile rund 210 Dollar wert, etwa 140 Euro. Und Analysten sehen das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. 300 Dollar sind durchaus drin, prognostizieren Beobachter.

Produktneuvorstellungen - hier das iPhone - geraten bei Apple fast schon zu Heiligen Messen. Und der Weihrauch-Schwenker heißt Apple-Boss Steve Jobs. Foto: afp

Microsoft kommt gerade mal auf einen Marktwert von 75 Milliarden Dollar, hat im letzten Quartal 14 Prozent Umsatz eingebüßt (12,9 Milliarden). Dem Unternehmen fehlen die Ideen. Alle Hoffnungen liegen im PC-Betriebssystem Windows 7. Floppt es wie Vorgänger Vista, könnte das Microsoft massiv in Bedrängnis bringen. Denn der Konzern muss sich auch in anderen Märkten immer öfter geschlagen geben.

Beispiel Internet-Suchmaschinen: Google beherrscht den Markt, Microsoft hat lang tatenlos zugesehen – und startete erst kürzlich seine eigene Maschine Bing. Beispiel Software: Auch hier treten Konkurrenten auf den Plan, machen Microsoft bei Bürosoftware (Office) Konkurrenz. Beispiel Hardware: Computermäuse und Tastaturen aus dem Hause Microsoft haben zwar den Ruf, von hoher Qualität zu sein. Doch eine Maus ist nicht das, womit sich viel Geld verdienen lässt.

Umsatzsprung mit iPhone im Großformat

Während man bei Microsoft darauf hofft, Windows 7 möge der Welt gefallen, tüfteln Apple-Techniker an immer neuen Produkten, mit denen sie ihre Anhänger-Schar vergrößern. Im Internet hält sich seit September 2007 hartnäckig das Gerücht, Apple arbeite an einem Tablet-PC, einem vollwertigen Computer mit berührungs-empfindlichem Bildschirm für unterwegs, quasi ein iPhone in Großformat.

Der auf Apple spezialisierte US-Analyst Gene Munster rechnet damit, dass ein solcher Computer Apples Umsatz noch einmal um 1,2 Milliarden steigern könnte. Bislang fehlt nur noch eine Kleinigkeit: das Gerät selbst. Schon im ersten Quartal könnte Apple laut Munster ein solches Gerät auf den Markt bringen. Und damit Microsoft ein weiteres Mal ein Schnippchen schlagen.

Sven Frohwein

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Kommentare
28.11.2009
13:50
Ein Apfel will ganz nach oben
von A. H. | #52

@39: ...wäre inzwischen tatsächlich die Alternative... Aber damals als ich den ersten Mac gekriegt habe, hat keiner von (einem einfach zu bedienendem) Linux gesprochen. und da bin ich dann dabei geblieben....... außerdem ist Mac OS X ja immerhin Unix :-) ... Linux ist mE mindestens genau so gut wie OS X.
Du siehst, ich seh das (im Gegensatz zu vielen anderen Mac-Usern) sehr objektiv :-)

24.11.2009
21:50
Ein Apfel will ganz nach oben
von kde_gnome_win_mac_etc_pp | #51

@38: Also Linux?

Sorry, das musste sein....

24.11.2009
18:56
Ein Apfel will ganz nach oben
von A. H. | #50

Jeder der hier moppert, ein Mac wäre zu teuer, hat sich nie die Mühe gemacht, mal die Preise OBJEKTIV zu vergleichen. unterm Strich zahlt man dann (fast) das gleiche - das was ich dann noch mehr zahle (wenn überhaupt) ist mir ein funktionierendes OS, das mich als User für voll nimmt (wollen sie wirklch?! sind sie sicher?, da kann aber was bei kaputt gehen!) allemal wert.
Ich nutze Macs seit 1995 - bin also keiner, der son Ding benutzt weil sie hip oder was auch immer sind. Ich kann damit nur am besten und effektisten arbeiten. Und JA, ich kann auch mit Windows umgehen.... aber privat nutze ich was vernünftiges.

24.11.2009
15:25
Ein Apfel will ganz nach oben
von Applenutzer | #49

Neee, das stimmt nicht. Wenn mein Rechner nur so gut wäre wie ich, dann sähe es düster aus... für den Rechner und für mich.

Ich will keinen Akku austauschen oder irgendwas sonst. Ich will, dass das Ding funktioniert, und das tut mein MacBook. Sollte ich das mal machen wollen, dann bringe ich ihn weg, wie ich es mit jedem anderen Gerät auch mache. Wenn das alles gut funktioniert, darf es auch etwas kosten.
Ich kaufe ja auch kein Auto im Bausatz. Mein Auto brächte ich auch in die Werkstatt. Da könnte ich selbst auch nichts austauschen, muss auch nicht. Das macht der Fachmann, den ich dafür bezahle.

24.11.2009
14:55
Ein Apfel will ganz nach oben
von 8ball | #48

Ich geh doch auch nicht in einen Supermarkt und kaufe einen angebissenen Apfeln!!!!

Hat schon mal jmd probiert den Akku beim Mac oder Ipod zutauschen, hmm doof geht nicht oder nur sehr kompliziert, da freut sich aber wer denn es regnet wieder Geld.

Ein Rechner ist immer nur so gut wie der Mensch, der den Rechner bedient.

23.11.2009
09:04
Ein Apfel will ganz nach oben
von Fehlerquote | #47

(vor beides gehört ein damit) verdammter Montag Morgen.

23.11.2009
09:03
Ein Apfel will ganz nach oben
von Fehlerquote | #46

... der Vergleich zwischen Microsoft und Apple hinkt von vornherein, da die einen Software verkaufen, die andere Hardware.

Die Software war bei Apple, anders als bei MS, immer nur ein Bestandteil des Hardwareprodukts, beides eine schlüssige Einheit bildet.

23.11.2009
05:20
Ein Apfel will ganz nach oben
von shanghai_richi | #45

Wieso kommt es mir so vor als wären GARTENFREUNDE und Grafbobbyy ein und die selbe Person? Wenn nicht, dann bestimmt in der selben Klasse sitzen geblieben. Bist Du überhaupt bei Deinem MAC über das Lesen der Bedienungsnleitung hinweg gekommen? Vielleicht noch mal auf die Geräteunterseite sehen, da steht, wie APPEL richtig geschrieben wird. MAC oder MS ist doch so was von egal, wenn man glücklich damit ist. NASA? s.g. MED? Die Leute dort können bestimmt mit beiden Systemen ganz gut klar kommen, weil sie lesen und schreiben können... und Gott sei dank noch viel mehr :-)

22.11.2009
19:47
Ein Apfel will ganz nach oben
von GARTENFREUNDE | #44

@ Applenutzer, da muss ich Recht geben die meisten meinen ein IPHONE wäre nur ein Handy.

Aber ein IPHONE ist mehr,weit mehrals nur ein Handy.

Halt ein Appel Produkt....
Mein IPHONE GEBE ICH NIE MEHR HERR

22.11.2009
19:42
Ein Apfel will ganz nach oben
von GARTENFREUNDE | #43

@ von shanghai_richi, und win user gehen noch mit der Kerze auf den Wc um hinterher zu schauen was Sie da hinterlassen haben..

Mac werden schon seit Jahren in der MED Eingesetzt und auch bei der NASA.

Denn APPEL hat keine Abstürze wie bei win blöd.

Und Grafbob@ von shanghai_richi, und win user gehen noch mit der Kerze auf den Wc um hinterher zu schauen was Sie da hinterlassen haben..

Mac werden schon seit Jahren in der MED Eingesetzt und auch bei der NASA.

Denn APPEL hat keine Abstürze wie bei win blöd.

Und Grafbooby nicht Ärgern,die andere Ihr wegen Ihre Schreibweise Fehler zu sagen.
Waren bestimmt in der Schule auch nicht besser von shanghai_richi, .
Oder meinen Sie sind Oberlehrer wie @ by nicht Ärgern,die andere Ihr wegen Ihre Schreibweise Fehler zu sagen.
Waren bestimmt in der Schule auch nicht besser von shanghai_richi, .
Oder meinen Sie sind Oberlehrer wie @

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